Microsoft Surface Pro: ein erster Blick

6. März 2013 Kategorie: Hardware, Mobile, Windows, geschrieben von:

Das Microsoft Surface Pro ist als Idee ein klasse Gerät. Ich habe hier auf der CeBIT die Möglichkeit, ein wenig auf das Gerät zuzugreifen, welches Microsoft zwar hier in Deutschland zeigt, aber eben noch nicht verkauft. Das Microsoft Surface Pro verfügt über einen Intel Core i5-Prozessor und Intel 4000-Grafik, es wird Versionen von 64 und 128 GB geben.

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Das Display ist 10.6 Zoll groß und bietet auf diesem 1920 x 1080 Pixel. Trotz identischer Größe hat man hier also mehr Pixel, als beim Microsoft Surface mit Windows RT. Ebenfalls ist das Surface Pro von Microsoft mit einem Stylus Pen ausgestattet, das Touch Cover oder ein Type Cover müssen aber nach separat erworben werden.

Ich denke, dass ich nichts über das Betriebssystem erzählen muss. Windows 8 dürfte jedem ein Begriff sein und hier fängt es leider mal wieder an: gute Idee mit Touch und Kacheln bei einem Surface – ohne vernünftige Apps aber nicht wirklich spaßig. Ein Grund, warum ich persönlich Windows RT und das Surface RT nicht gut finde – und auch Samsung wird sein Tablet mit Windows RT sicherlich nicht aufgrund des großen Erfolges eingestellt haben.

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Natürlich kann ein kurzer Messecheck nicht eine vollständige Review ersetzen, dennoch kann man sich ein erstes Bild machen. Haptisch ist das Surface Pro meiner Meinung nach gut gelungen. Die Verarbeitung ist wertig, nichts knarzt. Die Lautsprecher fand ich persönlich etwas leise, auch die Ausgangsleistung über einen qualitativ hochwertigen Kopfhörer (Sennheiser Momentum) konnte nicht wirklich viel rausreissen.

Das Surface Pro möchte Tablet- und Ultrabook-Markt aufmischen. Im Notebook- / PC-Bereich hat man Ambitionen, zum Tablet für Casuals ist es noch ein langer Weg.

Das Touch Cover ist gewöhnungsbedürftig. Es dauert ein bisschen, bis man sich an das fehlende haptische Feedback beim Tippen gewöhnt hat. Dafür klasse: der Schnellzugriff auf die Charmbar und die Suche via einzelner Tasten. Das Touchpad lässt ganz präzise Nutzung, wie ich sie an meinem MacBook habe, vermissen – aber hier jammere ich bekanntlich auf hohem Niveau. Weiterhin ist der Touch-Bereich etwas zu klein geraten, aber dies ist halt der Bauform geschuldet.

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Was, so schlecht alles? Nein, natürlich nicht. Ich rede ja immer von mir, nicht von anderen. Das Microsoft Surface Pro wird vielen, vielen Menschen all das geben, was sie für ihren Computer-Alltag gebrauchen! Objektiv betrachtet ist ein feines Gerät für viele. Vollwertiges Windows, sämtliche Programme, die man vorher hatte, können einfach installiert und genutzt werden. Weiterhin findet man Standard-Schnittstellen vor, um das kleine Gerät zu erweitern. Mit USB-Tastatur arbeiten? Kein Problem! Externer Monitor? Ebenfalls möglich! Speicher per Karte erweitern? Klar!

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Setze ich die Blogger-Brille ab, dann muss ich zugeben, dass das Surface Pro für viele Menschen der zentrale Mobility-Punkt ihres digitalen Lebens werden kann. Das Gerät bietet alles für den normalen Einsatz. Ich habe leistungsstarke Intel-Hardware, gepaart mit einem guten Windows 8-Unterbau. Ich kann mit dem kleinen Ding alles machen, da es sich um einen vollwertigen PC handelt! Gerade im Office-Alltag habe ich die Möglichkeit, das Surface Pro an eine Steckdose anzuschließen und auch abends auf der Couch könnte ich dies tun, wenn mit über vier Stunden Akkulaufzeit nicht reichen. Normalerweise sind sicherlich nur wenige so lange unterwegs. Microsoft wird mit der nächsten Generation vieles verbessern. Neue, performante Prozessor-Architekturen bedeuten kleinere Bauweise und verbesserte Akkulaufzeit.

Das Microsoft Surface Pro ist kein Gerät für den Hardcore-PC-Gamer, läutet für mich aber langsam den Untergang der herkömmlichen PCs ein, so wie wir sie kennen. Es gibt ja immer die Vision vom Rechner, der alles klein und kompakt vereint: Tablet, Informationszentrale, Rechner, Telefon und mehr. Das Surface Pro ist eines der Geräte, die man später nennen wird, wenn man sich anschaut, wo die Lösung des Menschen vom Desktop begann.


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