Mobile frisst Desktop (und das verändert das Blog)

10. Juni 2012 Kategorie: Internet, Mobile, Privates, geschrieben von: caschy

Wo fange ich an, wo höre ich auf? Wie formuliert man etwas, was gefühlt ein Fakt ist – aber nicht wie ein Erklärungsversuch klingen soll? Ich fange einfach mal an, locker von der Leber weg. Ich selber habe das Gefühl, dass der Desktop-PC als solches immer weniger beachtet wird. Von uns, den Nutzern – aber auch von Entwicklern und kreativen Köpfen.

Als ich hier vor vielen Jahren mit dem Bloggen anfing, da gab es dauerhaft Neues. Windows-Tools aller Art warteten darauf, von mir ausprobiert und verbloggt zu werden. Und so bloggte ich. Weil es mein Hobby, ja – sogar meine Berufung ist. Doch je mehr Smartphones auf den Markt kamen, desto weniger tat sich irgendwie auf der Windows-Plattform. Fühlte sich für mich jedenfalls so an.

Ich hatte das Gefühl, die Quelle sei fast versiegt. Als Blogger mit technischem Interesse gibt es so etwas wie einen Tellerrand nicht, sollte es eigentlich nicht. Ich war früher ein Apple-Verweigerer, bis ich mir eben Geräte kaufte, um meinen Horizont zu erweitern. Sei es in Sachen technisches Wissen, als auch in Sachen Software. Eine weitere Welt wartete darauf, von mir verbloggt zu werden.

Parallel dazu kam noch Android und iOS dazu. Was ich gemerkt habe? Die Welten wie Windows und Mac OS X sind anscheinend von Entwicklern fast erkundet, nur selten kommen Programme auf den Markt, die einem ein “wow” entlocken. Ich wende jeden Tag viel Zeit damit auf, um in Art einer Trüffelsau fündig zu werden. In Sachen Desktop wurde es – wie bereits erwähnt – immer weniger.

Unbekannte Gebiete oder Gebiete, die fast täglich mit tollen Dingen überraschen sind Android, iOS, Windows Phone oder sogar das Web. Während auf lokalen Plattformen eher Tanztee angesagt ist, tobt im Mobility-Bereich der Punk. Und es macht echt Spaß, diese Themen auch zu beackern – ganz einfach, weil es mich interessiert.

Mit den nächsten mobilen Betriebssystemen, sei es Windows Phone 8, iOS 6, Android Jelly Bean oder sogar Windows 8 mit der Metro UI, werden weitere Apps und Erweiterungen auf uns zukommen. Der PC wird zwar weiterhin Mittelpunkt unserer Arbeit sein, aber das war es auch schon. Vieles werden wir sicher per Touch machen.

Und schlecht finde ich das alles gar nicht. Schaue ich mir Spiele und Apps auf den mobilen Plattformen an, dann sind diese meistens wesentlich günstiger, als ein Desktop-Part. Desktop-Software ist oft teuer, mobile Software nicht – anscheinend scheint es dann die Masse der verkauften Apps über die jeweiligen App Store-Promos zu machen.

Ich denke, wir müssen uns langsam mit dem Gedanken abfinden, dass die Art der reinen Software-Blogs nicht mehr wirklich funktioniert – es sei denn, der Blogger gibt sich damit zufrieden, sehr unregelmäßig zu bloggen. Themen der Zukunft sind nicht mehr nur auf die reinen Plattformen ausgelegt, sondern Lösungen, die ineinander greifen. Wir werden weiterhin viele Anwendungen und Apps auf Windows Phone, Android und iOS sehen, dazu spezielle Touch-Apps für die Metro UI, denn auch die mobile Windows-Plattform wird in Zukunft sehr erfolgreich sein (auch wenn Microsoft unter Druck steht).

Was weiter? Wir werden schon bald mehr Apps auf dem TV haben. Smart TV mit Sprach- und Gestensteuerung sind längst auf dem Markt, der große Bildschirm wird bald Tor zum Internet, auf dem großen Schirm werden wir viele Apps nutzen können – ganz ohne Computer. Und es sind eben jene von mir aufgezählten Dinge, die den Desktop-PC in seiner jetzigen Form nicht nur für Nutzer, sondern auch für Entwickler vielleicht ein klein wenig unattraktiver erscheinen lassen.

In Sachen Blog dürfte sich hier nichts ändern, es spiegelt nur meine Betrachtungsweise auf die Technik wieder. Wer hier liest, um typische Windows-Tools zu entdecken, der wird hier sicherlich in Zukunft weniger vorfinden, als noch vor 5 – 6 Jahren. Sicher, in Sachen Howto wird sich hier nichts ändern, Anleitungen wird es immer geben um Aufgabe X mit Programm Y zu lösen – schließlich nutze ich dieses Blog auch als Auslagerung für mein Hirn.

Doch sowohl als Leser, als auch als Schreiber eines Blogs muss man sich mit der Zukunft auseinandersetzen. Ich schrieb es ja bereits: Ich behaupte, dass mit dem Start von iPhone und Android (2007 / 2008) die wichtigste Dekade in Sachen Technik eingeläutet wurde, die wir in absehbarer Zeit erleben.

tl;dr (Too long didn’t read)?

Gute Neuerscheinungen in Sachen PC-Software sind Mangelware. Es boomen mobile und Web-Apps. Dies ändert sowohl das Nutzerverhalten, aber auch dieses Blog, welches mal rein auf Desktop-Tools ausgelegt war.

Wie erlebst du den Aufbruch ins mobile Zeitalter? Was hat sich für dich in den letzten Jahren durch Smartphone und Tablet und dem damit verbundenen Überall-Internet geändert? Lass uns mal darüber quatschen :)

Bildquelle: Fallada Schreibmaschine von benniebunnie unter CC 2.0 auf Flickr.

