Microsoft Surface Pro: bei Saturn und Media Markt ab 879 Euro

7. Mai 2013 Kategorie: Hardware, Mobile, Windows, geschrieben von: caschy

Das Microsoft Surface Pro kommt im Mai nach Deutschland. Microsoft wird als Distributionskanal auch die Media Saturn Holding nutzen, die man gemeinhin als Media Markt und Saturn kennt. Das Microsoft Surface Pro ist mittlerweile im zentralen System der MSH aufgetaucht und die 64 GB-Variante schlägt mit 879 Euro zu Buche, die 128 GB-Ausgabe mit 979 Euro.

MSH Surface Pro

Fakt ist, dass das Microsoft Surface Pro laut Microsoft diesen Monat in Deutschland in den Handel kommt, allerdings gibt es keinen genauen Termin. Vermutet wurde der 10. Mai.

Surface-Pro

Sollte dieses Datum stimmen, dann wird es allerdings nicht die Media Saturn Holding lokal treffen. Zwar können diese eine Online-Aktion starten, wie Microsoft auch, allerdings haben die Läden von der Zentrale in Ingolstadt noch keine Zuweisung bekommen, eine Abfrage liegt auch nicht vor, ich habe mich bei mehreren Ansprechpartnern rückversichert. Zu bedenken ist auch, dass diese Preise sich noch kurzfristig ändern können, um sich den Marktgegebenheiten anpassen zu können. Fakt ist aber: wer beim örtlichen Kistenschieber das Surface Pro ausprobieren will, der wird dies bald können.

Für 879 Euro bekommt man die Version mit 64 GB, für das Microsoft Surface Pro mit 128 GB werden 979 Euro fällig. Beide Versionen beinhalten den Surface Pen aber kein Touch Cover oder ein Type Cover. Dieses muss separat erworben werden. Im Inneren des Surface mit Windows 8 Pro werkelt ein Intel Core i5. Dieser befeuert das 10.6 Zoll großes Display im 16:9-Format. 1920 x 1080 ist die Auflösung die man geboten bekommt. Ebenfalls ist ein USB 3.0-Anschluss an Bord.

Wie x Mal erwähnt: dank Windows 8 Pro läuft da sämtliche Software drauf. Windows Store Apps und die normalen Legacy Apps – ein ganz großer Vorteil, denn Windows RT ist meiner Meinung nach unbrauchbar, was den jetzigen Zeitpunkt betrifft. Gute und nützliche Produktiv-Apps sind immer noch absolute Mangelware.

Ich selber habe mit dem Surface Pro geliebäugelt. Microsoft hat es mit dem Deutschland-Start in meinen Augen versaut, das jetzige Microsoft Surface Pro wird definitiv nicht von mir gekauft. Stattdessen warte ich lieber auf das Surface Mini oder die Variante mit dem neuen Intel Haswell. In der Zwischenzeit haben andere Hersteller auch tolle Geräte in dieser Klasse im Angebot, die man auch im Auge behalten sollte.

Meinen ersten Eindruck könnt ihr hier nachlesen.

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22 Kommentare

Tilo Klaus 7. Mai 2013 um 14:57 Uhr

ich bezweifle das der hohe Preis gerechfertigt ist, wenn man schon ein gutes Laptop ab 450 Euro bekommt

sibbl 7. Mai 2013 um 15:02 Uhr

@Tilo: gutes Laptop hat dann nicht so ein hochauflösendes Display, wohl keine SSD, kein Touch-Input mit Stift-Druckerkennung… ich denke der Preis ist okay so. Noch eher als der eines MacBook Air ;-) Letztendlich vereint das Gerät und somit auch der Preis den eines iPad + Laptops und ist somit konkurrenzfähig.

