Microsoft Surface: nur der Anfang

8. August 2012 Kategorie: Hardware, Internet, Mobile, Windows, geschrieben von:

Microsoft hat ganz schön Schelte von seinen Partnern kassiert, als es das Surface vorstellte. Logo: die Partner hatten Angst, dass sich das Surface aus dem Hause Microsoft besser verkauft, als die eigenen Geräte. Ganz bitter beklagt über diesen Umstand hatte sich besonders Acer – man sagte sinngemäß: „Schuster, bleib bei deinen Leisten“. Davon will Microsoft anscheinend nichts wissen. Pünktlich zum Start von Microsoft Windows 8 wird am 26. Oktober 2012 auch das erste Surface vorgestellt.

Obwohl man sich bei Microsoft, wie so oft, in Schweigen hüllt, sollen allerdings schon angeblich die Arbeiten an einem Nachfolger aufgenommen worden sein. Vermutet wird dies, da es Job-Ausschreibungen gab, die unter anderem einen Senior Entwickler als Inhalt hatten, der für Touch und Co gesucht wurde. Kann natürlich alles Quatsch sein und das Surface-Team schraubt nur weiter an den riesigen Geräten, die früher als Surface bekannt waren. Dazu auch unbedingt dieses Video schauen.

In einem Beitrag im Microsoft Blog schreibt ein Microsoft Mitarbeiter: „fast forward a week, and head back to the West Coast – Los Angeles, in fact – where we showed off some new hardware muscle with the introduction of Surface, our new family of PCs built to be the ultimate stage for Windows. That event was certainly a kick…“. Darauf angesprochen meinte dieser Mitarbeiter allerdings: „literary license Ed, nothing more! two tablets….“

Dennoch: ich finde es gut und richtig, welchen Weg Microsoft gerade einschlägt. Es muss nichts schlechtes sein, wenn ein Anbieter ein komplettes Paket aus Hard- und Software anbietet. Viele Kunden werden davon profitieren, wer die „Freiheit“ haben will, der kann ja zu Geräten anderer Hersteller greifen – denn Windows wird in absehbarer Zeit sicherlich nicht nur auf der eigenen Hardware laufen, ein Umstand, der bei Apple gegeben wäre.

Und nicht nur Apple und Microsoft darf man als eigenen Anbieter des Komplettpaketes sehen – als Beispiel werfe ich Google in den Raum, die Partnerschaften, bzw. eigene Geräte haben und das Betriebssystem an Partner weitergeben. Schadet es dem Geschäft? Anscheinend nicht. Ob das Gerät nun von Microsoft oder von Samsung, HP oder Acer ist – wir Kunden haben die Wahl, und das ist das Entscheidende.

Acer und die anderen Hersteller haben auch keine andere Wahl. Was sollen die nutzen und verkaufen? Android? Linux? Da muss ich doch lachen. Sie müssen einfach etwas sein: besser in Sachen Hardware / Preis- und Leistungsverhältnis als Microsoft. Und ja, ich behaupte hier, dass das Surface mehr ist, als ein einmaliges Projekt von Microsoft.(via)


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