Mein Kommentar zum Google Chromebook Pixel

22. Februar 2013 Kategorie: Google, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Gestern erschien es also. Das Chromebook Pixel. Von Google und mit Googles Betriebssystem: Chrome OS. Meine Meinung zu älteren Versionen von Chrome OS? Keine gute, bekam man bislang lediglich einen Browser und ein paar Web Apps in die Hand gedrückt. Absolut unbrauchbar für mich. Für Schulen und Unis vielleicht spannend, wenig bis kein Wartungsaufwand und das meiste kann via Web damit erledigt werden.

Chromebook Pixel

Hinzu kam die Kostengünstigkeit der verfügbaren Chromebooks. Die Dinger konnten wenig und kosteten wenig. Natürlich merkst du den Unterschied, ob du ein Notebook für 300 Dollar oder für 1300 Dollar in der Hand hast! Für 300 Dollar gibt es halt ein Gehäuse, dass man mit viel Augenzwinkern als Polycarbonat-Imitat bezeichnen kann. Logo! Und nun kam gestern das Chromebook Pixel auf den Markt, überraschte erst einmal mit dem ungewöhnlichen Displayformat 3:2 und dem Preis, der mal eben satte 1300 Dollar beträgt.

Die Reaktionen im Web waren gespalten, die Tendenz ging von “viel zu teuer, kann nichts” über “Steve Jobs rotiert lachend in seinem Grab” bis hin zu “ganz interessant, aber zu teuer”. Alles Analysten und Technik-Experten in diesem Netz. Ist mittlerweile wie beim Fußball. In Deutschland haben wir über 80 Millionen Bundestrainer und jeder kennt den Schlüssel zum Erfolg.

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Die Wahrheit ist: Chrome OS holt auf und ich denke, dass dies viele Leute nicht mitbekommen. Ich habe das täglich im Auge, schreibe oft über die Neuerungen und behaupte, dass ich mir da ein klein wenig Meinung erlauben darf. Bei Google legt man eine Geschwindigkeit an den Tag in Sachen Chrome OS, dass es eine Freude ist, dabei zuzuschauen. Hatte man früher nur den Browser, so findet man hier nun schon eine Art Taskbar vor, Fenster und einen App Launcher.

Seit gestern können Apps sogar Sprachbefehle entgegen nehmen, wenn die Entwickler diese Funktion implementieren. Ebenfalls können Apps mittlerweile Offline-Funktionalitäten haben, dies war ein Punkt den ich immer kritisierte. Dämmert es? Chrome OS und die Apps lassen sich auch offline nutzen. Noch besser: die Apps synchronisieren sogar zwischen euren anderen Rechnern. Alles! Einstellungen, Dokumente – stellt euch mal vor, Microsoft wäre mal vorher auf diese Idee gekommen.

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Auch wenn das Chromebook Pixel, welches wir gestern sahen, sicherlich nicht das Gerät ist, welches wir uns kaufen: es zeigt, wohin die Reise geht. Es war eine Art Konzept, ein Experiment. Google kann nicht nur Chrome OS auf Plastikbomber von Dritt-Herstellern klatschen, man kann auch Premium.

Das, was wir gestern gesehen haben, ist der größte Albtraum von Microsoft. Ein Monster unter dem Bett, welches sich auf kurz oder lang eine Plattform wie Windows RT schnappen wird und diese nichtig macht.

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Denkt doch mal drüber nach: Chrome OS hat schon lange eine Möglichkeit per Touch bedient zu werden – ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass viele ein schickes Chromebook, vielleicht einem Hybriden mit abnehmbarer Tastatur schon heute einem Microsoft Surface RT vorziehen würden.

Wenn ihr das anders seht: gerne kommentieren.


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58 Kommentare

Christoph B. 22. Februar 2013 um 10:18 Uhr

“Auch wenn das Chromebook Pixel, welches wir gestern sahen, sicherlich nicht das Gerät ist, welches wir uns kaufen: es zeigt, wohin die Reise geht.”
THIS!
Genau so ist es.
Leider sieht es aus als wäre Chrome OS noch Lichtjahre davon entfernt Photoshop oder ähnliche Programme laufen zu lassen…

Pietz 22. Februar 2013 um 10:19 Uhr

Mag ja alles sein, aber Programme?

auch wenn man inzwischen einen office ersatz, email, kalender und kontakte implementiert hat, habe ich das gefühl, dass man damit genau so produktiv ist wie mit einem tablet. viele dinge gehen, aber viele noch nicht. ftp-upload, photoshop & videos konvertieren, um nur mal 3 dinge zu nennen die ich täglich an meinem computer mache.

ich denke wenn man mit einem tablet an funktionen auskommt und eine produktiveren weg einschlagen möchte, ist das hier eine gute wahl, aber was bekommt man an “echten laptops” für 1300euro? naja eben so ziemlich alle.

nichts für mich.

