Mozilla kündigt weltweite Expansion des Firefox OS an

24. Februar 2013 Kategorie: Firefox & Thunderbird, Mobile, geschrieben von: caschy

Mozilla gab heute eine Vorschau auf die erste kommerzielle Version seines Firefox OS Mobil-Ökosystems und kündigte auf einer Pressekonferenz vor dem Beginn des Mobile World Congress in Barcelona neue Länder und Provider an. Der erste Schwung der Firefox OS-Geräte wird Benutzern in Brasilien, Kolumbien, Ungarn, Mexiko, Montenegro, Polen, Serbien, Spanien und Venezuela zur Verfügung stehen. Weitere Märkte werden in Kürze bekannt gegeben.

Firefox OS

Ebenfalls hat man, neben der Telekom, die in Polen mit dem ersten Smartphone für Firefox OS in Europa startet, viele weitere Provider bekannt gegeben; América Móvil, China Unicom, Deutsche Telekom, Etisalat, Hutchison Three Group, KDDI, KT, MegaFon, Qtel, SingTel, Smart, Sprint, Telecom Italia Group, Telefónica, Telenor, TMN und VimpelCom.

Dass günstige Geräte mit Firefox OS erst einmal in Osteuropa und in Südamerika starten, war ja von vornherein bekannt. Mal schauen, wie die Geräte angenommen werden, denn auch in Osteuropa und Südamerika geht vieles auch in Richtung internetfähiges Telefon. Das Firefox OS hat mit Android, welches ebenfalls auf vielen günstigen Geräten angeboten wird, mächtige Konkurrenz.

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9 Kommentare

Sebastian Roidl 24. Februar 2013 um 18:25 Uhr

ich denk mal da bei evernote und angry birds is was durcheinander gekommen ;)

elknipso 24. Februar 2013 um 18:34 Uhr

Das System wird es schwer haben.
Es gibt für Einsteiger brauchbare Android Geräte bereits ab 69 Euro (Huawei X3), ob es noch günstigere brauchbare (!) Einsteigergeräte gibt weiss ich nicht. Von dem erwähnten Gerät weiss ich aber, dass es durchaus was taugt und es befindet sich auf meine Empfehlung hin bisher 7x im Einsatz, und ich habe hier nur positives Feedback bekommen. Das Gerät scheint die Ansprüche eines Einsteigers in die Smartphone Welt ohne große Ansprüche also ganz gut abzudecken.

Und ich weiß ehrlich nicht wo da noch großartig Platz für ein noch günstigeres Firefox OS Smartphone sein soll. Deutlich unter den aktuellen Android Einsteiger Geräten wird man preislich wohl kaum ein Smartphone bauen können, alleine schon wegen den Hardware Preisen.

Bob 24. Februar 2013 um 19:06 Uhr

Sorry, liebe Leute,
aber ist euch evtl. schon einmal der Gedanke gekommen, das es auch Menschen gibt die einfach kein Android haben wollen (ich z.B.)?
Ich kann das Argument:
”…aber in der Preisklasse gibt es ja genügend Android-Geräte die mehr können, schöner, leichter, dünner sind, bei denen der Akku noch schneller leer ist, usw…” nicht mehr hören.
Für mich kommt dieses OS einfach nicht in Frage. Das iPhone finde ich zwar technisch usw. in Ordnung, ist mir aber einfach viel zu teuer. Und WinPhone7/8 scheint mir doch eher ein Rohrkrepierer zu sein.

Also nichts wie her mit den neuen, mobilen Betriebssystemen. Einen Blick wäre mir ein FireFox-Phone auf jeden Fall wert. Ich setze allerdings mehr Hoffnung auf Ubuntu-for-phone.

To98 24. Februar 2013 um 19:10 Uhr

Ich glaube nicht an den Erfolg von diesem OS, da HTML5 Apps nicht so toll sind.
Ich sehe eine deutlich bessere Zukunft für Ubuntu Phone, da das auch Open Source ist, HTML5 und QML Apps ausführen kann und eine bessere Oberfläche hat (nicht so von Android abgeschaut)

amyristom 24. Februar 2013 um 19:45 Uhr

FirefoxOS sehe ich genauso wie Ubuntu Phone als quasi “Dead on arrival” an. Heutzutage kann ein Smartphone OS nur noch dann bestehen, wenn es ein konkurrenzfähiges Ökosystem anbieten kann (d.h. Apps von Drittanbietern, Maps, Musik, Film/TV-Serien, usw.). Alles Punkte die Apple, Google und Microsoft bereits in mehr oder weniger großem Umfang bieten können. Noch dazu bieten alle drei Anbieter Betriebssysteme mit teils deutlichen Unterschieden hinsichtlich Optik/Design, Bedienung und Anpassbarkeit an. Will damit sagen: Zum einen ist die breite Masse der Käufer bereits hinsichtlich eigenen Vorlieben durch diese drei teils sehr unterschiedlichen Betriebssysteme bereits abgedeckt und zum anderen benötigt dadurch der Markt einfach nicht noch mehr Auswahl. Das Endresultat hat man bereits bei Bada bewundern dürfen (und wird es auch bei Tizen sehen): die Mehrzahl der Entwickler beschränkt sich auf Android, iOS und Windows Phone, d.h. es erscheinen kaum Apps von Drittanbietern für die alternativen Betriebssysteme. Gleichzeitig fehlt das restliche Ökosystem. Ein Kunde hat also in der täglichen Nutzung im Vergleich zu einem Gerät mit iOS, Android oder Windows Phone mehr Nachteile als Vorteile. Folge: die Käufer bleiben in der Masse weg, was wiederum fehlende App-Entwicklung nach sich zieht.
Vereinfacht gesagt: Weder Mozilla noch Ubuntu haben die Marktmacht ein zur Konkurrenz vergleichbares Ökosystem auf die Beine zu stellen. Und ohne dieses ist ein Smartphone-OS heutzutage quasi tot.

elknipso 24. Februar 2013 um 19:50 Uhr

@Bob
Ja die Leute gibt es, genau wie es auch Leute gibt die Linux auf dem Desktop aus mehr oder weniger ideologischen Gründen nutzen. Dieser Anteil der Nutzer ist aber absolut vernachlässigbar, da er durch seine vernichtend geringe Größe keine relevante Zielgruppe am Markt darstellt.

@amyristom
Sehe ich auch so, die Attraktivität eines mobilen Betriebssystems steht und fällt mittlerweile mit dem darum verfügbaren Ökosystem an Apps und sonstigen Medieninhalten. Alleine schon aus dem Grund ist das System auf dem westlichen Markt zum scheitern verurteilt. Es ist einfach viel zu spät an, und bietet keine gewichtigen Alleinstellungsmerkmale gegenüber den etablierten Größen Android und iOS.

Matthias 24. Februar 2013 um 22:31 Uhr

Naja, den ersten Bug habe ich schon gefunden. Angry Birds und Evernote wurden vertauscht. Photoshoped? ;-)

Im Ernst. Ich finde es genauso wie Ubuntu sehr spannend.

marccmd 6. März 2013 um 08:21 Uhr

Allen Kritiken zum Trotz herrscht großes Interesse führender Telco-Anbieter an diesem Betriebssystem. Das Konzept des freien Webs wird sich einen Teil der Torte ergattern. Noch sind nicht alle Geheimnisse gelüftet :)
Eine kleine (deutschsprachige) Gemeinde für das OS gibt es auch schon: http://foshub.net


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