Microsoft wird „Do Not Track“ künftig nicht mehr als Standard in seinen Browsern aktivieren

4. April 2015 Kategorie: Internet, Windows, geschrieben von:

Mit der Einführung des Internet Explorer 10 vor zwei Jahren, kam auch die „Do Not Track„-Funktion in den Browser. Sie schützt die Privatsphäre des Nutzers, indem Webseiten mitgeteilt wird, dass das Surfverhalten des Nutzers nicht analysiert werden darf. Microsoft setzte die automatische Einstellung im Internet Explorer (ab Version 9) so, dass Do Not Track als Standard aktiv war. Das wird in künftigen Versionen wieder geändert, der Nutzer muss dann die „Do Not Track“-Funktion selbst aktivieren, wenn er dies denn möchte.

DoNotTrack

Als Grund für diese Umstellung nennt Microsoft die Vorgaben des W3C bezüglich „Do Not Track“. Die neueste Ausführung des Standards liest sich folgendermaßen (Auszug):

Key to that notion of expression is that the signal sent MUST reflect the user’s preference, not the choice of some vendor, institution, site, or network-imposed mechanism outside the user’s control; this applies equally to both the general preference and exceptions. The basic principle is that a tracking preference expression is only transmitted when it reflects a deliberate choice by the user. In the absence of user choice, there is no tracking preference expressed.

Microsoft teilt aber auch mit, dass man den Nutzern klar zeigen wird, wie sie die Funktion in den Browser-Einstellungen aktivieren können, wenn sie dies wünschen. In den Express-Einstellungen beim Aufsetzen eines neuen PCs oder bei einem Upgrade auf eine neuere Version des Internet Explorer, wird „Do Not Track“ nicht mehr aktiviert. Auch in künftigen Browsern (Spartan) wird diese Funktion vom Nutzer einfach auffind- und aktivierbar sein.


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