Christian 22. Februar 2013 um 10:27 Uhr

Ich denke, wir haben hier zwei Benutzergruppen zu bedienen:

Privatuser, die außer einem Browser mit ein paar Spielchen nichts von einem Rechner verlangen. Das Ding sollte zwar schick sein, aber in meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden, der 1300€ für ein Notebook hinlegt (außer der eine Apple-User halt). Angry Birds in Inkarnation 23523 kann ich auch auf einem billigen Tablet spielen.

Business-User, zu denen ich mich zähle. Ich habe überhaupt kein Problem, einen hohen vierstelligen Betrag für ein qualitatives Notebook hinzulegen, aber dafür will ich arbeiten können. Ich habe ein Jahr lang ernsthaft versucht, die Google Apps als Alternative zu Office zu nutzen, aber es geht schlicht und einfach nicht. Die Dinger können so wenig, dass es traurig ist. Office 365 ist jetzt schon um Längen besser, was die Funktionalität angeht. Und dabei meine ich so triviale Dinge wie automatische Summen in Calc, anständige Absatzvorlagen in der Textverarbeitung etc.

Ich fänd’s super, wenn dieses Gerät Microsoft dazu anspornt, wieder mehr für die Business-User zu tun und nicht in die Consumer-Ecke abzudriften. Ich fänd`s ebenfalls super, wenn Chrome OS in nicht allzu langer Zeit dazu führen würde, dass Google seine extrem seltsame Produktpolitik mal bündeln würde (warum Chrome OS, wenn es Android gibt…warum ist Chrome unter Android nicht Standard…warum 3 verschiedene Messenger-Clients, …).

Ich schließe mich Christoph B. an – man sieht, wohin die Reise geht, derzeit ins Nirvana.

Alex 22. Februar 2013 um 10:28 Uhr

Ich lese hier recht regelmässig mit, aber ich muss ganz ehrlich sagen: ich habe keine Ahnung, was Chrome OS sein soll und was das kann und wem das Konkurrenz machen soll?
Ich habe einen PC zum zocken und 2 Android Geräte fürs Sofa und unterwegs.

Zugegeben, ich habe einen Windows Laptops – ein 4,5 Jahre altes Subnotebook, was ich aber kaum noch benutze, weil das Nexus 10 den Sofajob übernommen hat.

Ich bin immer offen für neue Sachen, aber mir fällt beim besten Willen kein Anwendungsfall ein, der nicht schon abgedeckt ist.

Patrick 22. Februar 2013 um 10:31 Uhr

Zum Thema Photobearbeitung unter Chrome OS will ich nur mal daran erinnern, dass Google vor nicht allzu langer Zeit Nik Software (http://www.niksoftware.com) übernommen hat.
Ich kann dem Artikel nur zustimmen, dass in naher Zukunft noch einiges von Chrome OS zu erwarten ist.

Josef Türk jun. 22. Februar 2013 um 10:33 Uhr

Wenn der Preis unter die 1000 Dollar fällt dann unterschreibe ich dass in Bezug auf den letzten Satz.

Sebastian 22. Februar 2013 um 10:34 Uhr

Vergesst nicht über wen wir hier reden.. Es ist nicht eine 0815 Bude die nen Laptop zusammengebaut hat und auf den Markt will, sondern Google.
Was ich damit sagen will ist, es ist nicht das erste Mal, das Google Dinge entwickelt, welche nach einer bestimmten “Testphase” eben eingestampft werden um dann aber mit einer neuen Idee um die Ecke zu kommen was beim Markt ankommt.
Ich sag nur Buzz. Wollte keiner.. nun gibt es G+

Klar war das in der Vergangenheit nur Software. Aber auch hier steckt viel Entwicklungsarbeit. Und ich gebe Caschy recht, das ist wieder ein neuer Schritt nach vorne. Auch wenn das Teil viele nicht kaufen wollen (weil zu teuer und keine Programme laufen), so wird Google draus lernen und ein neues Gerät auf den Markt bringen was dann gekauft wird.
Da ist der Vorschlag mit dem Surface-Verschnitt nur ein Beispiel von vielen Möglichkeiten.

levestiga0r 22. Februar 2013 um 10:35 Uhr

ich denk für fotografen ist das gerät durchaus interessant, das display ist optimal um on-location noch das geschossene foto zu betrachten und erste kleinere bearbeitungen durchzuführen (snapseed)

ihbrune 22. Februar 2013 um 10:37 Uhr

Für mich ist mein ChromeBook schon seit mehr als einem Jahr der treue Begleiter, wenn man mehr tippen will als sich bequem auf dem Tablet erledigen lässt oder wenn ich mir beim Onlinebanking das heute für Endverbraucher maximal mögliche Sicherheitsgefühl haben will.

