Musik legal aufnehmen mit Radio.fx

16. Juli 2010 Kategorie: Internet, Windows, geschrieben von: caschy

Hallo zusammen, ich bin Christian Printing, der Blogbetreiber von IT-Runde.de. Auf meinem Blog, welcher vor kurzem ein Jahr alt geworden ist, schreibe ich mit meinem Team regelmäßig über interessantes und lesenswertes aus der IT Welt. Wer Lust hat, kann gerne mal rein schauen. Danke nochmal an Carsten (oder halt an Caschy :D ) für diesen Gastartikel! Feedback und konstruktive Kritik sind gerne gesehen! ;)

Das Problem mit der Musik

Gute Musik gibt es in Massen, doch meist ist diese – wenn es nicht gerade ganze Alben sind – im Einzelpreis sehr teuer. Doch wie kommt man günstig oder wohlmöglich kostenlos an die Musik? Viele Leute benutzen dafür einen der vielen YouTube-Downloader. Nachteil dieser Variante ist das Rauschen in den Liedern, welches beim lauten hören der Musik auftritt. Aber welche Alternativen gibt es da? Das man von Rapidshare & Co. die Lieder in bester Qualität runterladen kann ist keine Neuigkeit, dass dies aber illegal ist sollte jedem Bewusst sein.

Also bräuchte man etwas, was die Musik in sehr guter Qualität liefert, legal ist, und am besten noch kostenlos. Wäre es doch nur so einfach wie früher, als man die Kasette eingelegt und dann einfach vom Radio die Musik aufgenommen hat.

Vorstellung Radio.fx

Und genau das hat sich wahrscheinlich auch die Tobit Software gedacht, welche nichtmal 30km von mir weg ihr Unternehmen besitzt und die Software Radio.fx entwickelt hat ( ehemals vielleicht besser bekannt als ClipInc ;) ). Mit dieser genialen & vor allem seriös und professionell aussehenden Software könnt ihr ganz einfach eure Lieblingsstreame anhören und aufnehmen – Das können aber viele. Das geniale an Radio.fx ist, dass der Stream im Hintergrund aufgenommen wird und die einzelnen Songs einzeln durch die Übermittlung der Stream Tags getrennt werden. Diese getrennten Musikstücke werden dann automatisch erkannt und mit weiteren Informationen wie Autor, Erscheinungsjahr, Dauer, Albumbild, Lyrics und mehr ausgestattet. Man kann also das Radio im Hintergrund laufen lassen und kommt somit automatisch auf eine riesen Sammlung an Musikstücken.

Hier eine Übersicht der Hauptinformationen (detailliert auf der offiziellen Webseite):

  • Mehr als 1.400 Radiosender
  • Aufnahmequalität bis 192k
  • Legal
  • Kostenlos 4 Sender, Kostenpflichtig unbegrenzt

Um hier auch nochmal kurz auf das deutsche Recht einzugehen und die legalität zu beweisen hier nochmal ein kurzes Zitat:

Wer Sendungen aus dem Internetradio aufnimmt, verstößt nach der aktuellen Rechtslage nicht gegen bestehende Gesetze. Nach dem neuen Urheberecht ist das Aufnehmen bzw. Speichern von Audio- und Videodaten – und dazu zählen eben auch Aufnahmen aus dem Internetradio bzw. Webradio – nur dann verboten, wenn man dabei einen Kopierschutz umgeht. Und genau diesen Kopierschutz gibt es für “Sendungen” im Webradio nicht.

Quelle: HIFI-Regler

Die Installation

Die Installation vom Programm ist eigentlich ganz einfach, dazu müsst ihr Radio.fx erstmal auf Tobit Software downloaden. Dabei ist die Software nicht nur für Windows- sondern auch für iPhone-, iPod touch-, iPad-, Android- und Mac-Besitzer erhältlich (Wobei zurzeit der Mac-Download noch überarbeitet wird). Die Installation ist nach dem Download recht einfach und fast schon selbsterklärend. Je nachdem wieviel Musik ihr speichern wollt braucht ihr natürlich auch genug Speicherplatz auf eurer Festplatte welcher erstmal zur Zwischenablage der aufgenommenen Songs dient (Ich würde um die 10GB empfehlen einzuplanen).

Bevor ihr überhaupt eure eigenen Streams definieren könnt, ermittelt das Programm schon ein paar eigene Radiosender während der Installation, welche über den Standort eurer IP ermittelt werden. Diese werden dann schonmal standardmäßig eingetragen und können dann nachher bearbeitet oder entfernt werden.

