Microsoft Edge: Darum gibt es bisher nur so wenige Erweiterungen

30. September 2017 Kategorie: Windows, geschrieben von: caschy

Microsoft hat einen Blogpost veröffentlicht, der sich um Erweiterungen für den eigenen Browser Edge dreht. Da gibt es ja bereits einige, allerdings eben auch nicht in der Auswahl, die Firefox oder Chrome bietet. Verständlich, das Programm für die Erweiterungen ist erst knapp über ein Jahr am Start, das Nutzerinteresse zudem nicht so hoch wie bei den eben genannten Browsern. Microsoft teilt mit, dass man die Rufe der Nutzer klar und deutlich gehört habe, dass Erweiterungen wichtig seien. Im Verlaufe des Beitrages nennt man Erweiterungen wie Adblocker, Evernote, LastPass und einige weitere, die man bereits am Start habe.

Erweiterungen sind eines der wichtigsten Features in einem neuen Browser –  und Microsoft habe einen hohen Qualitätsstandard, heißt es weiter. Da Erweiterungen so eng mit dem Browser interagieren, ist Microsoft sehr auf die Sicherheit, Leistung und Zuverlässigkeit von Microsoft Edge mit diesen Erweiterungen interessiert.

Man sei äußerst sensibel auf mögliche Auswirkungen von Erweiterungen auf das Surf-Erlebnis und möchte sicherstellen, dass die erlaubten Erweiterungen qualitativ hochwertig und vertrauenswürdig sind.

Microsoft möchte, dass Microsoft Edge der bevorzugte Browser ist, mit den Grundlagen, die der Nutzer erwartet: Geschwindigkeit, Energieeffizienz, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Schlecht geschriebene oder sogar bösartige Add-ons für Browser stellen auch heute noch eine potenzielle Quelle von Datenschutz-, Sicherheits-, Zuverlässigkeits- und Leistungsproblemen dar.

Microsoft will, so die Aussage, dass die Benutzer darauf vertrauen können, dass Microsoft-Erweiterungen wie erwartet funktionieren. Daher evaluiere man weiterhin jeden Antrag auf Aufnahme, um sicherzustellen, dass er den Nutzern Nutzen bringt und Microsofts Ziele für ein gesundes Ökosystem unterstützt.

In Kurzform: Microsoft lobt einige seiner Erweiterungs-Günstlinge und wird auch weitere Erweiterungen zulassen. Diese müssen allerdings Qualität haben und werden von Hand überprüft. Das kann für den Browser natürlich positive Auswirkungen haben, wenn nicht jede Schrott-Erweiterung in den Store kommt – kann aber eben auch Zeit kosten, wenn manuell geprüft wird.

(via microsoft)

Über den Autor: caschy

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