Die Leute, die nach Photoshop oder Crysis rufen haben noch nicht verstanden was ChromeOS ist. Und wissen auf der anderen Seite vielleicht auch was im Google Ökosystem inzwischen geht:

* FTP Client? Kein Problem.
* SSH Client? Gibt es.
* Bildbearbeitungen, insbesondere simples Zuschneiden, Resizing, ‘Aufhübschen’? In vielen Varianten möglich.

Dafür kann man auf Virenscanner verzichten, hat keine nervigen Updateorgien etc. pp.

Das Pixel ist in dem Sinne eine Speerspitze, die sich Entwickler zulegen oder auch Personen, die für den Weg in die Cloud werben und dabei ein sehr schickes Gerät verwenden wollen.

Fatih 22. Februar 2013 um 10:38 Uhr

Sogar einem Apple würde ich es vorziehen.. ;)
Also nicht NUR Microsoft!

Hajue 22. Februar 2013 um 10:38 Uhr

Vor zwei Jahren hätte ich auch noch nicht erwartet, dass Chrome als Browser so bald an Firefox vorbeiziehen wird. Heute nutze ich kaum noch einen anderen. Android auf mobilen Geräten ist für mich dazu auch die erste Wahl. Ich mag mein “altes” Iphone 4 kaum noch in die Hand nehmen und liebe mein Nexus. Ich glaube es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass ich mein Macbook irgendwann durch ein Chromebook ersetze.

nym 22. Februar 2013 um 10:51 Uhr

Wirklich richtig Interessant wird es erst wenn Chrome OS mit Android verschmilzt. Teaser und klare Hinweise gibt es zu Hauf.

ico 22. Februar 2013 um 10:55 Uhr

“Alles Analysten und Technik-Experten in diesem Netz. Ist mittlerweile wie beim Fußball. In Deutschland haben wir über 80 Millionen Bundestrainer und jeder kennt den Schlüssel zum Erfolg.”

Wie arrogant das klingt.

JMK 22. Februar 2013 um 11:03 Uhr

was Christian sagt.
Der Markt wird sich sicherlich aufspalten: zwischen Usern die eben kein OSX oder Windows benötigen, die surfen wollen, alle Jubeljahre mal ein Dokument öffnen und Userns die eben Anwendungsprogramme wie Photoshop etc. benötigen.
Im ersten Fall wird es wohl zu einer Verschmelzung von Tablet und Notebook kommen.
Aber hier verstehe ich Google nicht: Andorid und Chrome OS im Portfolio, die den selben Markt beackern.

Walter 22. Februar 2013 um 11:11 Uhr

@ico: jep. kurz danach hab ich aufgehört zu lesen. Caschy, unser Bundestrainer. Sry aber das klingt wirklich mehr als arrogant. Du sprichst anderen technik/trend-verständnis hier ab, wieso? Nicht alles was Google hervorbringt ist Gold wert, auch nicht, wenn du das meinst.

PJ 22. Februar 2013 um 11:11 Uhr

Als Ersatz für Windows RT verstehe ich das, auf beiden kann man nur weitere angepasste Apps installieren aber keine klassischen Programme. Für alle die ein Windows RT ausreicht könnte auch das Chrome OS reichen. Für alle anderen, die Photoshop & Co brauchen ist es vermutlich auch nicht gedacht. Wobei z.B. Adobe ja auch in den Online-Anwendungen etwas Dampf macht. Also sollten die zu installierenden Programme auch zukünftig gegen Onlineversionen getauscht werden können. Es gibt Zeiterfassung, Office, Rechnungen, CRM etc. alles online, also auch wenn man ein Freund der offline Software ist, möglich ist es und wird es sein, alles/vieles online zu erledigen.
Was ich nicht verstehe ist, warum neben Android noch ein OS. Android deckt doch mit einem Tablet und den Apps doch die gleichen und mehr Punkte ab wie Chrome OS. Warum nicht Android noch mehr Möglichkeiten als PC-OS ermöglichen?