Nach dem akzeptieren der AGB und der kurzen Installation kann dann auch schon losgelegt werden – Naja fast ;) . Erst mal müsst ihr dann entweder die bestehenden Streams ändern oder eigene anlegen. In der kostenlosen Version können bis zu vier verschiedene Streams gleichzeitig aufgenommen werden, unendlich viele Streams gibt es nur beim Kauf einer kostenpflichtigen Lizenz.

Grundfunktionen des Programmes

Nach dem Installieren kann man dann jedoch erstmal nicht mehr machen als die Radios live anhören und warten. Denn natürlich müssen die Sender ab dann erstmal aufgenommen werden und das kann ein wenig dauern bis die ersten geschnittenen Titel zu sehen sind :D . Bei meinem Test waren aber schon nach einer Stunde rund 14 Lieder in der Liste vorhanden und zum anhören und speichern bereit.

Vor allem das hin und her schalten zwischen schon gespeicherten Liedern & dem Live Radio macht viel Spaß und ist ohne irgendwelche Wartezeiten durchführbar. Nun bleibt nur noch die Frage offen, wie man die in der Liste aufgenommenen Lieder auf seiner Festplatte im .mp3 Format speichern kann. Nichts leichter als das, einfach “Rechtsklick” auf den zu speichernden Titel und dann “Speichern unter…“.

Hier solltet ihr jedoch vorher euch die Musik noch einmal ganz anhören, neben störenden Moderatorkommentaren kann es auch in manchen Fällen vorkommen, dass die Stream Tags nicht 100%ig richtig gesetzt wurden. Dann wird z.B. das Ende abgeschnitten oder das Lied fängt mitten im Lied an. Um hier nochmal manuelle Feineinstellungen vornehmen zu können müsst ihr in die “Timeline” wechseln.

Hier seht ihr die Titel genau so angeordnet, wie diese von der Software aufgenommen worden sind. Wieder per “Rechtsklick” auf den benötigten Titel und danach “Bearbeiten” könnt ihr neben allgemeinen Anzeigedaten auch den Anfang & das Ende des Songs setzen und ihn so genauso zurechtschneiden, wie ihr es möchtet.

Damit das Feeling beim Musik raussuchen & anhören noch besser wird, haben sich die Entwickler noch ein paar super Optionen einfallen lassen. Man kann beim anhören der Songs rechts in einer Leiste nicht nur detaillierte Informationen über das Lied abrufen sondern auch den Songtext anzeigen lassen. Neben einer Liedersuche ist dann auch noch eine Jukebox vorhanden. Dort werden die Covers der Lieder wie in einer Jukebox in einer Runde aufgestellt und können dann per Klick nach vorne geholt und angehört werden – Richtiges Musikfeeling!

Auch die Optionen von Radio.fx sind nicht ohne, unter anderem kann man dort einstellen, von wieviel Tagen die Musik zwischengespeichert- und in welchem Zeitraum radio.fx aufzeichnen soll. Dabei kann man nicht nur eine bestimmte Anzahl von Tagen einstellen sondern optimal auch einen begrenzten Speicherplatz festlegen, welcher nicht überschritten werden darf.

Daneben kann man dann auch eine Verbindung zu Facebook aufbauen um seine Freunde dadrüber zu informieren welche Titel oder Sender man sich z.B. gerade anhört. Außerdem kann man ganz Legal mit einem integrierten “Mixxtape” die aufgenommene Musik an Freunde und Kollegen verschicken. Schlussendlich also ein geniales und gut durchdachtes Programm von Tobit Software, welches ihr auf jeden Fall ausprobieren solltet!

Euere Meinung?

Natürlich bin ich nun auch auf eure Meinungen gespannt: Taugt Radio.fx wirklich als gute kostenlose Alternative zu kostenpflichtigen MP3 Shops oder ist es doch eher was für ein paar Lieder zwischendurch? Kennt ihr vielleicht sogar selbst noch ähnliche Programme oder was benutzt ihr für kostenlose & Legale Musik?

