Microsoft stellt wohl seine Fitness-Armbänder ein

15. September 2016 Kategorie: Hardware, Wearables, geschrieben von: André Westphal

"Kit"-Voicecommand to car Microsoft Band 2Aktuell gibt es Meldungen, laut denen Microsoft seine Fitness-Armbänder einstellen wollte: Damit wäre das Microsoft Band 2 dann eventuell das letzte Exemplar seiner Art. Es heißt, dass die Redmonder sich stattdessen lieber auf ihren plattformübergreifenden Dienst Health konzentrieren wollen. Gegenüber ZDNet erklärte Microsoft jedenfalls in einem Statement recht vage, dass zwar das Band 2 weiter verkauft und unterstützt werde, es fehlte aber der Bezug auf mögliche neue Generationen.

Zwischen den Zeilen ließ sich also gut erahnen, dass es aktuell wohl keine Pläne für weitere Fitness-Armbänder von Microsoft gibt. Auf Nachfrage hin wollte Microsoft sich aber nicht weiter festlegen. Allerdings fand auch keine Bekräftigung statt, dass eben doch weiter an Fitness-Wearables gearbeitet werde. Zumindest 2016 soll es somit wohl keinen Nachfolger für das Microsoft Band 2 geben.

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Microsoft soll auch das interne Team aufgelöst haben, welches daran tüftelte Windows 10 in einer speziellen Variante auf dem Gadget lauffähig zu machen. Ob Microsoft aber vielleicht 2017 doch noch mit einem neuen Fitness-Armand um die Ecke kommen könnte, ist nebulös. Vielleicht legt das Unternehmen die Reihe Band also doch noch nicht ganz zu den Akten.

Mit dem Microsoft Band 2 gab es leider anfangs Qualitätsprobleme. Im Oktober senkte Microsoft zudem aufgrund eher mäßiger Verkaufszahlen den Preis. In den USA kostet das Wearable seitdem nur noch 175 US-Dollar. Das Microsoft Band 2 bietet unter anderem ein Barometer, GPS, einen Pulsmesser und kann Schritte zählen sowie körperliche Aktivitäten auswerten. Außerdem ist via Bluetooth die Vernetzung mit mobilen Endgeräten mit Windows Phone, Windows 10 Mobile, Android und Apple iOS möglich.

Man munkelt, dass Microsoft mit dem Band bzw. Band 2 ohnehin in erster Linie eine Nutzerbasis für seine Health-Plattform hochziehen wollte. So entfernen sich die Redmonder aktuell wieder mehr von eigener Hardware, wie auch die aktuellen Gerüchte um die mögliche Einstellung der Lumia-Smartphones unterstreichen.

(via ZDNet)


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Über den Autor: André Westphal

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