Meine neue Hardware: Jura Impressa C5

22. April 2011 Kategorie: Hardware, Privates, geschrieben von: caschy

So Leute. Karfreitag. Liest ja eh keiner mit hier – von daher kann ich hier ja meine Neuanschaffung kurz vorstellen: einen Kaffee-Vollautomaten. Ich trinke schon ewig Kaffee. Und davon richtig, richtig viel. Seit bestimmt 5 oder 6 Jahren schleiche ich um Automaten herum, vergleiche Preise und und und. Da ich zu den Leuten gehöre, die den Luxus des Home Office haben, könnte man meinen, dass sich so ein Automat lohnt.

Nach vielen, vielen Jahren des Überlegens (die Dinger sind arschteuer) habe ich mich nun entschieden. Es wurde eine Jura Impressa C5, welche mit knapp 500 Euro zu Buche schlug. Gehört zu den Automaten, die nichts anderes mache , ausser Kaffee. Mein Lieblingsmensch wollte eigentlich eine eierlegende Wollmilchsau, aber die kann man normalerweise nicht bezahlen. Ausserdem, was gehen mich Kakao- und Teetrinker an? 😉 Cappu und Espresso + Kaffee muss langen.

Tja, was will man viel erzählen? Das Ding macht Kaffee. Wahlweise 1 oder 2 Tassen. Wie viel Kaffee aus der Düse kommt, lässt sich einprogrammieren, die Stärke (in drei Stufen wählbar) witzigerweise nicht. Ich muss also den Hobel anwerfen und am Knöpfchen drehen, bis meine gewünschte Stärke (Vollgas) erreicht ist.

Vielleicht ist die C5 für mich überdimensioniert – aber für mich ist ein guter Kaffee mittlerweile extrem wichtig. Wäre ich Raucher, würde ich mir sicherlich im Alter auch mal ne ordentliche Zigarre gönnen, stattdessen gönne ich mir ordentliche Kaffee. An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an meinen ehemaligen Arbeitskollegen Oliver, der mir mal eben 5 Kilo verschiedene Kaffeesorten zukommen ließ, da er durch seinen Schwiegervater direkt an der Quelle sitzt (irgendwie die älteste Kaffeerösterei Deutschlands).

Ich hatte die Jura Impressa C5 gewählt, nicht weil ich in den üblichen Märkten bei irgendwelchen Promotoren schön kaffeesieren war, sondern ich verließ mich tatsächlich mal wieder auf das Wissen der Cloud. Ich fragte via Twitter und Facebook herum und habe den Apparillo gewählt, der am besten bei meinen Kontakten weg kam.

Ich war bei keiner Preisvergleichsseite, bei keinem Bewertungsportal. Nada. Die eigentliche Intention des Beitrags ist vielleicht auch nicht die Maschine als solches, sondern die Tatsache, dass ihr eure Netzwerke nutzen könnt und sollt. Bevor ich Stunden damit wegwerfe, gefakte Berichte auf irgendwelchen Portalen zu lesen, befrage ich mein Netzwerk. Denn dort, so hoffe ich, bekomme ich eine ehrliche Meinung.

Ach so. Wie ich die Jura finde wollt ihr vielleicht wissen. Kann ich leider nicht per iPad oder Android bedienen, das wäre was. Ansonsten? Geil. Muss natürlich auch ne ordentliche Bohne drin sein. Kaffeetechnisch habe ich schon lange nichts so leckeres mehr getrunken. Ausser früher, bei meiner Oma – aber die hat noch von hand gemahlen und aufgebrüht – aber das macht ja heute kaum noch einer.

Und falls es da draussen tatsächlich Menschen gibt, die Fragen zur Jura Impressa C5 haben – einfach fragen 🙂 Falls ihr auch so einer seid, der seit Jahren um einen Vollautomaten rumschleicht, aber nicht weiss, ob es sich lohnt: do it! Ich war auch lange von der Anschaffungssumme abgeschreckt – aber bei meinem Kaffee-Konsum amortisiert sich das wieder durch den Geschmack. Und wer aus der Nähe kommt und mich kennt: Anklingeln & nen Kaffee probieren 🙂

In diesem Sinne: Schönen Karfreitag und viel Spaß beim „Kaffeetrinken“ – einer Sache, die ja besonders an Feiertagen gemacht wird.


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Über den Autor: caschy

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