Microsoft Office 2013: Lizenz an einen Computer gebunden?

17. Februar 2013 Kategorie: Software & Co, Windows, geschrieben von: caschy

Interessante Geschichte, die sich da rund um Microsoft Office abspielt. Das Thema kam auf, als ich in einem Beitrag auf die Möglichkeit hinwies, dass einige Studenten und Arbeitnehmer ein Microsoft Office für kleines Geld – 12,95 Euro – bekommen können. Nun müssen wir unterscheiden: es gibt Office 365, das Miet-Office und es gibt Office 2013, einmal kaufen – immer besitzen. Ein Leser wies in den Kommentaren darauf hin, dass Microsoft Office 2013, welches auf nur einem PC installiert werden kann, einen unschönes Passus in den Nutzungsbedingungen aufweist.

Office

Dieser sagt folgendes aus: [..]Kann ich die Software auf einen anderen Computer oder Nutzer übertragen? Sie sind NICHT berechtigt, die Software auf einen anderen Computer oder Nutzer zu übertragen. Sie dürfen die Software nur wie auf dem lizenzierten Computer installiert mit dem COA Label und diesem Vertrag direkt an Dritte übertragen. Vor der Übertragung muss sich die andere Partei damit einverstanden erklären, dass dieser Vertrag für die Übertragung und Verwendung der Software gilt.[..]. Dies sagen also die Nutzungsbedingungen.

Was sagt der Microsoft-Support im Microsoft-Forum? “Office 2013 ist in der Regel Einzelplatzlizenz und eine Übertragung dieser Lizenz, im Gegensatz zu Office 2010, ist nicht erlaubt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine weiteren rechtsverbindlichen Aussagen treffen können.”

Wir halten fest: Für Office 365 gilt die Information nicht, nach Aussage von Microsoft könnte ich nach dem Kauf von Office 2013 dieses nicht auf einen PC 2 installieren, wenn mir zum Beispiel PC 1 gestohlen wurde oder einfach einen Totalschaden hat.

Hier stellt sich die Frage: wie kulant ist der Microsoft-Support bei einer neuen Aktivierung einer Lizenz auf einem anderen Computer und nach welchen Kriterien wird ein Computer als neu eingestuft? Neue Festplatte? Neue CPU? Neues Mainboard? In den USA hat Microsoft bisher nur knappe Aussagen gemacht, die diese Bindung an einen PC leider bestätigen.

Ich habe bereits Freitag eine Anfrage an Microsoft gestellt und werde, sobald ich Antwort habe, euch darüber informieren. Sollte die neue Gangart so durchgezogen werden, dann behaupte ich mal, dass immer mehr Leute zu Open Office oder Google Docs greifen.


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Über den Autor: caschy

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