Microsoft erhöht Preis für Office-Suite

19. Februar 2013 Kategorie: Apple, Software & Co, geschrieben von: caschy

Seit gestern Abend gehen wieder Nachrichten durch das Netz, dass Microsoft das Office 2011 für den Mac teurer gemacht hat. Ohne Ankündigung – ein Skandal! Auch in Deutschland findet man die Berichte, von bis zu 17 Prozent Aufschlag ist die Rede. Was allerdings oft nicht erwähnt wird: dies sind die Preise, die Microsoft auf der eigenen Webseite anbietet.

Office

Dort kostet ein Microsoft Office Home & Student für den Mac 139 Euro. Mit der Einführung von Office 365 und Office 2013 hat man an der Stellschraube gedreht, den Preis also nach oben angepasst. Ebenfalls lässt sich ein Microsoft Office Home & Student für den Mac nicht mehr auf drei, sondern lediglich nur noch auf einem Rechner nutzen (siehe auch dieser Beitrag). Sicherlich will Microsoft den zukünftigen Benutzer sanft aber bestimmt Richtung Abo-Modell drücken – sprich: Office 365, welches pro Jahr 99 Euro kostet.

Dennoch sollte man, sofern man tatsächlich an Microsoft Office 2011 für den Mac interessiert ist, nicht bei Microsoft kaufen. Denn auch wenn die Preise auf der Microsoft-Webseite anscheinend gestiegen sind: bei Onlinehändlern ist der Preis weiterhin stabil, außerdem werden da noch die Versionen angeboten, die auf bis zu drei Macs installiert werden können.

Ich habe euch hier einmal zwei Vergleiche rausgesucht, die die Preisentwicklung von Microsoft Office für den Mac über den Zeitraum mehrere Jahre zeigen.

Microsoft Office 2011 für den Mac, Family Pack / 3 User:

Mac Office Multi User

Microsoft Office 2011 Home & Student (1 Pack) für den Mac:

Mac Office 1 UserGenerelle Preiserhöhungen sehen für mich anders aus – den Microsoft Store mal außer Acht gelassen. Aber mal ehrlich: Office 2011 für den Mac ist nicht wirklich schön. Wenn man damit umgehen kann und es nutzen muss – okay, ansonsten würde ich den Ball flach halten und auf Office für den Mac in einer neuen Version warten. Die kommt nämlich bestimmt.

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12 Kommentare

yves 19. Februar 2013 um 10:27 Uhr

Alles nach Office 2003 (Win) empfand ich als Verschlechterung … vom Bedienkonzept.
Ich mache alle Monate mal was mit Word. Und wenns um speziellere Sachen geht, die ich früher konnte, muss ich jetzt immer irgendwen fragen oder Google anwerfen. Das kann doch nicht im Sinne des Erfinders gewesen sein.

8bitman 19. Februar 2013 um 10:34 Uhr

Für kleinere Schreibsachen greife ich mittlerweile auf Google Docs zurück. Reicht für meine Bedürfnisse vollkommen aus. Diese Preis- und Produktpolitik von Microsoft ist echt noch nicht im Jahre 2013 angekommen, sondern in den 90ern stehen geblieben. Und das Schlimme daran ist, dass es immer noch genügend Mitläufer gibt.

bernie0007 19. Februar 2013 um 10:36 Uhr

@ Caschy: Stimme Dir zu, unabhaengig vom Preis war das Mac Office fuer mich eine riesen Fehlinvestition … nutze aktuell lieber via Parallels eine Lizenz meines Win MS Office Home & Studi auf meinem Macbook Air … ;-)

kkklar 19. Februar 2013 um 10:36 Uhr

Also ehrlich gesagt haben bei uns im Studium kaum jemand eine gekaufte Office Version.
Die meisten haben entweder eine geladene, oder LibreOffice.
Das Konzept seit 2007 ist eigentlich nicht schlecht, jedoch gab es inhaltlich seit 2003 nicht witklich relevante Neuerungen. Also zumindest keine, die ich benötigen würde

Cess 19. Februar 2013 um 10:48 Uhr

Welcher Privatanwender gibt denn 99 Euro im Jahr für die Miete eines Online-Office aus? Nur die, die zu viel Geld haben.

