Mini-Version der Flaggschiff-Smartphones erfüllen nicht die Erwartungen der Hersteller

1. August 2014 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von:

Angefangen hat alles – glaube ich – mit dem Samsung Galaxy S3 Mini. Eine kleinere, abgespeckte Version des aktuellen Flaggschiffs, für die Menschen, die eben kein High-End-Gerät benötigen. Für die Hersteller ist es praktisch, kann man sich doch für Marketingzwecke auf dem großen Namen ausruhen. Dies wurde von anderen Herstellern recht zügig aufgegriffen, mittlerweile gibt es Mini-Modelle von Samsung, Sony, HTC und LG. Erfolgreich scheinen sie allerdings nicht zu sein, das berichtet Digitimes.

Sony_Xperia_Z1_Compact_02

Konkret geht es um das LG G3 Beat und das Sony Xperia Z1 Compact. Die Verkäufe dieser beiden Geräte sollen unter den Erwartungen liegen. Das Problem dürfte hierbei der Preis sein. Die Mini-Versionen, im Fall des Xperia Z1 Compact kann man nicht einmal von einer abgespeckten Version sprechen, sind zu teuer. Im Vergleich zu günstigen Geräten zahlt man für ein solches Modell locker das Doppelte, da hilft es auch nicht, wenn der Namensgeber ein Flaggschiff-Gerät des Herstellers ist.

Durch die schlechten Verkäufe seien die Hersteller nun gezwungen, ihre „Mini-Strategien“ anzupassen, wie die Quelle von Digitimes weiter wissen will.

Während ich durchaus bereit bin zu glauben, dass sich das LG G3 Beat und das Xperia Z1 Compact nicht allzu gut verkaufen, glaube ich nicht, dass sich Mini-Varianten generell schlecht verkaufen. Zumindest in meinem Umfeld sehe ich zum Beispiel mehr Galaxy S4 Mini als die großen Varianten. Das mag keine Allgemeingültigkeit haben, ist aber schon auffällig. Allerdings ist bei Samsung wohl auch das Preisargument nicht wirklich gültig, wenn man sich den Straßenpreis der Mini-Modelle einmal anschaut.


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