Motorola Moto Maker: ein Blick in das Customize-Tool

1. Juli 2014 Kategorie: Android, Mobile, geschrieben von: caschy

Der Moto Maker startet dieser Tage in Deutschland. Motorolas Idee ist einfach, wie genial. Wer mag persönliche Anpassungen nicht? Ob Auto, Shirts oder Smartphone – oftmals versuchen wir, die persönliche Note einem unserer Produkte aufzudrücken. Motorola hat es in den USA ganz geschickt gemacht und den Motorola Moto Maker installiert.

motorola moto x

Hier lassen sich Farben, Oberflächen, ja selbst die Farben der Bedienelemente festlegen. Motorolas Moto Maker Customization-Erfahrung kommt ab Juli nach Deutschland, zum Start wird man exklusiv mit The Phone House zusammenarbeiten. Hier wird man das Moto X  (hier mein Testbericht) nach eigenen Wünschen gestalten können, selbst das Eingravieren von Namen auf der Rückseite ist möglich.

Codes wird man bei Phone House erwerben können, danach ist ein Erstellen online möglich. Ich habe mir das Ganze schon vor dem offiziellen Start anschauen können und kann euch einen kurzen Ausblick auf den Moto Maker geben. Was vielleicht zu diskutieren ist, ist die Sinnhaftigkeit des derzeitigen Angebotes. Das Moto X ist ein wirklich gutes Smartphone, aus der heutigen Sicht allerdings schlichtweg zu teuer.

Ein Umstand, den wir auch schon im Neuland Podcasts 36 besprachen. Doch ich denke, dass mit dem neuen Moto X+1 ebenfalls der Weg des Customizings gegangen wird. Laut Motorola bietet der Moto Maker mittlerweile über 4000 Kombinationen, um das Moto X ganz individuell zu gestalten. Es beginnt mit zwei Speichervarianten: 16 oder 32 GB.

Für die Rückseite kann aus circa 30 Farben und Materialien wie Bambus-, Walnut-, Teak- oder Ebenholz-Finish ausgewählt werden. Passend zur Farbe der Rückseite stellt Moto Maker einen Fundus an Akzentfarben zur Verfügung, um auch die Akzente wie Tasten und Kameraverkleidung zur Geltung zu bringen. Auch Dinge wie das Wallpaper sind einstellbar, selbst das Google Konto lässt sich einrichten, sodass beim Erststart nur das Passwort eingegeben werden muss, man also direkt loslegen kann.

Definitiv eine tolle Sache, die sich sicherlich viele Nutzer auch bei anderen Herstellern begrüßen würden. Doch nun genug Gefasel – in einigen Screenshots zeige ich euch, wie ihr im Moto Maker in fünf Minuten zum eigenen Smartphone kommt. Natürlich gehe ich hier nicht alle 4000 Möglichkeiten durch, sondern jeweils nur die Dinge, die ich auswählen wollte.

1. Start über die Webseite des Moto Maker. Erworbenen Code eingeben, losrocken.

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2. Motorola bietet für Einsteiger in die Materie Informationen und Videos an, die Marschrichtung ist aber eigentlich klar, das rechte Menü der Seite sollte unsere Aufmerksamkeit bekommen. Hier können wir nun zwischen diversen Farben für die Rückseite wählen, auch das „natürliche“ Finish in Walnut und Co ist wählbar. Motorola bietet hier die Unterscheidungen von Vorder- und Rückseite an, dazu gibt es die Punkte Akzente und Signatur.

Bildschirmfoto 2014-06-30 um 11.23.56Bildschirmfoto 2014-06-30 um 11.24.31

3. Zu den Akzenten gehört der äußere Kameraring und die Bedienelemente. In meinem Beispielbild entschied ich mich für die schwarze Front des Moto X, eine strahlend gelbe Rückseite und eben die schwarzen Bedienelemente. Sieht so ein wenig nach Borussia Dortmund aus.

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4. Die Signatur. Hier wird euer Gerät auf Wunsch mit einer Signatur versehen, um das Ganze noch mehr zu personalisieren. Ist natürlich optional.

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5. Nach dem Styling kommen die Features, die ich oben schon erwähnte. Verbinden mit dem Google Konto, Auswahl des Wallpapers nebst optionalem Begrüßungsbildschirm beim Start des Gerätes mit eurem Text:Bildschirmfoto 2014-06-30 um 11.25.56 Bildschirmfoto 2014-06-30 um 11.26.20 Bildschirmfoto 2014-06-30 um 11.26.31

Am Ende des Ganzen könnt ihr euer Gerät noch einmal von allen Seiten bestaunen und schauen, ob ihr eure Farben richtig gewählt oder die Signatur auch richtig geschrieben habt und könnt den Spaß abschicken. Ihr bekommt dann per Mail genaue Informationen über den Fortschritt. Quasi: Bestellung eingegangen > gefertigt > wird ausgeliefert. Nett!

Wie bereits erwähnt: Tolle Möglichkeit für die, die sich „ihr“ personalisiertes Gerät kaufen möchten. Doch leider in Deutschland wahrscheinlich mit dem Motorola Moto X ein Flop. Tolles Smartphone, doch inklusive Moto Maker zu spät auf dem deutschen Markt und mittlerweile preislich überholt. Harren wir der Dinge, die mit dem Moto X+1 kommen und ich hoffe auch mal, dass mehrere Herstellern bei einigen Highlight-Geräten diesen Weg der Anpassung gehen.



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Über den Autor: caschy

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