Microsoft HoloLens: Development Edition kann ab sofort für 3000 Dollar vorbestellt werden

29. Februar 2016 Kategorie: Hardware, Wearables, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Artikel_MicrosoftGute Nachrichten für die gut betuchten unter den Virtual Reality-Fans, die zufällig aus den USA oder Kanada kommen. Nachdem Oculus Rift und HTC Vive bereits vorbestellbar sind, gesellt sich nun auch Microsofts HoloLens in die illustre Runde des digitalen Kopfschmucks. Allerdings gibt es von der Microsoft HoloLens noch keine Consumer-Variante, lediglich die Development Edition kann aktuell vorbestellt werden. So kommt auch der hohe Preis zustande, 3000 Dollar möchte Microsoft von Entwicklern für das gute Stück haben. Immerhin gibt es ein Lieferdatum, ab dem 30. März soll ausgeliefert werden. Microsoft sieht den Schritt der Development Edition als sehr wichtigen auf dem Weg zur Variante für den Endkunden.

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Microsofts HoloLens unterscheidet sich von Oculus Rift und HTC Vive, statt einer reinen VR-Umgebung gibt es quasi ein holografisches Overlay für echte Räume, betrachtet wird dies durch halbtransparente Linsen. Außerdem benötigt HoloLens weder einen PC, noch irgendwelche Marker im Raum. Alles wird in Echtzeit erfasst und berechnet, direkt über HoloLens, zum Einsatz kommt ein eigens designtes „Holographic Processing Unit“ (HPU) von Microsoft.

Geräte, zum Beispiel der im Lieferumfang enthaltene Clicker, verbinden sich via Bluetooth 4.1 mit HoloLens. Dank der verbauten Sensoren lassen sich alle möglichen Steuerungen via Gesten vornehmen, man kann Hologramme in den Raum zeichnen, aber auch per Sprachbefehl und Audio die virtuelle Welt erleben. Insgesamt ist das schon noch einmal ein Sprung von Oculus und Co., sodass auch der Preis gar nicht so übertrieben scheint (auch wenn die Variante für Endkunden sicherlich eine ganze Ecke weniger kosten wird).

In den USA und Kanada kann HoloLens in der Development Edition ab sofort vorbestellt werden. Insgesamt sieht HoloLens für mich noch nach dem durchdachtesten VR-Konzept aus, da die Umwelt nicht völlig ausgeblendet wird. Klingt für mich alltagstauglicher, auch wenn ich generell noch kein großer VR-Fan bin. Man sollte sich auch nicht allzusehr an den Preisen festbeißen, es ist völlig normal, dass neue Technologien erst einmal sehr teuer sind. Das ist nun einmal der Preis, den Early Adopter bezahlen. Ist ja bei neuen Smartphones nicht anders.

(Quelle: Windows Blog)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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