Moto Mods: Lenovo zeigt einige Ideen der Hackathons

7. Februar 2017 Kategorie: Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Der modulare Ansatz in Smartphones, den Lenovo mit den Moto Mods erreicht, scheint aufzugehen. Während LG seinen kurzen LG Friends Ausflug wohl so schnell wie möglich vergessen möchte, hat man bei den Moto Mods den Eindruck, dass es gerade erst losgeht. Ein Grund dafür könnte sein, dass Lenovo von Anfang an die Community mit einbezogen hat. So etwas muss nicht immer klappen, in diesem Fall tut es dies aber wohl. Nach den ersten Moto Mods, die zusammen mit dem Moto Z verfügbar waren, wurden bereits weitere vorgestellt und nun gibt Lenovo einen Einblick, was auf den Moto Mod Hackathons an Ideen herauskommt.

Diese Hackathons finden rund um die Welt statt, einige der besten Ideen stellt Lenovo vor, auch wenn diese teilweise nicht unbedingt für die Masse brauchbar sind. Müssen sie aber auch gar nicht, denn genau das ist ja der Vorteil der Mods, man kann sich die holen, die man selbst benötigt. Folgende Highlights aus den Hackathons hat Lenovo veröffentlicht:

Baby Care: Ein Mod, der in erster Linie für frisch gebackene Eltern interessant sein könnte. Er zeigt an, wenn die Konditionen in einem Raum für ein Kind nicht optimal sind. Als Beispiel nennt Lenovo die Raumtemperatur, die in Echtheit angezeigt wird.

Moto Color: Ein Moto Mod für sehbehinderte Menschen. Er scannt Farben und gibt diese über einen Ton oder ein Vibrationsmuster weiter. Rot, Blau und Grün können so auch von Menschen erkannt werden, die die Farben nicht sehen können.

Solar-powered Battery Charger: Solarenergie ist meistens vorhanden, wird in den wenigsten Fällen aber genutzt. Mit diesem Moto Mod eventuell schon, in 10 Stunden soll sich das Smartphone damit komplett laden lassen. Das wäre beispielsweise ein Mod, den ich mir ohne mit der Wimper zu zucken zulegen würde.

Simple Syrup: Cooler Name für eine ernste Sache. Mit diesem Mod können Diabetes-Patienten ihren Blutzuckerspiegel tracken.

ModCoholic: Ein Mod für die Trinker unter den Nutzern. Man kann seinen Atemalkoholgehalt messen und im Zweifelsfall das Auto stehen lassen. Ist der Pegel zu hoch, wird gleich gefragt, ob man ein Taxi benötigt. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, diesen Mod für Trinkwettbewerbe zu nutzen. 😀

Das sind durchaus brauchbare Ansätze, weitere werden wohl im März hinzukommen, wenn der nächste Hackathon stattfindet, diesmal in Shenzhen. Außerdem kann man seine Ideen natürlich weiter über die „Transform the Smartphone Challenge“ einreichen. Welche Moto Mods würde es denn benötigen, um Euch von diesem Konzept zu überzeugen?


 

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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