Musik: Illegales Laden schadet der Branche nicht

1. Juni 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Illegales Herunterladen von Musik senkt nicht den Absatz legaler Online-Shops für Musik. Überraschendes Ergebnis des Institute for Prospective Technological Studies, welches zum Wissen­schafts­dienst der EU-Kommis­sion gehört. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie die bei 16.000 Europäern durchgeführt wurde. Illegales Herunterladen von Musik ersetzt für die meisten laut Studie nicht den Kauf von Musik – beides wird parallel genutzt. Ebenfalls sollen Menschen, die besonders häufig illegale Downloadseiten frequentieren, zahlender Kunde bei legalen Onlineshops sein.

iTunes

Auch bezahlte Streaming­dienste belasten der Studie zufolge den Online-Musik­handel nicht. Passend dazu: der Bundes­verband Musik­industrie vermeldete für 2012 einen Umsatzanstieg bei bezahlten Musik-Downloads um 24,4 Prozent auf knapp 250 Millionen Euro, Streaming-Dienste legten gar um 40 Prozent zu. Mit physischen Tonträgern geht es allerdings etwas bergab, hier gab es ein Minus von 7, 7 Prozent, dennoch ist die klassische CD / DVD / Schallplatte an rund 80 Prozent der Gesamteinnahmen „schuld“. Ich für meinen Teil hätte nicht damit gerechnet. Ich wäre davon ausgegangen, dass der typische Nutzer illegaler Download-Angebote nicht noch einmal zu legalen Methoden der Musik-Beschaffung greift. Wie ich selber dazu stehe? Mich hat das Vorhandensein legaler Angebote vom Saulus zum Paulus werden lassen.


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Quelle: Test.de |

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