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Über den Autor: caschy

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86 Kommentare

Thomas 10. Juni 2012 um 19:09 Uhr

Die Desktop-Systeme sind weitgehend ausgereizt. Auch mit viel Fantasie kann man sich kaum wirklich bahnbrechende Neuerungen dort noch vorstellen. Macht doch nix! Finde ich jedenfalls. Mir ist mein 22-Zöller und eine große Tastatur davor aber immer noch lieber als so’n Smartphone oder ein Laptop. Mein Smartphone ist immer dabei, aber der Bildschirm ist so klein und die Tastatur auch. So richtig toll finde ich das nicht.

Patrick 10. Juni 2012 um 19:14 Uhr

Ich für meine Dinge war zuerst fasziniert von den neuen Möglichkeiten. Diese neue mobile Dynamik, statt der statischen Dynamik auf dem PC.

Mittlerweile muss ich sagen: Es kotzt mich nur noch an. Qualität? Nix da. Nur noch Masse, Masse, Masse. Und das in einer immer schnelleren Frequenz.

Verschwendung von Ressourcen. Kommerz wo man hinschaut. Die kleinen Pimmel der Aaktionäre befriedigen. DAS ist es doch, worum es nur noch geht.

Liebe zur Software/Hardwareentwicklung? Existiert nicht mehr. Alles nur noch Business. Früher oder später.

HzweiG 10. Juni 2012 um 19:14 Uhr

Desktop oder besser, Notebook hab ich tatsächlich nur noch fürs Musik machen. Emails, Blogs, Social Network laufen zu über 99% übers Handy und ich bin so zufrieden dass ich überlege ob ich die Notebook Ablösung überhaupt noch Inetfähig machen soll.

Basian 10. Juni 2012 um 19:21 Uhr

Ich denke das dass Standard Desktop System nichts mehr großes neues braucht. Klar, irgendwann gibts Sachen wie in Minority Report :-) Aber das dauert noch.
Momentan hoffe ich, dass sich solche Systeme wie das Padfone weiterentwickeln. Und irgendwann sollte da dann genug Power drin stecken das auch sehr aufwendige Spiele, die momentan halt nur am PC möglich sind, gehen.
Also richtig AllinOne. Das fänd ich toll.

Tchooe 10. Juni 2012 um 19:22 Uhr

Der Weg vom Desktop-PC weg und hin zu mobilen Systemen ist mMn hauptsächlich im privaten Bereich angesiedelt. Wer beruflich einen PC braucht, um damit Geld zu verdienen (Prahl- und Blendtechnik gehören für mich nicht zum Geld verdienen, sondern eher zum Geld verbrennen), wird auch noch für sehr lange Zeit mit Desktop-Lösungen arbeiten. Die Art, wie wir mit dem Computer interagieren, mag sich ändern, aber das Grundprinzip wird bleiben – vorläufig (>10 Jahre). Wer weiß, was da noch kommt; ich lasse mich überraschen.

Jens 10. Juni 2012 um 19:26 Uhr

Seit ich meinen Psion 5 via Infrarot mit dem T39m gekoppelt habe, hat sich nichts getan. Gut, Farbe ist dazugekommen…

Ernsthaft: Was wir erleben, ist die Dynamik eines neuen Anwendungsbereichs. Das war bei Desktopsystemen auch schon so. Wobei Mobilgeräte endlich die ersten echten PCs sind. Desktopsysteme werden wieder das, wofür sie entwickelt wurden: Arbeitsgeräte vor allem fürs Büro (und dort sind es dann, bis auf Spezialfälle, eher Laptops und Tablets denn klassische Desktops).

Was ich sagen will: Die bisherige Desktopentwicklung war Technikerkundung. Jetzt bekommen wir langsam die Hard- und Softwaremöglichkeiten, die die Science Fiction uns versprochen hat. Da wird noch einiges passieren, die Technik wird maximalimmasiv und gleichzeitig immer weniger als Technik erkennbar. Doof nur für den Nerd, der sich auf Desktops, Konfigurationsdateien und Windowsreparatur spezialisiert hat – das wird im Endanwenderbereich überflüssig. Und diejenigen, die das romantisieren, sind in ein paar Monaten peinliche Opas, die vom Krieg erzählen.

Einziger Nachteil: Da die neuen Geräte naturgemäss keine Universalgeräte sind, nimmt die Anzahl derjenigen, die dadurch ihre Begeisterung für Computertechnik, Programmieren und so entdecken, ab. Naja, auf der anderen Seite erkennt man die Guten dann wieder an dem, was wirklich zählt, wie Mathematik und Sprachkenntnisse, und nicht an irgendwelchen Tricks, mit denen sie ihre Lehrer und Mitschüler beeindrucken konnten.

Don 10. Juni 2012 um 19:28 Uhr

Tja, Caschy, genau deshalb finde ich immer weniger interessante Artikel in Deinem Blog. Wie spanndend kann denn das hundertste Unboxing eines noch so neuen Smartphones oder Tablets schon sein?

Was Mobile Computing angeht, hab ich ähnliche Erfahrungen wie Patrick gemacht. Die App-Ersteller sollten sich lieber mal ein bißchen mehr Mühe geben als uns solchen Murks vorzulegen! :(

Thomas 10. Juni 2012 um 19:30 Uhr

@Jens

Laptops im Büro? Da bedankt sich jede Schreibkraft aber artig, die 8 Stunden vor so ‘nem Teil sitzen muss! Um Gottes Willen!