Sebastian Schumacher 7. Mai 2013 um 15:05 Uhr

ganz ehrlich ich finde das teil technisch und vor allem preislich extrem uninteressant.
gut, die cpu is ganz nett und 4gb wahrscheinlich für das meiste ausreichend, aber es fehlen mobiles internet und sonstige gimmigs die den preis rechtfertigen.
das vivotab smart bekommt man für nicht mal 600 ökken mit LTE und mini-hdmi (in meinen augen besser da ich damit öft ohne adapter zurecht komme).
keine ahnung für welche anwender dies die bessere wahl ist, oder zu welchem produkt es im vergleich besser dasteht.
die unausgereifte tabletbedienung von Win8 (viele Optionen sind immer noch nur per MMC oder klassischer Oberfläche zugänglich) mal aussen vor gelassen.

elknipso 7. Mai 2013 um 16:28 Uhr

Ganz nett, dann kann man das Gerät mal Vor-Ort ausprobieren. Gekauft wird es aber auf keinen Fall, das Ding ist für ein Tablet zu teuer und für ein Ultrabook ist viel zu schlecht umgesetzt. Zu kleines Display dafür und alleine schon die wackelige Konstruktion mit dem Ständer verhindert eine sinnvolle Nutzung als vollwertigen Ultrabook Ersatz. Da fährt man mit einem Macbook Air, oder auch einem guten Ultrabook aus der Windows Welt deutlich besser.

Das Gerät hätte vor ein paar Jahren vielleicht eine Chance gehabt, aber mittlerweile kommt es zu spät, und ist für das was es bietet zu teuer.

Dirk 7. Mai 2013 um 17:26 Uhr

Mich stört der feste Winkel durch den Ständer und dass es auf den Beinen stehend unkomfortabler als ein richtiges Notebook ist. Wischen auf dem Bildschirm finde ich wesentlich unangenehmer als ein Touchpad in der Tastatur. Demzufolge ist dies trotz kleinem Pad etwas besser gelöst als die anderen W8-Geräte ohne Pad.

Tobbi 7. Mai 2013 um 19:47 Uhr

Liegt mir preislich zu hoch, das ist mir ein Windows-Tablet nicht wert. Schade eigentlich.

Stefan W. (@StwMH) 7. Mai 2013 um 19:47 Uhr

Wer braucht unterwegs, als Tablet denn wirklich einen i5?!
Da finde ich das W51x von Acer Preislich wie austattungstechnisch interessanter.

Joseph 8. Mai 2013 um 00:06 Uhr

Ich werd mir das surface pro aufjedenfall kaufen. Besser als ein Laptop (Gewicht,Größe und Auflösung(in der Preisklasse)) und besser als ein reines Tablet (Vollständiges Betriebssystem, USB 3.0, Surface Pen, Alle Android Apps lassen sich via Bluestack starten usw.) und keiner kann mir erzählen das er eine längere Akkulaufzeit brauch 5 Std reichen für normalos 2 Tage

Martin 8. Mai 2013 um 10:15 Uhr

Den Vergleich mit dem vivotab smart klappt nicht wirklich: CPU, Display und Hauptspeicher sind beim Surface Pro deutlich besser, viele meiner Anwendungen laufen auf einem Atom Prozessor nicht sinnvoll.

Ich habe noch keine Alternative (mit vergleichbarer Ausstattung) gesehen. Eventuell kommt mit dem Toshiba WT310 hier etwas, aber noch gibt es keinen offiziellen Preis. Ich vermute / befürchte, der wird höher als beim Surface Pro liegen.

“wackelige Konstruktion mit dem Ständer” … es gibt ja sicher Schwachstellen (wie immer, es kann ja nicht für Anwender und Anwendungen perfekt sein), aber wackelig ist es nun wirklich nicht.

Für mich (!) ist das Surface Pro in Kombination mit dem Toshiba Dynadock U3 eine Alternative zu einem Desktop.

Dirk 8. Mai 2013 um 10:32 Uhr

im vergleich zum desktop sind mir fast alle alternativen zu klein. dort würde sich heute niemand mehr einen 15 zöller als monitor antun, wobei die tabs ja nicht mal annähernd an diesen wert rankommen. selbst mit 13 zoll notebook fühlt es sich eher nach spielzeug an.

Martin 8. Mai 2013 um 11:22 Uhr

@Dirk: bei mir kommt da natürlich auch (im Büro / Wohnung) ein Monitor ran (über die Lösung von Toshiba oder direkt an den Displayport) vom Surface Pro. Das Tablet steht dann neben dem Monitor und die Anwendungen laufen auf dem 24″ Zöller – finde ich ein super Setup.

Für unterwegs (Zugriff auf Mails, Web, Dokumente lesen, etc.) finde ich Größe ideal.

Dirk 8. Mai 2013 um 11:25 Uhr

@Martin Jo, so könnte es gehen. Werde ich mal in meine künftigen Pläne integrieren


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