Mobile: Wo ist welche Schädlingsart aktiv?

7. Juni 2013 Kategorie: Backup & Security, Mobile, geschrieben von:

Lookout, ein Anbieter von Software für mobile Sicherheit, hat die Wahrscheinlichkeit für Nutzer mobiler Geräte analysiert, sich mit den verschiedenen Arten schädlicher Apps zu infizieren. Untersucht wurden die Länder Deutschland, USA, Großbritannien, Japan und Indien. Adware, das sind Apps mit aggressiver Werbung, ist in allen Ländern die am häufigsten vorkommende Gefahr. Für Deutschland zeigt sich, dass die Verbreitung von Trojanern höher ist als in anderen Regionen.

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Art und Verbreitung mobiler Bedrohungen variieren dabei stark von Land zu Land und passen sich ständig an neue Gegebenheiten an. Wie wahrscheinlich der Kontakt mit schädlichen Apps ist, hängt nach dem Bericht „Mobile Bedrohungen in aller Welt“ von Lookout entscheidend von der jeweiligen Region und dem Nutzerverhalten ab.

In Deutschland gibt es verhältnismäßig mehr Trojaner als in den anderen Ländern: Die Wahrscheinlichkeit, auf einen Trojaner zu treffen, liegt hierzulande bei 0,78 Prozent. In den USA liegt dieser Wert zum Vergleich nur bei 0,24 Prozent.

Über alle Länder hinweg hat Adware mit Abstand die höchsten Erkennungsraten, was darauf zurückzuführen ist, dass es noch keine klaren Richtlinien gibt, was als akzeptable mobile Werbung gewertet wird. Zudem sind die Einnahmemöglichkeiten mit dieser aggressiven Werbeform verhältnismäßig hoch und die Monetarisierung einfach. Die Wahrscheinlichkeit eines Android-Nutzers in Deutschland, Adware auf dem Gerät installiert zu haben, liegt bei 1,20 Prozent.

1Die Verbreitung von Spyware sowie Surveillanceware nimmt global gesehen zu. Spyware sind Programme zum Ausspionieren großer Gruppen, Surveillanceware ist zielgerichtet auf bestimmte Personen oder Organisationen. Insbesondere in den USA kommt Surveillanceware häufig vor, weil viele Überwachungsapps nur dort vermarktet werden. Für Deutschland liegen diese Werte mit 0,04 Prozent (Spyware) bzw. 0,28 Prozent (Surveillanceware) verhältnismäßig niedrig.


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Quelle: Pressemitteilung

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