Mophie Juice Pack Helium für das iPhone 5 ausprobiert

9. März 2013 Kategorie: Hardware, iOS, Mobile, geschrieben von:

Ich bin eigentlich immer mit Akku-Pack unterwegs. Ein zusätzlicher Akku ist Pflicht, wenn ich weiss, dass ich mal ein Stündchen länger unterwegs bin. Während viele sicherlich die Möglichkeit haben, ihr Smartphone in der Schule, in der Uni oder auf der Arbeit zu laden, sieht es auf Messen, Partys und allen anderen Dingen, bei denen man viele, viele Stunden ohne Steckdose ist, wohl anders aus.

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Leider gibt es nicht für viele Android-Smartphones irgendwelche Akku-Rucksäcke oder Wechselakkus, sodass man zu einem zusätzlichen Akkublock gezwungen ist. Ging mir mit dem iPhone 5 ein paar Monate auch so. Während es für das iPhone 4S einen Akku-Rucksack gab, sah es beim iPhone 5 erst einmal mau aus.

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Ich habe direkt nach dem Marktstart einen Mophie Helium aus den USA bekommen und in der letzten Zeit ausgiebig genutzt. War ja irgendwie viel unterwegs – Mobile World Congress, CeBIT und Mittwoch geht es nach New York, um der Samsung Galaxy S4-Vorstellung beizuwohnen. Alles so Geschichten, bei denen man nicht nur über Internet-Zugang erfreut ist, sondern auch über Akku-Laufzeit.

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Die Mophie-Akkus spielen preislich in der oberen Liga mit, sind qualitativ aber einfach nicht schlecht zu reden. Das Mophie Juice Pack Helium für das iPhone 5 bringt erst einmal 80 Prozent Akku-Leistung des iPhone 5 mit. Heißt: ist das iPhone auf 20 Prozent, dann bekommt ihr es mit dem Mophie Juice Pack Helium auf 100 Prozent. Ja, das funktioniert auch. Das iPhone 5 passt genau in die Ladeschale, sitzt wie angegossen und auch die Bedienelemente lassen sich gut erreichen.

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Auf der Rückseite befindet sich eine Statusanzeige in Form von LEDs, diese vier Lichter zeigen an, wie es um den 1500 mAh Akku des Mophie Juice Pack Helium bestellt ist. Ebenfalls kann man den Akku-Rucksack über einen Schalter ausschalten.

Liest sich bis hier ganz gut, nicht wahr? Doch es gibt auch Dinge, die mich ein wenig stören. Der Mophie Juice Pack Helium wird von Lightning auf Micro-USB umgewandelt. Das entsprechende Kabel liefert Mophie gleich mit. Versucht man aber, mit dem Akku-Rucksack via Kabel sein iPhone mit iTunes zu synchronisieren, so wird dies wohl nicht funktionieren. Hier zeigt sich, dass man bei Mophie wohl nicht alle Funktionen von Lightning auf USB umsetzen konnte. Ein Umstand, der von Mophie nicht verschwiegen wird, sondern auch im Handbuch Erwähnung findet.

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Tragisch? Für die, die den Mophie Juice Pack Helium den ganzen Tag umgeschnallt haben, sicherlich. Wer eine Dockingstation hat, der zieht einfach den unteren Teil ab und hat so wieder eine Lightning-Verbindung. Ein Umstand, der auch bei Autoradios kritisch werden kann, die via USB gespeist werden. Hier gibt es anscheinend keine Garantie, dass die Audiodaten übertragen werden, wenn der Akku-Rucksack umgeschnallt ist.

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Gibt es sonst noch etwas zu sagen? Ja, sicherlich. Durch die Verlagerung des Kopfhöreranschlusses an die Unterseite deines iPhone 5 muss auch Mophie umdenken.Hier wird nun ein Verlängerungskabel mitgeliefert, welches ihr benutzen müsst, wenn ihr euren Kopfhörer anschließen wollt. Durch die unteren LEDs, nebst Anschluss und Technik ist es so, dass der Anschluss verlängert werden muss, da ein Standard-Klinkenstecker zu kurz wäre. Ein weiterer Umstand ist allerdings niemals abzustellen: Akku-Rucksäcke machen jedes Smartphone dicker und etwas schwerer.

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Ich selber kann gut mit den gegebenen Widrigkeiten leben, da deren Behebung nicht wirklich einen großen Umstand für mich darstellt. Für die Zukunft wäre vielleicht eine direkte Lightning-Umsetzung wünschenswert, die dann die angesprochenen Kritikpunkte beheben könnte. Mittlerweile gibt es auch den Mophie Juice Pack Air, der das iPhone wieder auf 100 Prozent bringt – kostet dann allerdings auch gleich 15 oder 20 Euro mehr. Wer auf Optik, Haptik und Qualität keinen Wert legt, der findet sicherlich auch in den gängigen China-Shops Akkus dieser Kapazität für kleineres Geld.


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