Setzt man mit der Miete aus, ist Office dann futsch und das bisher gezahlte Geld in den Sand gesetzt.
Hatte vor Urzeiten mal ein MS-Office gekauft, das habe ich über zig Jahre genutzt und die jährlichen Kosten so minimiert. Dann Umstieg auf OpenOffice/Libreoffice (MS-Office könnte ich heute noch nutzen, mach es aber nicht)

siggy 19. Februar 2013 um 11:34 Uhr

Es wird doch niemand zum Kauf gezwungen. Es gibt genügend kostenlose Alternativen und wer sich mehr Leistungsumfang möchte muss entweder in ein neues Produkt investieren oder auf eine alter und meist günstigere Version zurückgreifen.
Qualität hat seinen Preis. Warum soll denn immer alles günstig oder gar kostenlos sein???
Spart ihr bei guten Lebensmitteln oder Haushaltsgeräten auch?

Cess 19. Februar 2013 um 11:43 Uhr

@siggy
Microsoft macht gigantische Milliardengewinne….da kann man wirklich nicht von zu billigen Produkten sprechen :-)

Just Me 19. Februar 2013 um 12:16 Uhr

“Spart ihr bei guten Lebensmitteln oder Haushaltsgeräten auch?”

Selbstverständlich. Ich liebe meine günstige Lasagne in der Geschmacksrichtung Black Beauty.

FlyingT 19. Februar 2013 um 12:44 Uhr

@siggy

Naja mit den kostenlosen Alternativen ist halt dann essig wenn es was komplizierter wird. Ich habe mit keiner kostenlosen Alternative eine docx vorlage die Tabellen in der Kopfzeile hatte anständig geöffnet bekommen. Entweder ging sie nicht auf oder aber hat die Kopfzeile zerschossen. Da blieb mir nur M$ Office.

Aber irgendwie blick ich ich gerade eh nicht so ganz durch, krieg ich jetzt Office für 13€ oder kostet es 130€? Was ist jetzt genau der Unterschied zwischen Office 365, Office 2013, Office Pro Plus 2013?

Und was kostet dies HUP Programm für den Arbeitgeber? oder ist das Kostenlos? Wäre hilfreich um die IT zu überzeugen da mit zuspielen.

Aber wie immer nett angeteasert

Thomas Speck 19. Februar 2013 um 21:08 Uhr

Benutze Office 2011 für Mac regelmäßig und finde es klasse, alle wichtigen Funktionen sind vorhanden und es ist vollkommen kompatibel mit Office 2013 für Windows. Ich komme damit super klar und da mein Arbeitgeber das HUP-Programm unterstützt, habe ich es für 12,95 Euro bekommen, besser geht nicht. Das Mac Office 2011 wird auch regelmäßig upgedated, vor kurzem kam auch das Update für die Retina Mac Books Pro.

Tobias Beuscher 20. Februar 2013 um 00:29 Uhr

Muss auch sagen, dass ich das Office 2011 für Mac jetzt nicht so negativ in der Bedienung finde, wie es hier teilweise geschrieben wird. Liegt vielleicht auch daran, dass es mein erstes Office ist, dass ich genutzt habe – davor nur OpenOffice. Da ist es jetzt eher andersrum: Ich finde mich bei Office für Windows jetzt schlechter zurecht.

Aber es stimmt schon, dass die Bedienung auf dem Mac eine ganz andere ist als unter Windows. Etwas mehr Einheitlichkeit würde ich mir da wünschen, damit der Wechsel oder das häufige Arbeiten mit beiden Versionen besser läuft. Von den Funktionen her sind die Windows- und die Mac-Version ja gleich, warum das auch nicht in der Bedienung so machen?

Frank 20. Februar 2013 um 14:40 Uhr

Ich bin mit dem Office sehr zufrieden und nutze es auch oft. Allerdings hat Microsoft jetzt meine Schmerzgrenze überschritten!


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