Krusty 10. Juni 2012 um 19:35 Uhr

Erklärt auch ein wenig, woher die ganzen App-Programmierer diverser mobiler Geräte herkommen. Die werden sicher nicht aus dem Boden gewachsen sein. Das sind einfach die früheren Freeware-/OpenSource-Tools-Programmierer, die auf App umgschult haben und damit ihr Geld besser verdienen als zuvor.

Nico 10. Juni 2012 um 19:45 Uhr

Die Veränderung, dass du überwigend über die Mobile Welt bloggst lässt sich gut merken. Oft fehlen mir die richtigen Themen zum Desktop, was dein Blog für mich uninteressanter macht. Sorry Carsten ;)

caschy 10. Juni 2012 um 19:47 Uhr

@Niko: so ganz hast du den Artikel aber nicht verstanden, oder?

Keule 10. Juni 2012 um 19:55 Uhr

Schreibe diese Zeile per Smartphone von der Terasse. Technik sei dank.
Allerdings ist mein Desktop mit 27“ Monitor noch mein Favorit. Selbst zum Internet-Surfen bevorzuge ich ihn. Gerade wenn ich gezielt recherchiere oder intensiv Fotos bearbeite. Auch Office verwende ich nur auf dem Desktop.
So gesehen möchte ich meinen Windows-PC nicht missen. Auch wenn ich glaube, dass die Zukunft anders aussehen wird.
Beruflich wäre ich ohne “echten“ PC aufgeschmissen. ERP und Co laufen halt nur auf richtigen PCs und die Bedienung ist da auch noch erste Wahl. Jedoch geht bei uns in der Firma immer mehr Richtung Virtualisierung.
Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. Konkret geplant ist bei mir jedenfalls ein Android-Tablet.

Harry 10. Juni 2012 um 20:02 Uhr

Nach wie vor geht nix über einen Desktop PC mit zwei Monitore 22″ oder größer und vernünftige Tastatur samt Maus.
Smartphones, Tablets und auch Laptops taugen weder was um längere Internetsitzungen abhalten zu können, noch lange damit vernünftig ohne Augenkrebs und Kreuzschmerzen arbeiten zu können. Das sind alles nur “Spielzeug Artikel”.
Smart TV habe ich am LCD Fernseher, bringt aber null und nix weil man entweder ins Internet gehen kann oder aber fernsehen schaut, beides gleichzeitig geht. Die Menü Führung und Steuerung ist bei aller Smart TV`s grauenhaft und zum abgewöhnen, mit jeden Smartphone surft man schneller. Auch hier muss man sagen, es nur spielerei und eventuell nur als Pausenfüller für eine Werbeunterbrechung im Fernsehen geeignet, mehr nicht.
Es wird noch Jahre dauern wenn nicht gar Jahrzehnte oder gar nicht bis wir unsere Desktop Rechner verschrotten können, solange sind sie nach wie vor unentbehrlich, in Firmen werden wir sie auch noch nach Jahrzehnten sehen.

MAtze 10. Juni 2012 um 20:03 Uhr

Tja da muss ich leider DON zustimmen.. und das trifft nicht nur auf deinen Blog zu.

Dieser ganze Smartphone und Tablet Hype. Die Qualität der Apps ist überhaupt nicht mit einem komplexen PC Programm oder Spiel vergleichbar aber für die Masse der Leute eben ausreichend und das macht mir persönlich Angst, wie leicht doch die Gesellschaft zufrieden zu stellen ist.

Desktop PC hat immer noch Bedeutung nur eben in der breiten Masse nicht.

Selbst Desktop PC User + Notebooks. Tablet und Smartphone nein. Smartphone gekauft, probiert und wieder verkauft. Kein Nutzen darin gesehen.

P.S. Wenn ich diesen Text per Smartphone eingegeben hätte wäre ich wohlmöglich an die Decke gegangen.

Bodo 10. Juni 2012 um 20:17 Uhr

Ach du liebes Gänsefüßchen, “Aufbruch ins mobile Zeitalter”…

Für mich ein maßlos überschätzter, vom Innovationszirkus geförderter Hype für eine (spät)pubertierende Kundschaft.

Erinnert mich an Stephen Kings “Needful Things“, dem kleine Laden in dem jeder Kunde einen Gegenstand findet den er schließlich intensiv begehrt ohne die geschickte Steuerung des Verkäufers zu bemerken.

So what?
Dieser “Aufbruch ins mobile Zeitalter” bietet uns noch viele innovative Möglichkeiten uns selber in “Needful Things“ zu verlieren oder aber unsere Identitätskompetenz daran zu schärfen.

Tommi 10. Juni 2012 um 20:19 Uhr

Es liegt immer im Auge des Betrachters.
Ich benutze mein Mobilphone zu Telefonieren und Emails abzufragen.
Für wichtige Dinge brauche ich meinen Desktop Computer.
Wenn ich mich über Mobile Lösungen informieren möchte, gibt es bessere und aktuellere Blogs. Hier fand ich früher viel für Mac und PC.
Heute nicht mehr, daher machs gut und danke für den Fisch.

Schrobi 10. Juni 2012 um 20:24 Uhr

“Während auf lokalen Plattformen eher Tanztee angesagt ist, tobt im Mobility-Bereich der Punk.” :D Gefällt mir.

Gismo78 10. Juni 2012 um 20:24 Uhr

Ich finde das Portable Apps Konzept super. Und über Chrome habe ich bei meinem Job und zu Hause immer das gleiche Feeling. Ich selbst nutze das Smartphone eher zum Sport, da es mich immer genervt hat, mit iPod und Schrittzähler und Uhr rum zu rennen. Und ab und an mal Facebook und Twitter.
Was ich aber auch seit etwa drei Jahren mache: ich habe keinen Fernseher mehr und nutze nur noch das Web und DVD.
Diese riesigen Cloudspeicher nutze ich auch nicht. Warum auch? GMail erfüllt ja auch so alle Ansprüche.

