Mozilla Firefox OS: Weitere Konsequenzen des Exitus

28. September 2016 Kategorie: Firefox & Thunderbird, Mobile, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

Firefox os logoDas Mozilla Firefox OS wird für mobile Endgeräte nicht mehr weiterentwickelt. Gut, das ist nichts Neues, sondern bereits seit einiger Zeit bekannt. Trotzdem habe es laut Mozilla noch von einigen Seiten Interesse an Firefox OS als Smartphone-Plattform gegeben. Deswegen rief man das Firefox OS Transition Project ins Leben, um den B2G-Code (Boot2Gecko) aufzuräumen und ihn der Community als Open-Source-Projekt zu überlassen. Es gibt aber noch weitere Entwicklungen und Nachwehen rund um das Firefox OS.

Etwa soll das Firefox OS TV für Fernseher von einem kommerziellen Partner betreut werden und nicht mehr seitens Mozilla selbst. Zudem stellte man fest, dass es sich nicht lohnte das Firefox OS für andere Connected Devices weiter zu entwickeln. Jetzt will man den nächsten Schritt gehen: Den Code für die Web-Platform-Engine, Gecko, will man in Firefox noch zusammenhalten und vorantreiben. Um hier das Tempo anzuziehen, will man hier wiederum den B2G-Code raushaben. Entsprechend wird für das B2G OS eine eigene Codebase notwendig sein. Es steht somit ein separater Fork von Gecko an.

Mozilla mahnt etwas wehmütig, dass klar sei, dass es nun Enttäuschung bei denjenigen geben werde, die sich auf eine große Zukunft für das Firefox OS gefreut hätten. Zudem würden die neuen Entscheidungen die Arbeit der B2G-Community erschweren. Einen anderen Weg habe man allerdings nicht gesehen, um Firefox und Gecko auf die beste Weise in eine Zukunft zu führen.



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Über den Autor: André Westphal

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