Microsoft kündigt Änderungen der Family-Features an

29. Juni 2015 Kategorie: Windows, geschrieben von:

Microsoft bot mit Windows 8 und Windows Phone 8 die Möglichkeit zur Verwaltung von Family-Accounts. Eltern können auf diese Weise ein Stück weit kontrollieren und festlegen, was den Kindern im Netz erlaubt ist. Ich hatte das seinerzeit eingerichtet, um Käufe im Windows Phone Store zu unterbinden und bei bestimmten Dingen eine Freigabe durch mich anzufordern, wenn die Tochter etwas machen wollte. Diese Funktionen werden nun erweitert und vereinfacht, wie Microsoft per Mail an Family-Feature-Nutzer mitteilt.

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Über die nächsten Monate sollen die Änderungen verwirklicht werden, alles wird unter account.microsoft.com/family gesammelt und kann von dort auch zentral verwaltet werden. Vier Punkte mit Änderungen nennt Microsoft in der Mail:

– Die Seite „Letzte Aktivität“ wurde überarbeitet und präsentiert Ihnen die wichtigsten Informationen jetzt gut sichtbar.

– Einschränkungen für Websites lassen sich jetzt einfacher festlegen. Wenn Einschränkungen aktiviert sind, sind alle nicht jugendfreien Inhalte blockiert. Sie können einzelne Websites aber trotzdem zulassen oder blockieren.

– Einschränkungen für Apps und Spiele können Sie jetzt noch intuitiver verwalten. Legen Sie eine Altersgrenze fest, sodass Ihr Kind nur Apps und Spiele erwerben kann, die für sein Alter angemessen sind. Darüber hinaus können Sie einzelne Apps oder Spiele blockieren.

– Die Verwaltung von Kinderkonten wurde geändert. Das Feature zum Verknüpfen von Konten wurde entfernt, da es von den meisten Nutzern als verwirrend empfunden wurde. Wenn Sie Konten früher verknüpft hatten, um Einstellungen zentral zu verwalten, müssen Sie jetzt die Einstellungen jedes verknüpften Kontos separat verwalten.

Interessant ist hier noch, dass Microsoft in meinem Fall die Daten von einem Windows 10-PC haben will (siehe Screenshot). Da in diesem Haushalt noch kein PC mit Windows 10 läuft, könnte dies ein Hinweis auf die Voraussetzung für die neuen Features sein. In den Änderungs-FAQ heißt es allerdings nur, dass man unter Windows 10 ein Microsoft-Konto benötigt, um Family-Features nutzen zu können.

Wie auch immer, schön zu sehen, dass Microsoft an diesen Family-Features festhält und diese sogar ausbaut. Sie bieten immerhin eine relativ einfache Möglichkeit, die PC-Nutzung für Kinder sicherer zu gestalten und auch nach den Wünschen der Eltern anzupassen. Nutzt Ihr solche systemseitigen Methoden zur Kontrolle Eurer Sprösslinge oder greift Ihr auf andere Methoden zurück?


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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