Bob 10. Juni 2012 um 20:25 Uhr

Ich arbeite am Desktop, ich verbringe einige Freizeit am Desktop, ich informiere mich am Desktop, ich spiele am Desktop. An mir ist der ganze Smartphone/Tablet/TV/Android & Co – Hype bisher vorüber gegangen. Ich beschäftige mich zwar damit aber es trifft sehr selten meine Bedürfnisse und wenn dann ist es noch nicht ausgereift, nicht alltagstauglich. (Vielleicht ja im HighEnd-Bereich, das Geld ist mir aber zu schade dafür, ich warte lieber ab…) Noch halte ich das Meiste auch für reine Spielerei, ganz witzig aber ich brauche es nicht unbedingt. Irgendwann wird es aber auch bei mir ankommen. Um einen Desktop zu ersetzen muss aber echt noch vernünftige Hard- & Software erfunden werden. Das wird zwar nicht, wie hier geschrieben, Jahrzehnte dauern aber doch noch ein paar Jahre.

…edit sagt, dass das der Grund ist, weshalb ich hier im Blog nicht mehr so oft mitlese. Schade eigentlich aber eben ein Zeichen der Zeit.

TmoWizard 10. Juni 2012 um 20:36 Uhr

Hallo Caschy!

Wirklich guter Artikel, der es auf den Punkt bringt: Mobil ist angesagt!

Jedenfalls empfinde ich das so, wenn ich mich umsehe. Bei mir selbst ist dieses mobile Zeitalter allerdings noch nicht angekommen: Ich habe ein einfaches Handy, einen MP3-Player, eine Digicam und natürlich meinen Rechner neben mir stehen. Wie bitte soll mir solch ein winziges Display denn meinen 17″ Monitor ersetzen?? Da brauch ich dann keine Brille mehr, sondern eine extra starke Lupe zum Lesen und Bloggen!

Auf meinen Blog hat da mobile Internet nur soweit Einfluß, als daß ich immer wieder mein Theme anpassen muß. Sehr schwierig, da ich selbst es gar nicht prüfen kann! :-O

Da ich dort letztens wieder etwa geändert habe, darf ich mal wieder meinen Bekanntenkreis bemühen, damit sie mir das Ergebnis erklären.

Naja. Mal sehen was passiert, wenn mein olles Handy den Geist aufgibt. Vielleicht lege ich mir dann doch noch so ein Smartphone zu!

Grüße aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Mike, TmoWizard

Thomas 10. Juni 2012 um 20:39 Uhr

Ich hab schon seit 3 Jahren keinen Desktop-PC mehr – zu laut, braucht zu viel Storm und nimmt zuviel Platz ein. Ein gutes Notebook hat den damals ersetzt, dazu eine Dockingstation und zwei Monitore zum arbeiten zuhause und gut war.

Ich hab immer meine Daten dabei, brauche keine zwei System synchron zu halten, hab immer die selbe Umgebung, usw. – hat mir nur Vorteile gebracht.

Selbst auf der Arbeit gibt es keine neuen Desktops mehr, es werden nur noch Notebooks für alle angeschafft. Ein Tribut an flexible Arbeitsplätze und Homeoffice.

Monika 10. Juni 2012 um 20:46 Uhr

für mich sind all diese Geräte schlicht Werkzeuge,
mein Smartphone muss damit leben, dass es noch immer so kam wie vom Werk, da ist kein APP kein dings kein nings dran, schlicht, weil ich sowas nicht brauche.

ich spiele nicht mehr, auch nicht am Desktop PC.

voriges Jahr musste ich mal wochenlang auf einen 17Zoll Laptop arbeiten, ging halt nicht anders, ==> aber das ist die Hölle ;)

iPad => ich wüßt einfach nicht wozu ichs brauchen könnt,
sitz ich im Kaffeehaus, werd ich den Teufel auch nur irgendwie onlien zu gehen, da schalt ich doch sogar mein MobilPhone aus ;)

seh ich zu wie wesentlich jüngere Verwandtschaft ihre SmartPhones, iPhones nutzen erleb ich dasselbe,
es ist schön ne Zugverbindung zu finden, mal zu surfen und zu emailen, aber dann hat sichs bereits.

ich erleb hier auf deinem Blog die unendliche Neugier auf all die Dinge, aber ich bin mir unsicher, ob es auch jeder wirklich nutzt worüber Du schreibst,
aber abdns bei Freunden mag man doch schon informiert sein ;)