JMK 22. Februar 2013 um 11:14 Uhr

Windows RT ist auch ein Tablet-OS. Chrome OS nicht.

caschy 22. Februar 2013 um 11:20 Uhr

@Walter: du hast leider nicht verstanden, worauf ich hinauswollte. Ich spreche niemandem Verständnis ab. Es ging um MEINE Beobachtung diverser Medien und diverser Menschen im Netz :) Arrogante Schreibe ist immer eine gern genommene Killerfloskel, wenn man erkennt, dass ich mit gewissen Aussagen den Nerv getroffen habe, weil ich mit der Meinung des Kommentierenden nicht konform gehe ;)

Walter 22. Februar 2013 um 11:22 Uhr

Du sprichst 80 Millionen Leuten Verständnis ab. Aber zum Glück gibt’s ja in DE ein “paar” mehr Einwohner….

jollepe 22. Februar 2013 um 11:23 Uhr

110% ige Zustimmung!
Wiederspiegelt komplett meine Meinung.
Abwarten und schauen was Google aus dem Zweig noch alles so bewerkstelligt.

caschy 22. Februar 2013 um 11:25 Uhr

@Walter: Dreh mir das Wort nicht im Mund um: “Ist mittlerweile wie beim Fußball. In Deutschland haben wir über 80 Millionen Bundestrainer und jeder kennt den Schlüssel zum Erfolg.”. Und ganz ehrlich: ich habe auch keinen Bock jetzt, mit dir darüber zu diskutieren. Es geht ums Chromebook Pixel und MEINER Meinung dazu. Es geht nicht um mich. Ausserdem bin ich für das verantwortlich, was ich schreibe, nicht was du und jemand anderes versteht. Andere Kommentatoren haben das auch auf die Kette bekommen.

Walter 22. Februar 2013 um 11:29 Uhr

dann lass es doch… ;)

Manuel 22. Februar 2013 um 11:37 Uhr

Ich denke Chrome OS wird Android irgendwann mal verdrängen. So dass wir, sofern wir es wollen, Chrome OS auf Handy, Tablet, Chromebook und PC haben werden. Am PC Über den Chrome Browser natürlich.
Dann hätten wir unsere Daten nahtlos überall dabei und natürlich mit Google Glass auch direkt vor uns :D

Was mir aber Sorgen macht, ist Chrome OS open source? Wenn nicht könnte man das dann auch als Schritt in Richtung “Schotten dicht machen” sehen.

Teutatix 22. Februar 2013 um 11:38 Uhr

Walter troll dich doch woanders rum.

Thommy 22. Februar 2013 um 11:41 Uhr

Das aktuelle Chrome OS ist auch für viele Unis unbrauchbar, da es keinen funktionierenden VPN Client für Cisco gibt. Kein WLAN -> Schrott.

Alexander G. 22. Februar 2013 um 11:44 Uhr

Gibt es denn das ChromeOS zum downloaden und ausprobieren?

Daniel (@theiNaD) 22. Februar 2013 um 11:44 Uhr

Hmm irgendwie verstehe ich den Sinn nicht so ganz. Wie viele schon schrieben, ähnelt das Ganze sehr dem Android Ökosystem. Bloß dass dies ein “Browser OS” mit HTML + JS Apps ist und Android auf Java Apps basiert?
Das Teil sieht echt schick aus, aber für weniger habe ich mein ThinkPad bekommen (ohne Touchscreen, kleinere Auflösung etc.), aber dort habe ich Windows, Linux usw. und kann entwickeln. Klar ein Chromebook ist nicht dafür gedacht, aber das was es kann, kann auch mein Nexus 7 und mein Smartphone.
Einziges wirkliches Argument ist die Synchronisierung. Wobei Google diese für Passwörter endlich für Android in Chrome reinbringen soll. Bis jetzt ist es noch nicht in der release Version angekommen.

Cornel 22. Februar 2013 um 11:51 Uhr

also wenn mir ein Chromebook für meine Zwecke reichen würde was es natürlich nicht tut, dann würde ich mir vorher ein 10″ Tablet kaufen, das kann gleich viel, aber ist billiger. Oder ein Windows Tablet ist ebenfalls billiger aber kann wesentlich mehr und ist leichter hat ein besserer Akku…

phynexis 22. Februar 2013 um 11:51 Uhr

ich hatte leider noch keine gelegenheit, das chrome os zu testen, deswegen enthalte ich mich mal einer meinung. auf jeden fall freue ich mich, dass google nun auch ein enrstzunehmender teilnehmer auf dem os markt ist.

