Microsoft informiert Nutzer, wenn Ihre Accounts von Dritten angegriffen werden

31. Dezember 2015 Kategorie: Internet, Windows, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Artikel_MicrosoftMicrosoft bietet ab sofort neue Informationen für Nutzer. Wird von Dritten (privat oder staatlich) versucht in einen Microsoft-Account einzudringen, wird Microsoft die Nutzer darüber informieren. Diese Information sagt nicht aus, dass ein Account tatsächlich gehackt wurde, aber es wurde zumindest versucht und der Nutzer sollte Maßnahmen ergreifen. Microsoft wird diese Warnungen nur anzeigen, wenn es Beweise dafür gibt, dass ein Account angegriffen wurde, wird aber keine Details zu den Beweisen bereitstellen. Wohl aber wird es eine Information geben, wenn Microsoft davon ausgeht, dass der Angreifer „vom Staat finanziert“ wurde. Zusätzliche Maßnahmen zur Absicherung des Accounts kann man selbst treffen, dazu gehört auch die Nutzung der 2-Faktor-Authentifizierung, die wohl einfachste Methode für zusätzlichen Schutz. Auf die gleiche Weise geht übrigens Facebook seit Oktober vor, wenn Accounts angegriffen werden.
Microsoft Surface 3



Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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10 Kommentare

Anonym 31. Dezember 2015 um 18:12 Uhr

Sollte selbstverständlich sein.

Lutz 31. Dezember 2015 um 19:34 Uhr

Auch Google, Yahoo, Facebook und seit kurzem auch Twitter warnen ihre Nutzer bereits vor mutmaßlichen Regierungs-Hackern.

Nur Apple lässt seine Schafe immer noch im Dunkeln.

heiand 1. Januar 2016 um 01:38 Uhr

Schön ….
Macht GOOGLE schon „seit Jahren“ ….
Axo … ich wünsche allen ’nen guten Rutsch gehabt zu haben 😉

Patrick 1. Januar 2016 um 04:07 Uhr

..sowas würde ich mir mal von deutschen Anbietern wünschen. Telekom, Vodafone/ Arcor,… Web, GMX,…

Alle schreiben Datenschutz so groß wie es nur geht, aber keiner informiert einen bei (fehlgeschlagenen versuchten) Logins, Passwort/(2.)E-Mail-Änderungen, geschweigedenn Zwei-Faktor-Authentifizierung. Oder mal ein Passwort mit mehr als 16 Zeichen,… bei dem dann noch sämtliche Zeichen ausgeschlossen sind.

Dirk 1. Januar 2016 um 12:11 Uhr

und wer überwacht ms ? 🙂

Walter White (Heisenberg) 1. Januar 2016 um 12:19 Uhr

Immer dran denken Regierungs hack bedeutet nicht das gleich wie eingefordert per Patriot act!

stefan 2. Januar 2016 um 08:58 Uhr

Ist das jetzt ein Marketing Gag wegen dieser Geschichte?
http://mobile.reuters.com/arti.....1Z20151231

Walter White (Heisenberg) 2. Januar 2016 um 09:20 Uhr

Wenn sie von dritt Staaten gehackt werden toll, aber die größten Spione greifen weiter legal ohne hack drauf zu!!!

wollid 2. Januar 2016 um 10:33 Uhr

Solange die es nicht wie GMX machen, die mir einmal aus heiterem Himmel das Konto gesperrt haben und ich nur durch den nicht mehr funktionierenden Mailabruf „informiert“ wurde, dass etwas nicht stimmt. Deren ERT dann auch keinerlei Auskünfte über die angebliche Bedrohung rausrückte.

Zum Glück haben die mittlerweile daraus gelernt und jetzt zeigt GMX fehlgeschlagene Logins bei der Anmeldung im Konto an. Jeder Honk, der meine Mailadresse kennt, kann solche „Hacks“ starten.


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