DaMac 10. Juni 2012 um 20:50 Uhr

Futter fürs Hirn, danke für den tollen Artikel. Als ich vor einigen Jahren als Leser Deines Blogs eingestiegen bin, verging fast kein Tag an dem ich nicht ein von Dir vorgestelltes Tool auf meinem Desktop PC ausprobiert habe. Dann wurde es aber immer weniger weil ich fast ausschließlich mit nem Smartphone surfte und die Tools weder runterladen noch damit testen konnte. Der Desktop PC war plötzlich so weit weg von den Orten an denen ich in Ruhe surfen wollte. Per remote ging zwar, aber mehr schlecht als recht. Von daher bin ich sehr froh, dass Dein Fokus auf der Technik bleibt und das Mobile mehr und mehr Beachtung bekommt. Ich bin schon sehr gespannt auf die Entwicklung der einzelnen Ökosysteme von Google, Apple und Microsoft – und wie sich die TV Hersteller dabei verhalten, integrieren sie alle Geräte in eins, gibt es Modelle je Ökosystem oder Modelle für “Crossplattforming”, oder versuchen sie ein eigenes System? Es bleibt spannend.
Die Zukunft des Desktop PCs sehe ich ebenfalls mehr in den Büros dieser Weltl, im Privaten werden es in der Masse maximal All-In-One Geräte. Warum auch nicht, bei mehr Leistung auf kleinerem Raum und weniger Energiebedarf. Sieht man sich die grafische Leistung von Spielen auf aktuellen Smartphones und Tablets an, die mit geringsten Hardwareanforderungen auskommen, sollten die Spieleentwickler von Vollpreisspielen für PCs mal über neue Wege der Programmierung nachdenken. Da die Entwickler und Publisher, meiner Vermutung nach, aber von den Herstellern für PC Komponenten gesponsert werden (neues Spiel = neue Grafikkarte + CPU +…), wird das recht schwer. Sei es drum, Technik ist toll ich und freue mich auf alles was da kommt.

Ronny 10. Juni 2012 um 20:52 Uhr

Komisch, ich find den Blog hier prima. Trifft genau meine Interessen und da ich noch nicht so lange mitlese hab ich von keinem Wandel was bemerkt. War sicher vor meiner Zeit.
Zum Thema: Desktops wird man sicher noch lange brauchen. Für mich, dem Privatkonsumenten, ist ein Tablet schon eine tolle Sache. Es ersetzt für mich vielfach den Desktop da vieles auch prima mit dem Tablet gemacht werden kann.
Grundsätzlich finde ich der Informationsfluss wird heutzutage immer schneller. Man liest Mails nicht erst Abends wenn man zu Hause ist, nein, man liest sie sofort am Smartphone. Und so ist es mit allem anderen auch…

Micha 10. Juni 2012 um 20:54 Uhr

tl;dr bitte in Zukunft an den Anfang deines Postings. Danke :-)

Ansonsten:
Wenn weniger Software entwickelt wird -> wie wäre es dann mit tiefgründigeren Postings zu der bestehenden Software? Zum Beispiel Themen wie Security, Privatsphäre, Anonymität uvm. haben ein enormes Potential, das uns alle in Zukunft mehr beschäftigen wird.

OpenVPN, Tor, Chrome/Firefox Addons und deren richtige Handhabung, SSH, SSL, Linux (iptables usw.) und und und

Niko 10. Juni 2012 um 21:04 Uhr

Ich liebe meinen “altes” Android Smartphone Desire HD, aber der PC wird bleiben. Zu letzt zwei Wochen durch die USA-Neuengland Staaten gefahren, alles ging per Smartphones, brauchte kein Internetcafé. Sehr cool.

Trotzdem bleibt es eine Ergänzung, auch um mal bequem liegend etwas im Bett oder auf der Couch zu machen, ansonsten ist der PC angesagt.
Bei mir ein schnelles Notebook mit Dockingstation, 24″ und 19″.

Videos schneiden, Mails für die Projekte in Outlook sortieren, mal Photoshop etc.. Bei der Freundin nutze ich den iMac 24″ und manchmal das iPad (extrem selten).

Tippe 10-Finger-blind (bei Android über Swype), aber der PC plus Multifunktionsdrucker, großes Keyboard mit separatem Nummerblock muss sein. Also der PC ist noch lange nicht tot, aber der Smartphone öffnet viele, ganz neue Horizonte, manche Apps sind genial, manche Kinderkram.

Nicht entweder-oder, sondern alles miteinander. Ab und zu mal, alles ausschalten, ein Buch lesen, in den Wald gehen und sich in der Natur erden, Sport treiben (Bauch abtrainieren)…

Miksi 10. Juni 2012 um 21:10 Uhr

Ein gutes blog würde nicht ins Lob-Gejaule über Apps & Co einstimmen, sondern dieses kritisch hinterfragen. Denn Handy, mobile, Apps, facebookapps & Co bedeuten einen *massiven* Kontrollverlust für den Anwender. Da sich in der facebook-Öffentlichkeit aber die doofsten und unwissendsten Nutzer das meiste Gehör verschaffen, orientiert sich die Lemming-Gemeinde nicht mehr an den Profis und Experten, sondern eben an den nutzlosen Schreihälsen. Eine eklatante Fehlentwicklung, deren Ausmaß und (Nach)Wirkung bisher nur von wenigen verstanden ist.

MAtze 10. Juni 2012 um 21:13 Uhr

Genau getroffen @Miksi.. stimme dem zu.

Martin 10. Juni 2012 um 21:16 Uhr

Ich muss manchen Kommentatoren zustimmen: der Mobile-Hype macht auf mich den Eindruck wie die “Needful Things”, die ganz hübsch sind, aber man könnte auch ohne sie auskommen. Es vergeht auch kein Tag, an dem nicht der mittlerweile tausendste “Dingsbumsify”-Cloud-Social-Scheißdreck-Dienst gelauncht wird. Un ich finde das so ööööde…. So viel Massenware, so viel austauschbarer Unfug, ich denke, diese “Blase” wird bald platzen.

Ich habe zwar ein Smartphone, auch ein Tablet, aber gerade deswegen kann ich es auch irgendwie beurteilen: die Teile dienen meistens zum Zeittotschlagen und um sich auf dem Klo ein Youtube-Video anzuschauen oder beim Warten an der Bushaltestelle mal schnell in FB reinzuschauen. Für die meisten anderen Tätigkeiten, die man von einem PC/Laptop gewohnt ist, taugen die nicht wirklich, weil sie einfach zu klein und deshalb zu friemelig sind.