Mike3k 22. Februar 2013 um 11:51 Uhr

Vielleicht führt dieses Gerät ja mal dazu, dass dieser Kinobildschirm-Schwachsinn aufhört und man wieder normalformatige Laptops/Monitore etc kaufen kann!!! Hope so… ;)

watchmen247 22. Februar 2013 um 12:13 Uhr

Der Fussballtrainervergleich ist lustig und sogar absolut richtig. Diskutiere mal bewusst und beobachtend mit der Menschenrasse über “wichtige” Dinge wie Fussball, EU, Politik, Banken oder Finanzkrise! Wir haben definitiv 80 Millionen “Bundestrainer”, Experten auf allen Gebieten der Menschheitsgeschichte. Jeder hält sich für super-hochintelligent ….

Der Preis für das Pixel ist sehr hoch. Vielleicht aber auch ganz bewusst etwas hoch die Latte, damit Hardwarepartner, angespornt durch das Pixel, ähnliche Geräte entwickeln können und damit den Preis des Pixel unterbieten und trotzdem noch ordentlich Marge haben!! Das sagt einer der 80 Millionen “Bundestrainer” ;-)

Hendrik 22. Februar 2013 um 12:36 Uhr

Bin kein großer Fan von Windows RT, da lieber eins mit einem x86 Chip, aber ich würde Windows RT definitiv Chrome OS vorziehen. Einfach nur einen Browser zu haben ist einfach nicht genug. Man macht zwar immer mehr im Browser, aber richtige Apps können einfach viel besser in das Betriebssystem integriert werden.
Wo ist der Vorteil von Chrome OS? Mir fällt kein einziger ein. Kann man genauso ein Laptop oder Ultrabook kaufen und dann Chrome installieren.

ban 22. Februar 2013 um 12:50 Uhr

Die Zielgruppe dieses Gerätes ist m.E. nahezu = 0. Es kommen eigentlich nur wohlhabende “Ausprobierer” (Nerds) in Betracht. Selbst diejenigen, die nur ein wenig online Zeitvertreib auf ansprechender Hardware planen, sind m.E. besser mit einem anderen Luxusprodukt aus dem Hause Apple bedient. Naja, der Seltenheitsfaktor lässt dort zugegebener Weise nach ;).

Der Einfachheit halber teile ich den Rest mal in weitere Gruppen ein:
(1) Produktive/professionelle Nutzer mit sicherheitskritischen Daten
(2) Private Nutzer mit sicherheitskritischen Daten und/oder Datenschutzbedenken
(3) Professionelle/private Nutzer mit wenig sicherheitskritischen Daten und/oder wenig Datenschutzbedenken.

Für Gruppen (1) und (2) scheidet ein US-Cloud basiertes System unmittelbar aus.
Für Gruppe (3) entscheidet m.E. der Preis. Der ist bei dem angebotenen Gerät m.E. einfach lächerlich. Das kann von Google eigentlich nur mit zwinkerndem Auge gemeint sein oder ist einfach ein (arrogantes) Signal an die Konkurrenz.

Somit: Derzeit höchstens Gruppe (3) mit (zu-)viel Geld.

@Cashy: Deine Tätigkeit in Blogs mit Einkommen durch Werbung (mehr weiß ich ja nicht ;) ) ist eigentlich prädestiniert für Gruppe (3). So schließt sich dann der “Google-Kreis”. ;)

caschy 22. Februar 2013 um 12:54 Uhr

@ban: Es geht um das System und das bekommst du für kleines Geld. Und: wäre ich Gruppe 3, dann hätte ich so ein gerät ;) #Ban

max 22. Februar 2013 um 12:59 Uhr

Ich habe ChromeOS auf meinem iMac (was mir als WS für Photoshop und co. dient) als VM laufen, und finde es sehr gut! Das würde auf meinem Ultrabook dicke reichen, und m. M. n. auch ein besseren Job las Win8 machen, leider wird die Hardware nicht richtig unterstützt… von Ubuntu auch nicht (schei* Nvidia!), daher bleibe ich erstmal bei Win8, und werde in Rahmen einer Neuanschaffung umswitchen! Allerdings nicht zu so ‘nem Preis, um ca. 700,-€ ohne touch-gedöns sollte reichen! ;)

BK 22. Februar 2013 um 13:22 Uhr

Suum cuique!
Ich denke für jedes Produkt gibt es Käufer und ich kenne viele, die ihr elektronsiches Medium nur für Emails, Internet und ein paar Schreiben nutzen…
Für diese Käufer ist Chrome OS wahrscheinlich am einfachsten, auch aber noch zu exotisch. Diese Kunden sind auch nicht bereit eine derartige Summe für ein Produkt auszugeben. 299 OK, aber nicht 1300.
Profis, die bei soetwas auch gerne Geld investieren, wollen die volle Bandbreite nutzen. Viel geht schon mit Chrome OS aber noch nicht alles.

