Microsoft und Google: zusammen für mehr Transparenz in der Überwachung

31. August 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Google und Microsoft sind nun nicht gerade als die besten Freunde bekannt. Mal geht es um Googles Suchmaschine, ein anderes mal um eine mobile YouTube-App. Nun kämpfen beide Unternehmen zusammen gegen die Regierung, dies es untersagt, FISA-Anfragen im Detail zu veröffentlichen. Google und Microsoft sind der Ansicht, dass nach der Verfassung jeder das Recht habe, diese Daten zu erfahren.

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Sechs mal wurde eine Entscheidung des Justizministeriums zu dieser Angelegenheit nach hinten verschoben, gestern gab es dann die Entscheidung. Die Regierung wird alle 12 Monate alle National Security-Anfragen veröffentlichen. Während dies ein Schritt nach vorne ist, kann es für Microsoft und Google nur der Anfang sein. Die beiden Unternehmen fordern eine differenziertere Aufsplittung der Anfragen.

Man möchte differenzieren, wann nur Metadaten über einen Email-Account abgefragt wurden und wann auch tatsächlich Inhalte herausgegeben wurden. Man ist sich sicher, dass man diese Zahlen gefahrlos veröffentlichen könnte. Auch sagt man, dass die Diskussion um die Praktiken des Staates und der Provider nie vollständig verstummen werden, wenn man diese Informationen nicht transparent preisgibt.


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Quelle: Microsoft |

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