Und dass Firmen immer mehr auf Notebooks und Touch-Gedöne umsteigen, kann mir niemand ernsthaft verklickern. Zumindest nicht in der produzierenden Industrie, vielleicht in irgendwelchen Büros oder trendigen, kleinen Firmen.

Edit, @Miksi: “Da sich in der facebook-Öffentlichkeit aber die doofsten und unwissendsten Nutzer das meiste Gehör verschaffen” – ja, das sind dann die mit den Saufbildern im Album, die sich dann auf Bild-Zeitungs-Niveau beschweren, dass ihre Privatsphäre durch FB ausgehöhlt wird…

Andreas Claar 10. Juni 2012 um 21:22 Uhr

Moin , bin ja ne Oldi :) meine erste Berührung mit EDV war der ZX81 !!! wem das noch was sagt … Heute Netzwerker !
Das Netz ist heute meine Welt , PC, Table , Smartphone egal Hauptsache online und der “Content”; mir heute viel wichtiger , als die Technik
Mac, Windows, IOS , Android , eigentlich wurscht -> geile “Apps”, die Spaß machen ….. das finde ich schön
LG Andreas

woife 10. Juni 2012 um 21:26 Uhr

* Video Killed the Radio Star*

FlyingT 10. Juni 2012 um 21:31 Uhr

Früher hast du dir ja auch noch richtig Mühe gegeben beim Bloggen, man merkte das du dich mit der Materie wirklich mal ne Stunde oder länger auseinander gesetzt hast. Die Beiträge hatten einfach Hand und Fuss.

Tja und heute haust du hier am tag 10-20 Pressemitteilungen oder “Golem Beiträge” nur in eigenen Worten raus. Wie du jetzt 20x 1Std mit der sache beschäftigen, 8 Std Arbeiten, Schlafen und ein bisschen Zeit mit der Perle unter einen Hut bringen willst, ist mir ein Rätsel.

Da brauchst du dir nur mal deine “Fotolovestory” über den Xtreamer anschauen und den “ich pin mal eben die Pressemitteilung ab” zur Mediamarkt Volksbox anschauen.

Ich denk mir manchmal hier geht es nur noch Content, Content, Content Input ist da nebensache. Es müssen schliesslich Views generiert werden.

Patrick 10. Juni 2012 um 21:35 Uhr

Wie ich sehe, gibts tatsächlich Menschen, die offenbar neidisch sind auf den Erfolg eines Bloggers, und diesen dann ob seiner angeblichen “pressenewsähnlichen Contentflut” kritisieren.

Ich hoffe für Caschy, dass das traurige Ausnahmen bleiben. Mach weiter so.

Jens 10. Juni 2012 um 21:36 Uhr

@Thomas
Schreibkräfte, wenn sie stationär beschäftigt sind, kriegen einen Terminalclient. Wer nicht nur an einem Ort bleibt und auch mal unterwegs was tun muss, kriegt natürlich einen Laptop mit Dockingstation und Desktopgelöt, also Tastatur, Bildschirme, Maus. An einem stationären Arbeitsplatz muss das ja auch schon aus gesetzlichen Gründen sein.

Einen Desktop-PC kriegt hier niemand (neu). Das wäre verrückt, heute noch Alteisen anzuschaffen, das im Büro nur (Nur. Wie in “ausschliesslich”.) Nachteile hat.

Rudi 10. Juni 2012 um 21:46 Uhr

Mobilität ist, wenn …
- Girlies nur noch mit einem Smartphonenuckel in der Hand das Haus verlassen und den auch nicht mehr bis zum Abend aus den Augen lassen.
- Menschen im Wald keine Ruhe finden, weil sie sich mit Dumm-Dumm-Dumm volldröhnen
- eine Frau in Köln jetzt schwerverletzt im Krankenhaus liegt, weil sie letzte Woche das Klingeln der Straßenbahn wegen ihrer Kopfhörer nicht mitbekommt
- Autofahrer aufs Stauende draufknallen, weil sie tief in Telefongesprächen verwickelt sind
- der Chef anruft, wenn man auf der Toilette sitzt und man nirgendwo auf der Welt mehr ungestört ist
- auf dem Schulhof Pornos und Gewaltkram geguckt wird
- unzählige Lebensstunden in sogenannten Sozialen Dingsbumskirchen sinnlos mit Banalitäten vertwittert werden statt sich z.B. Eltern mit den Kindern normal austauschen
- und und und

… schöne neue Welt?

Matthias 10. Juni 2012 um 21:48 Uhr

Sehr interessante Kommentare hier, da will ich auch mal was dazugeben. Diese App-Manie und das Thema mobile hat für mich viele Gründe und Wirkungen:

-Die allgemeine Technik ist ausgereift. Der Normalnutzer kommt mit einer 5 Jahre alten Digitalkamera völlig aus und die Monitore sind im Grunde auch so geblieben, wie sie seit x Jahren sind (nur ein wenig breiter sind sie jetzt).
-Die Tiefe und Technik, die im konventionellen PC-Umfeld erreicht war, hatte seinen Höhepunkt mit Windows XP und 1 Ghz erreicht. Die Massen sind zufrieden, für’s Büro/Surfen/Kommunikation reicht so eine Ausstattung heute noch.
-Was macht man, wenn Tiefe nicht mehr geht? -> Breite. Es musste ein neuer Massenmarkt her.
-UMTS, Technisierung in den Köpfen, hinterherhecheln der nicht-digitalen Firmen … es hat ein wenig gezuckt und manchen gerissen, aber wird sind da: Always on, die ersten digitally native-Generationen sind geboren, die sogar kein tiefes technisches Verständnis mehr brauchen und haben.
-Die Verbreitung und Verfügbarkeit haben viele neue Geschäftsmodelle geschaffen (social networks, App-Industrie) und alte kaputt gemacht (Tageszeitung).
-”Der Industrie” wird vor Augen geführt, wie sehr sie am Kunden vorbei entwickelt hat (Danke Apple!).

