Moov ist der Fitness-Coach am Handgelenk

27. Februar 2014 Kategorie: Hardware, iOS, Mobile, geschrieben von:

An Auswahl im Bereich Fitness-Tracker mangelt es geneigten Käufern nicht. Viele gibt es bereits, auf dem Mobile World Congress kamen einige neue Modelle hinzu. Moov will es besser machen und weit über einen reinen Tracker hinausgehen. Es ist ein persönlicher Coach, der einem während des Sports Tipps und Hinweise gibt. Realisiert wird dies natürlich über eine Verbindung zu Apps, die die von Moove gesammelten Daten verarbeiten. Je nach Sportart wird Moov an einer anderen Körperstelle getragen und mit der entsprechenden App verbunden.

Moov soll wesentlich präziser sein als diverse andere Armbänder, zum Beispiel Jawbone Up oder Fitbit. Das Zusammenspiel der Sensoren und der Algorithmus, der die Daten verarbeitet, ist die Besonderheit dieses Coaches. Im Sommer startet der Verkauf. Preislich liegt Moov mit 120 US-Dollar in dem Bereich der anderen Tracker, bestellt man das Gadget jetzt bereits vor, spart man die Hälfte. Ein Moov kostet dann 59,95 US-Dollar, entscheidet man sich gleich für zwei (zum Beispiel für Cardio-Boxing), kosten diese dann zusammen nur 99,95 US-Dollar. Da relativieren sich dann auch die 20 US-Dollar Versandkosten außerhalb der USA.

Moov

Das Video zeigt eigentlich recht schön, wie das ganze System funktioniert und so auf den ersten Blick scheint es tatsächlich Mehrwert gegenüber anderen Gadgets zu geben, die eben Schritte nur tracken und einen wissen lassen, dass man sich mehr bewegen soll. Gerade die Nutzung für bestimmte Sportarten (Golf, Schwimmen, etc.) kann sehr hilfreich sein, egal ob man nun Profi-Sportler oder Freizeit-Läufer ist.

Moov wurde von einem ehemaligen Apple-Techniker ins Leben gerufen, das könnte auch erklären, warum in dem Video nur iPhones zu sehen sind. Drei Monate nach dem Launch von Moov, also irgendwann im Herbst, soll das Gadget auch mit Android kompatibel sein. Falls Ihr Moov vorbestellen wollt, könnt Ihr dies hier tun.


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Quelle: The Verge |

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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