Motorola XOOM

5. Mai 2011 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Ein ehemaliger Arbeitskollege (hallo Torsten!) von mir (als ich noch Fuckel beim PC-Spezialist in Bremerhaven war) hat mittlerweile einen eigenen kleinen PC-Laden und er bot mir an, ein Motorola XOOM zu schicken. Ihr wisst schon – welterstes Android-Tablet mit 3.0 Honeycomb und so. Ich lasse einfach mal meine kurze Meinung hier, wer es länger mag, der kann hier weiter lesen.

Das Motorola XOOM gefällt mir wirklich, es ist ungefähr so dick wie das iPad 1, in der Draufsicht ist es allerdings schmaler.  Akkulaufzeit von 8,5 Std. wurde von Motorola ausgerufen. Ich hatte nun knapp einen ganzen Tag Zeit, mich mit dem XOOM zu beschäftigen. Es hat Stärken und Schwächen, wobei die Schwächen definitiv nicht auf Seiten Motorolas zu suchen sind.

Wie alle Android-Devices ist das XOOM auf eine Infrastruktur angewiesen – denn was bringt ein Gerät ohne Programme? Ja, natürlich gibt es Browser & Co, doch HD-Apps sind im Android-Bereich absolut spärlich gesät. Ich muss immer noch betonen: wer Apps will und ein Couchsurfer ist, der wird um ein iPad (erste Generation langt) nicht herum kommen (nicht heute).

Natürlich ist Android auf dem aufsteigenden Ast, doch ich rede von heute. Standpunkt jetzt macht es mit einem Android-Tablet keinen sooooo großen Spaß. Zumindest mir nicht. Mir fehlen Apps, die ich auf dem großen Display auch nutzen kann.

Du willst nur im Web surfen, mit Kontakten chatten und so? Klar, dann kannste zum Android-Tablet greifen. Aber dafür dann für das XOOM oder das kommende Galaxy Tab von Samsung 700 oder mehr Euros ausgeben? Dann eher ein Acer Iconia Tab, welches für kleineres Geld zu haben ist.

Was machte mir am Motorola XOOM Spaß?

Das Handling. Scheint mehr für Querformat als für Hochformat ausgelegt zu sein. Die Lautsprecher sind wirklich gut, Kamera geht auch, habe mich allerdings immer noch nicht daran gewöhnt, mit solch einem Gerät zu fotografieren. Gewichtstechnisch ähnlich dem iPad 1.

Was mochte ich nicht so?

Wie ich bereits erwähnte: es wollte keine rechte Freude aufkommen. Man hat mit Android 3.0 ein geiles System und einen Haufen Apps, die allerdings meistens für Smartphones ausgelegt sind. Der Couchsurfer kann solange auch sein Netbook nutzen. Ist günstiger. Mit steigender Anzahl der HD-Apps wird aber das Tablet Einzug in den Haushalt nehmen.

Wird so selbstverständlich wie Smartphone oder TV. Jede Wette. Aber man muss den ganzen Spaß aus Sicht des Anwenders sehen. Des Normalos. Der ist kein nerviger Android-Fanboy, den der Saft am Hosenbein runterläuft, wenn seit Gerät gerootet wurde. Der kauft sich so einen Hobel und will ihn benutzen. Mit Ökosystem 😉

Prognosen? Gebe ich ungerne ab. Habe nur folgende Hoffnung: Entwickler erkennen das Potential und entwickeln HD-Apps. Google feilt weiter mit den Herstellern an Android, baut den Market um, baut ihn übersichtlich auf und führt ein vernünftiges Bezahlsystem ein. Dann sitzen wir in 5 Jahren alle mit einem Android-Tablet auf der Couch. Könnt euch meinen Beitrag ja solange bookmarken – Nostradamus Knobloch 😉

Technische Daten Motorola XOOM:

10,1 Zoll @ 1280×800, GorillaGlass
730 Gramm
16 / 32 GB Speicher
1 GB Arbeitsspeicher
microSD, Bluetooth2.0, miniHDMI, WLAN 802.11 b/g/n, USB, UMTS
Kopfhöreranschluss,  GPS, Kompass, 1080p-Support
5 MP Cam Rear (720p Video), 2MP Front

Ach so: bei Fragen zum XOOM einfach die Kommentarfunktion nutzen. Hab das noch ein paar Tage da 🙂 Und wie geht es nun weiter? Nun warte ich aufs Samsung Galaxy Tab 10.1, denn ein Android Tablet darf in meinem Haushalt nicht fehlen 🙂



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Über den Autor: caschy

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