Der Hype und die Art, die da jetzt betrieben wird, hat aber für mich ein ganz klares Fazit: es ist ein kurzes Zwischenhoch gewesen. Jeder musste schnell rein in den Markt. So schnell, dass es sogar big Player in verschiedenen Bereichen in Bedrängnis gebracht hat und bringt: Microsoft, Yahoo, HP, Rim …

Was bleibt? Die Teilung und Trennung der Ökosysteme wirkt sich aus, wird aber überwunden werden: Web-Programmierung ist der Renner, Apps sind nur die Krücke, weil die Netze das noch nicht so mitmachen. Software as a Service und die wirkliche Cloud bringen schon die Ansätze mit, die die Zukunft bestimmen werden. Es gibt aber Knackpunkte:

-Das Urheberrecht ist noch nicht da, wo es hin muss.
-Die Geschäftsmodelle leiden nicht nur unter dem Urheberrecht, sondern allgemein unter der Kostenloskultur, die die Technik (peer2peer, auf Informationsfreiheit angelegte Systeme) mit sich gebracht haben. Das Zwischenspiel in dem anscheinend alles durch Werbung finanziert werden kann, wird sich abschwächen. Wenn erstmal genug wichtige Instanzen kaputtgegangen sind, wird klar werden, dass der content was kostet und bezahlt werden muss. Wie auch immer das aussehen mag.

Und damit wird auch klar, worum es eigentlich geht: Content, content, content. Momentan finanzieren die Kriegskassen des “da müssen wir mitmachen, sonst sind wir tot” und das Sterben der alten Strukturen den Hype, in der es im Grunde nur um die Hülle geht. Jeder wegbrechende Player macht Markt frei, vieles aus der Insolvenzmasse ist recyclebar (z.B. die Hollywood-Industrie).

Leute: verweilt nicht im hype, der geht irgendwann vorbei. Es ist eine schöne Zeit in der viel neues passiert, aber so viel neues ist das nicht, wie auch schon viele Kommentare hier zeigen. Ich bin mal gespannt, wenn die Technikkämpfe im mobilen und vernetzten zu einer Situation gefunden haben, wie momentan auf dem Desktop-Markt. Worüber werden sich die Techies dann unterhalten können? Über Gedankensteuerung Version 1.5 oder Gehirnimplantat 2.0? Spätestens dann bin auch ich raus. Sci-Fi schön und gut, aber die Technik rückt darüber immer mehr in den Hintergrund, die Musik wird in Zukunft wieder mehr im Content spielen. Gott sei Dank!

FlyingT 10. Juni 2012 um 21:51 Uhr

@Patrick

Weisst mir ist das so Latten wieviel Kohle der Cashy hier macht, wo er hinfliegt oder welche geschenke er bekommt. Das Tangiert mich sowas von peripher, das kannst dir gar nicht vorstellen. Mir geht es nur darum das ich Input kriege. Und der sollte bei einem Blogger tiefer in die Materie gehen, wie bei der Computer Bild. Soll er doch nen Flattr Button einbaue, für anständige Beiträge mit Background zahle ich gerne. Ich will nur nicht irgendwelche larifari, wischiwaschi Beiträge, Goodwill Beiträge lesen, wo ich mir denke “interessantes Thema, Informationen wären ganz cool”.

Und DAS war früher anders, und früher war Cashy auch schon No1 der Techblogger

Lars 10. Juni 2012 um 21:59 Uhr

Sehr guter Artikel. Hat Spaß gemacht den zu lesen.
Bin der Meinung, das der Desktop bzw das Notebook nicht von den mobilen Geräten abgelöst, sondern ergänzt wird.
Natürlich habe ich nen Laptop. Wird gebraucht für Uni, Surfen, Dokumente, Drucken, Musik usw.
Aber ich möchte auch mein Desire nicht mehr missen. Die Verknüpfung von beidem machts, wie ich finde. Für mich ist der Google Kalender sehr wichtig geworden. Termine auf Laptop oder Desire eingeben und auf beiden sofort verfügbar zu haben, ist genial. Grade wenn man als Student mit Patienten zu tun hat und Termine vergeben und mit anderen absprechen muss. ;-)
Ebenso hab ich mich durchaus an mobiles Web, Mail, Whatsapp und Dropbox gewöhnt. Erleichtert bei richtiger Anwendung ungemein das Leben.
Auch wenn ich diesen Blog nicht aus früheren Desktop-Zeiten kenne, macht das Lesen trotzdem viel Freunde.
Irgendwie muss man ja über den ganzen Technik-Schnick-Schnack den Überblick behalten ^^
Weiter so Caschy

caschy 10. Juni 2012 um 22:00 Uhr

Ich geb dir mal nen Tipp, FlyingT:

- wende ich sogar mehr Zeit als früher für die Beiträge auf
- woher kennst du meinen Zeitaufwand? Nur mal als Input: ich schreibe gerade einen Beitrag über Windows 8 und Benutzerkonten. Bislang kaum Text aber über 3 Std. Vorarbeit. Die siehst du nicht. Es ist immer einfach zu kritisieren. Besserwisser gibt es viele, Bessermacher kaum ;)

Das Problem ist für dich: du siehst hier insgesamt mehr Beiträge als früher – was nicht verwundert, denn wir schreiben hier mit 3 Mann mittlerweile.