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

55 Kommentare

OpenOffice 16. Juli 2010 um 16:03 Uhr

Supper ist RapidSolution RadioTracker

gabriel 16. Juli 2010 um 16:14 Uhr

Ich habe vor knapp zwei Jahren dieses Programm auch gekauft. Anfangs ist man erschlagen von der Vielfalt der Radiosender und besonders von der Masse an Songs, die man nach kurzer Zeit auf seinem Rechner hat. Man muss sich schon etwas unter Kontrolle haben, um nicht in “Musik zu ersticken”. Was mich aber letztlich davon abgebracht hat, dieses Programm weiter zu nutzen, war die Lizensierung. Man kauft das Programm immer nur im Jahresabo und wird nach Ablauf eines Jahres wieder zur Kasse gebeten. Das war für mich der K.O

gulli 16. Juli 2010 um 16:15 Uhr

interessanter Gastartikel :) ich nutze ab und zu das Angebot von MytracksFM http://ivym.de/top20hits aber dort stehen nur die top20 lieder zum download frei zur verfügung. funktioniert aber ähnlich dem tool, da auch hier radiostation nach liedern abgesucht werden und dann die aufnahme erfolgt. sobald das lied lief, kann man es downloaden. … dann mal auf zu radio.fx – der alltagstest wird es zeigen

Adrian 16. Juli 2010 um 16:16 Uhr

Weiß jemand ob diese Software auch schon für Android geht? Laut Homepage gibt es zwar die Möglichkeit das fürs Android zu nutzen aber der download ist ausgegraut…

Didi (twitter ) 16. Juli 2010 um 16:17 Uhr

Was die rechtliche Seite angeht, sieht die herrschende Meinung das Mitschneiden als legal an, obwohl die Musikindustrie selbstverständlich ganz anderer Auffassung ist. Die bejahende Meinung ist also nicht unumstritten. Wer dies nachlesen möchte, kann das im kostenlosen PDF-Script “Urheberrecht im Alltag” ab Seite 37 tun:
http://www.bpb.de/publikatione.....lltag.html

nippelnuckler 16. Juli 2010 um 16:24 Uhr

nutze ich seit april 10 und ist super das programm

Tarvin 16. Juli 2010 um 16:25 Uhr

Ahaus ist aber weiter als 30km von Bremerhaven entfernt.

256bit 16. Juli 2010 um 16:28 Uhr

Um wahlos Sender aufzunehmen benute ich Winamp,zusammen mit dem Streamripperplugin,da gibs bessere Sender und keine Begrenzung^^.Aber besser finde ich den Clipfinder Hd von Ashampoo (kosenlos nach Registrierung),und zum umwandeln dann Xmediarecorde.Noch ein kleiner,aber feiner Tip von mir:Um werbung oder ähnliches am Anfang oder Ende des Liedes wegzuschneiden benutze ich MPtrim–einfach genial-genial einfach! http://www.mptrim.com/

Gruß 256bit

allblue 16. Juli 2010 um 16:48 Uhr

Hallo, danke für den Artikel.

Bisher nutze ich Screamer, das kann auch aufnehmen, trennen und gelichzeitig taggen. Ob in gleicher Qualität, weiß ich nicht.

Aber ein Problem sehe ich: Oben wurde im Screenshot z.B. 1live als Sender genannt. Genau wegen dieses Aufnehmens wechselt 1live alle paar Sekunden die Reihenfolge von Titel – Interpret, so dass das aufzunehmende Programm davon ausgeht, ein neues Lied fange an. Ich gehe mal davon aus, dass das mit Radio.fx dasselbe ist.

Ob das andere Sender auch machen, weiß ich nicht.

Brutus 16. Juli 2010 um 16:48 Uhr

Für das Mitschneiden empfehle ich Streamripper, kann das gleiche wie Radio.fx und ist Freeware.

Zum schneiden (wenn Schnitt von Streamripper mal nicht ganz sauber ist) verwende ich mp3DirectCut. Die Software gibt es portabel, muss also nicht installiert werden. Außerdem wird die MP3-Datei beim schneiden nicht neu enkodiert, es entsteht somit kein Qualitätsverlust.

kermit_frosch 16. Juli 2010 um 16:49 Uhr

Zwar vielleicht etwas Off-topic, aber ich kann nur Spotify empfehlen. Ist leider wohl ohne Umweg in D nicht nutzbar, aber der geneigte Leser kennt sicher die Wege… :-)

Andi from HH 16. Juli 2010 um 17:06 Uhr

Sieht schonmal sehr smooth aus und nach kurzer Zeit sammeln sich schon einige Lieder an.

Die Nachteile bisher:

- wenig Radiosender (zB kein Deltaradio, Oldie95,…..)
- bei manchen Sendern werden keine Lieder angelegt(ka, warum^^)

Beim hören hatte ich Hin- und Wieder Aussetzer. Wie sich das auf die Mp3′s auswirkt weiß ich noch nicht. Ich werde es weiter verfolgen. Danke für den Tipp.

