MenuMe wandelt Text von Speisekarten in Bilder um

31. Mai 2016 Kategorie: Android, geschrieben von: Benjamin Mamerow

MenuMeManche Ideen beginnen mit „Halt mal eben mein Bier…!“ und wieder andere Ideen kommen so spontan, dass man im Nachhinein wahnsinnig überrascht ist, warum man selbst nie zuvor auf so etwas gekommen ist. So geht es mir bei „MenuMe“, eine App, deren Konzept von einem Team von Entwicklern aus dem Hause MasterCard auf dem Event „TechCrunch Disrupt Hackathon“ in New York vorgestellt wurde. Sie soll Usern vor der Bestellung Bilder der in der Speisekarte gelisteten Gerichte auf das Display ihres Smartphones einblenden, damit jeder auch wirklich weiß, was er da ordert.

Das Konzept der App richtet sich zuallererst an Reisende, die sich in fremdsprachigen Ländern aufhalten und aufgrund von Sprachbarrieren nicht darauf verzichten möchten, in dortigen Restaurants etc. Bestellungen zu tätigen. Wer nichts mit Adobo oder Stamppot anzufangen weiß, der kann sich entweder überraschen lassen oder aber er startet MenuMe, navigiert mit seiner Smartphone-Kamera über den Namen des Gerichts und bekommt umgehend ein passendes Bild zur Speise ins Display eingeblendet. Es gibt zwar bereits Apps, die einen ähnlichen Ansatz verfolgen. Allerdings sucht man dort nach dem entsprechenden Speisenamen und bekommt Bilder angezeigt. Und dies funktioniert mal mehr, mal weniger gut.

MenuMe_2

Die App nutzt das Android SDK „Vuforia“ und implementiert dessen Text- und Bilderkennungstechnologie sowie die Möglichkeit, 3D-Objekte (hier: die schwebenden Bilder) in der Augmented Reality darzustellen. TechCrunch selbst nennt dies eine „einfache, aber dennoch praktische Implementierung von AR“. Der Grundgedanke der App sei immerhin, eine Sprache, die man selbst nicht versteht, durch die Nutzung der universell einsetzbaren Sprache der Bilder zu übersetzen. Das Vier-Mann-Team hat just in der Nacht vom 07. auf den 08. Mai mit der Programmierung begonnen. Sollte sich das Team dazu entscheiden, die App tatsächlich in vollem Umfang Realität werden zu lassen, so würde man nach eigenen Aussagen für die passenden Bilder auf den Fundus der Google Bildersuche zurückgreifen.


 

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Über den Autor: Benjamin Mamerow

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