FERNmann 10. Juni 2012 um 22:09 Uhr

Persönlich finde ich den Desktop wesentlich interessanter als Smartphones oder Tabletts. iOS schränkt den Nutzer total ein, es gibt zwar ein paar gute und interessante Apps, aber auch viel Mist. Android ist zwar etwas freier, je nach Hersteller muss man aber auch viele Verrenkungen übernehmen. Bei einem richtigem Linux-System hat man die meisten Freiheiten, man kann viel ausprobieren und es erscheint ständig neue Software; fürs mich wird also weiterhin der Desktop das wichtigste System bleiben. Die Möglichkeiten sind gigantisch größer, und weil es den Desktop schon sehr lange gibt, ist er wesentlich ausgereifter als die heutigen mobilen Systeme. Anfangs gab es da nicht mal Multitasking oder Copy&Paste…

Tyll 10. Juni 2012 um 22:20 Uhr

Ich hab zwar ein Smartphone, aber 800 Mhz ARM-CPU, 3,5″ Monitor und Touch-Keyboard können mit nem Desktop oder Notebook einfach nicht mithalten. Und auf einem Tablet (ja, auch das wirklich tolle EeePad Transformer) will ich auch keine PowerPoint Präsentation bearbeiten müssen. Fürs mobile Surfen reicht ein Smartphone aber Zuhause sitze ich gerne vor einem großen Monitor!

Don 10. Juni 2012 um 22:27 Uhr

Es ist ja nicht nur das Verhältnis Desktop Vs. Mobile an sich. Ich finde, daß Caschys Blog auch überhaupt sehr viel hardware-lastiger geworden ist.

Und früher gab es auch gern mal Beiträge über Mashups oder “Panasonic is best”-Typen. Das findet hier nun überhaupt nicht mehr statt, sondern ist wohl zu G+ gewandert.

Andererseits hast Du natürlich recht, Caschy. Ein Bessermacher bin ich ganz sicher nicht. Ich find’s nur halt manchmal schade.

caschy 10. Juni 2012 um 22:29 Uhr

@Don: wenn du was findest: Tipp senden. Das Ding da oben in der Navi ist nicht zum Spaß da :)

Don 10. Juni 2012 um 22:34 Uhr

OK, ich nehm’s mir zu Herzen! :D

TobsCore 10. Juni 2012 um 22:51 Uhr

Erst einmal danke für Deine Frage. Ich habe mich lange der Szene verweigert, zumal es heute normal ist ~500€ für ein Handy auszugeben. Es hat lange gedauert um umzuschalten, aber ich habe kapiert, dass der Computer eigentlich viel zu viele kleine Programme besessen hat, die man heute lieber immer dabei hat und den PC (damals Windows) einfach zu voll und daraus resultierend zu langsam gemacht haben.
Was hat sich bei mir geändert? Ich bin zu 95% der Zeit im Browser, weswegen mir mein Chrome so wichtig ist wie mein Betriebssystem. Dort wird es auch hingehen, wenn Chrome OS irgendwann einmal groß geworden ist. Office etc. kann man eigentlich alles schön online haben, das ist zudem auch noch praktisch, da man auch mit mobilen Geräten schnell an wichtige Informationen kommt. Die Computer werden nicht mehr nennenswert schneller werden, der Trend das man Spiele auf dem Computer spielt wird sich nicht mehr lohnen, denn jeder der einen Computer kauft erwartet ein robustes schnelles und kleines System, dass in wenigen Sekunden bootet und nicht mehr >500€ kostet.

Smartphones werden dann vermutlich in 4-5 Jahren die Computer komplett ablösen. Man verbindet sich mit seinem Smartphone oder Tablet einfach nur noch zu Dummy-Bildschirmen, oder Terminals wenn man so will. Dort können die Smartphones direkt geladen werden, außerdem kann man so direkt Profile auswählen, also dass man über sein Smartphone zu erkennen ist.

Was hat das für die Software zur Folge. Man muss sich nicht mehr mit aufwendigen Anwendungen beschäftigen, die auf allen Betriebssystem laufen, sondern lediglich einzelne Schnittstellen für Smartphone, Tablet und Browser nutzen. Außerdem kann man Personen immer konkret identifizieren, so wie es bei Google heute schon ist (und mir gefällt es sehr gut, dass ich Dienste verknüpfen kann!).

TobsCore 10. Juni 2012 um 22:55 Uhr

Huch, ich weiß gar nicht, ob Du jetzt das von mir wissen wolltest, ich wollte einfach mal meinen Gedanken freien Lauf lassen.

hansi 10. Juni 2012 um 22:57 Uhr

Desktop 4ever!
da kann ich meine kiste selber zusammenschrauben, genau nach bedarf und später wenns mal zickt kann ich es (meistens) selber richten.
für zuhause perfekt und bei der alternden gesellschaft sicherlich noch lange im bestand.
mobiles geraffel benötige ich gar nicht.
mini schnicki schnacki bunti varianti soll doch nur möglichst nach zwei wochen durch neues ersetzt (gekauft) werden, sieht man aber überall, die industrie kann ihre geldgier nicht zügeln

caschy 10. Juni 2012 um 22:57 Uhr

Doch Tobias, genau so wollte ich das lesen. Ich danke :)

hansi 10. Juni 2012 um 22:59 Uhr

Desktop 4ever!
da kann ich meine kiste selber zusammenschrauben, genau nach bedarf und später wenns mal zickt kann ich es (meistens) selber richten.
für zuhause perfekt und bei der alternden gesellschaft sicherlich noch lange im bestand.
mobiles geraffel benötige ich gar nicht.
mini schnicki schnacki bunti varianti soll doch nur möglichst nach zwei wochen durch neues ersetzt (gekauft) werden, sieht man aber überall, die industrie kann ihre geldgier nicht zügeln.


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