Zaunei 16. Juli 2010 um 17:20 Uhr

Nettes Programm aber mir is die Quali der meisten Sender zu niedrig. MP3 mit 96k oder 128k sind einfach kein erlebnis. 192k gibt es kaum Sender. Da nehme ich das von Sempervideo vorgestellte und angeblich legale Programm Songr.

Objektivkraft 16. Juli 2010 um 17:25 Uhr

@gabriel Die Software ist Kostenlos wenn dir 3 Sender gleichzeitig aufnehmen reichen ;-) ( Mir reicht das!)

Nutze sie schon 4 Jahre, damals noch clipinc! Muss sich nur die guten Sender raus suchen wo wenig Werbung ist, und keine Nachrichten! Sind auch einige mit 256kbps dabei!

Toller Gastartikel!

NK 16. Juli 2010 um 17:25 Uhr

Nachdem die Bitraten okay sind und von DRM abgerückt wurde, kaufe ich Musik online.
ClipInc hatte ich schonmal. Radiosender sind für mich aber eher zweite Wahl, da sie den Sound stark komprimieren (im akustischen Sinn) und oft verkürzen. Außerdem gibt es Lieder, deren Radio-Edit ich einfach nicht haben will. Zum Beispiel Baker Street ist im Radioedit beschleunigt, was den Song imo ziemlich stört. Andere Songs sind verkürzt. Und welcher Sender spielt schon Telegraph Road? Welcher von denen spielt den Song komplett aus?
Aber okay, probieren kann man’s ja mal. :)

Tchooe 16. Juli 2010 um 17:29 Uhr

Also “normale” Radiosender sind doch irgendwie Käse, wenn die Moderatoren da ewig reinquaken. Gibt es nicht auch reine Internet-Radiosender, die wirklich nur Musik spielen?

Yoshii 16. Juli 2010 um 17:48 Uhr

Die Qualität der Musik bei Radio.fx lässt zu wünschen übrig. Könnte man auch die Lieder von YouTube herunterladen und fertig. Zudem fehlen meist paar Sekunden vorher oder paar Sekunden danach bei dem Musikstück.

AlvaroGeiger 16. Juli 2010 um 17:54 Uhr

Bei mir läuft fast jeden Tag “RadioSure” mit und es gibt zahlreiche Sender, die nicht reinquatschen. Das Programm selbst ist nicht unbedingt der Überflieger, aber brauchbar. “laut.fm” ist zum Teil auch vertreten und man kann natürlich selbst Sender hinzufügen.

streptokokken 16. Juli 2010 um 17:58 Uhr

Ich kaufe lieber meine Musik als Stinknormale CD/DVD. Da hat man was in der Hand und Lieder, die mir richtig gut gefallen, rippe ich als FLAC (PC / Streamingclient) und für den Unterwegs in OGG oder MP3. Radio, egal ob nun via UKW oder Internet haben seit Jahren nicht mir die Qualität wie vor 10 Jahren.

cro 16. Juli 2010 um 19:00 Uhr

Da ist doch chilirec (www.chilirec.com/?p=23) ähnlich. Nur das Premiumangebote was kosten und Werbung eingeblendet wird.

Biomann 16. Juli 2010 um 19:53 Uhr

Nette Sache – aber warum gibt’s das nicht für Linux?

Christian (twitter ) 16. Juli 2010 um 20:18 Uhr

@Tarvin: Das ist ja ein Gastartikel von mir & ich wohne (Siehe http://it-runde.de/impressum) in Borken, also rund 30km von Ahaus entfernt ;)

@Biomann: Habe mal was von streamripper für Linux gelesen. Bei “Radio.fx für Linux” oder auch “Clipinc für Linux” gibt es aber auch viele andere Alternativen für Linux (Einfach mal Herr Google durchstöbern ;D)

@streptokokken: Stimmt schon, die Qualität von richtigen originalen CD’s können natürlich nicht erreicht werden. Aber wenn man es kostenlos & gleichzeitig noch Legal besitzen will, ist Radio.fx etwas sehr feines! ;)

@Yoshii: Dafür gibt es ja die eigene “Editier”-Funktion, womit du die Songs dann nochmal nachjustieren kannst.

@Tchooe: Und auch da hat sich Radio.fx was überlegt. Soviel ich weiß gibt es eigene Sender, welche rund um die Uhr Musik spielen ohne irgendwelches reingequatsche von Moderatoren ;) .

@NK: Habe da aber auch mal wieder Songs entdeckt, welche ich früher immer gerne gehört habe & welche danach nicht mehr so oft gespielt wurden – Also einfach mal laufen lassen und nachher mal durchstöbern hilft auch.

