Mozilla: Update zum Schicksal der Firefox-Add-Ons im Jahr 2017

26. November 2016 Kategorie: Firefox & Thunderbird, Internet, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

Firefox Artikel LogoMozilla hat sich noch einmal zum Schicksal der Add-Ons bzw. dem Aufstreben der WebExtensions in seinem Browser Firefox geäußert. WebExtensions sollen veraltete Techniken wie XUL (XML User Interface Language) und XPCOM (Cross Platform Component Object Model) ersetzen. Im Endeffekt solle die Umstellung laut Mozilla die Zulassung neuer Erweiterungen beschleunigen. Zudem wolle man so sicherstellen, dass alles für e10s (Electrolysis) fit sei. Dabei wird Firefox in mehrere Prozesse aufgespalten: einen für die Oberfläche und weitere für z. B. Plugins, Multimedia-Inhalte, etc. Google Chrome arbeitet etwa bereits auf diese Weise. 2017 will sich Mozilla entsprechend weiter auf die WebExtensions fokussieren.

Der Vorteil dieser Entkopplung ist, dass Veränderungen am Kern-Browser die WebExtensions nicht zwangsweise betreffen. Auch Entwicklern soll das die Arbeit erleichtern. Beispielsweise ließen sich Firefox-Erweiterungen dann einfacher für Opera, Chrome oder Edge portieren – und auch umgekehrt. Bis Ende 2017 und zur Veröffentlichung von Firefox 57 soll dann gänzlich auf WebExtensions umgestellt werden. Alle anderen Erweiterungen werden dann den Dienst versagen. Damit weder Entwickler noch Nutzer unverhofft lange Gesichter machen, wird Mozilla bei AMO ab Firefox 53 keine neuen Erweiterungen mehr annehmen, die nicht bereits auf den WebExtensions basieren.

Wie man sieht, schreitet die Vorbereitung auf die komplette Umstellung also voran. Einen Zeitplan mit mehr Details, inklusive Roadmap, aktualisiere Mozilla im entsprechenden Wiki laut eigenen Aussagen fortwährend. Auch in seinem offiziellen Blog werde man in den nächsten Wochen und Monaten Entwickler und Nutzer von Firefox auf dem neuesten Stand zu den Veränderungen halten.

 



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Über den Autor: André Westphal

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