@gabriel: Eine Lizenz habe ich mir dafür noch nie gekauft, kam immer gut mit 4 Sendern aus. Aber super, dass du möglichen Interessenten auf die “Gefahr” hinweist :D . Aber für mich Privat reichen 4 :D

@Adrian: Soviel ich weiß ist es schon in Entwicklung, jedoch noch nicht ganz ausgereift.

@allblue: Meinst du damit, dass die Songs dann z.B. zu früh anfangen und zu früh wieder aufhören? Kann man alles nochmal schlimmstenfalls per “Rechtsklick” -> “Bearbeiten” nachbessern ;)

@Andi from HH: :D Das liegt dann dadran, dass die Sender keine Titel/Interpreten mitsenden, leider ;)

Danke für das super Feedback! :)

Careca 16. Juli 2010 um 21:40 Uhr

Ich habe es mir auf meinem Desire ohne Probleme installiert. Dort hat das Programm nur eine reine Abspielfunktion und ist als puritanisch einzuordnen. Es werden direkt drei Sender – wie oben beschrieben – eingestellt. Durch die Sendersuche kann man sich dann zusätzliche Sender ins Programm holen (es gibt da einen winzigen gepunkteten Pfeil, neben der anfänglichen drei Senderauflistung, dort drücken). Auf der Oberfläche lassen sich drei Sender per Button direkt auswählen. Unter den Knöpfen werden die aktuellen Nachrichten der Musikbranche angezeigt.
Im Grunde ist die App recht einfach gehalten. Und auch deren Einrichtung gibt keine Probleme.
Trotzdem werde ich weiterhin die relativ komplizierte Einrichtung mittels “Dolphin HD”-Browser von Internetsendern mittels yourmuze.fm und dem nachfolgenden Abspielen über “A Online Radio” bevorzugen. Denn “A Online Radio” ermöglicht es, dass das Radioprogramm im Hintergrund weiterläuft, selbst wenn ich die Oberfläche von “AOR” verlassen habe und meinetwegen wieder am Geocachen bin. “Radio.fx” ermöglicht das nicht.
Ich hatte früher “Radio.fx” noch unter WinXP benutzt, als die noch ein anderes Lizensierungsystem hatten (beruhte auf Empfehlungen). Als das geändert wurde, ließ mein Interesse nach. Kritikpunkt an der Software war für mich immer, dass viele Treiber installiert wurden, die beim Start mit geladen werden mussten. Ohne diese Treiber funktionierte das nicht. Zudem hatte Radio.fx nur in der Bezahlversion die Lieder schneidbar getaggt. Da diese Tagversion nicht 100% funktionierte, war mein Interesse an dem lizensierten Programm erlahmt. Insbesondere nachdem ich andere weiterhin kostenfreie Programme fand, die ähnliches leisteten.
Ach ja, bei der Adroid-Version kann man nichts abspeichern. Nur anhören. Oder ich habe die App nicht vertanden.

Hannes Rannes (twitter ) 16. Juli 2010 um 21:44 Uhr

“Das(s!) man von Rapidshare & Co. die Lieder in bester Qualität runterladen kann ist keine Neuigkeit, dass dies aber illegal ist sollte jedem bewusst sein.”

Ist das nach deutschem Recht tatsächlich illegal oder ist das nur etwas, was uns die Musikindustrie mittlerweile erfolgreich eingeredet hat?

Otis 16. Juli 2010 um 21:57 Uhr

Ich kann nur davon abraten, die Pro Version zu erwerben. Der Vorgänger Clipinc, für den ich mir eine Pro Lizenz gekauft hatte, wurde Ende Mai 2010 eingestellt.
Altbenutzer hatten nur die Möglichkeit, ein vergünstigtes Upgrade zu erwerben(29 statt 39 Euro) oder auf die beschränkte Basisversion umzusteigen.

Benny 16. Juli 2010 um 22:32 Uhr

Kennt jemand ein Programm, welches Hot Mix Radio vernünftig aufnehmen kann? Ich suche schon Ewigkeiten danach….

streptokokken 16. Juli 2010 um 23:56 Uhr

@Christian
Trotzdem keine Alternative für mich, auch wenn es erlaubt ist sendung mitzuschneiden, bleibt es in meinen Augen einfach nur ein Mitschnitt der weder Hand noch Fuß hat. Radiostreams sind grottenschlecht via UKW/Internet.

gidf 17. Juli 2010 um 00:01 Uhr

Ich kann auch Screamer empfehlen, klein, portabel, funktional. Zum Schneiden muss man sich was anderes suchen, aber die Hauptfunktion erledigt das Programm sehr gut.



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