Ich will ein Gerät was alles kann. Ich habe auch Wochen, da surfe ich nur, u.a. auch auf den Ipad, oder ich bearbeite Videos und Bilder etc.

Dominic Fuchs 22. Februar 2013 um 14:09 Uhr

sehr schick geschrieben und viel zustimmung!

admartinator 22. Februar 2013 um 14:20 Uhr

Es geht doch gar nicht darum, ob auf dem OS Photshop oder sonst etwas NICHT läuft. Wer sich so ein Gerät kauft, hat doch eh noch einen weiteren Rechner, auf dem er arbeitet. Das erinnert mich irgendwie an die Diskussionen, als das MacBook Air auf den markt kam.

Zu Gerät selbst: optisch ein Leckerbissen. Wenn es sich haptisch auch so anfühlt…

Phil (@philthew) 22. Februar 2013 um 15:50 Uhr

Es ist der Schritt zur kompletten Abwesenheit der “starken” stationären PCs / Workstations…whatever…

Videos bearbeiten? kein Problem durch die 10GiB Leitung in die Wolke pusten, in Echtzeit bearbeiten und direkt Online lassen. Das gleiche mit Bildern, Dokumenten usw…
Wieso Daten auf meinem heimischen PC speichern, wenn ich es gleich überall haben kann?

Das ist meiner Meinung nach der Sinn hinter diesem Gerät. Ein anderer erschließt sich mir nicht. Das Problem ist, das die Programme dafür noch nicht existieren. Da muss noch ein wenig mehr passieren um alle Programme als SaaS Lösung abzulösen, aber das, ist der Anfang.
Ob man das jetzt gut findet oder nicht, bleibt bei jedem selbst.

JanB-Punkt 22. Februar 2013 um 15:58 Uhr

Puh, spannend.
Ubuntu oder ChromeOS – eins von beiden wird der Sieger sein.
Sehr viel Innovation und Mut über den Tellerrand zu schauen.
Macht Spaß das zu beobachten.

marcus 22. Februar 2013 um 16:23 Uhr

@caschy: Wenn genau dieses Stück Hardware nicht mit ChromeOS, sondern mit Android laufen würde, wäre es dann nicht viel cooler, weil es schon xtausend Apps gäbe? Ich verstehe die Strategie hinter Chrome OS nicht. Kannst Du dazu einen kleinen Artikel verfassen???? Danke
Marcus

caschy 22. Februar 2013 um 16:27 Uhr

@marcus: Apps hast du bei Chrome OS ja auch – sind halt nur dusselige Web-Anwendungen. Aber wie ich schrieb: die können jetzt auch offline. Und ja, Wenn es Android könnte, wäre es cooler, ist aber etwas anders gelagert. Ich könnte mir auch einen Merge, quasi das beste aus zwei Welten vorstellen.

Bernd 22. Februar 2013 um 16:34 Uhr

Ich würde mir das Teil niemals kaufen, aber ich sehe es durchaus positiv. Als das iPhone rauskam, hat mobil Surfen auch kaum Spaß gemacht. Aber es hat Druck aufgebaut, damit andere Nachziehen und die Netze besser werden. Und es hat hervorragend funktioniert.

Hier hoffe ich auf den gleichen Effekt. Auch wenn ich beruflich mehr Systemnähe brauche, sind viele Sachen in der Could sehr gut aufgehoben und ein dauerhaft mobiles Notebook wäre ein Traum für mich (ich halte Tethering für nichts mehr als eine Notlösung).
Funktionierendes LTE in der Bahn mit sinnvollem Traffic: ein Träumchen.

Ich glaube, dass Google sehr gut weiß was sie machen. Das Teil wird sich nie rentieren, aber wie man bei Apple gesehen hat, kann man gewonnene Kenntnisse in der Produktion oft sehr gut in der ganzen Produktpalette nutzen.
Sprich: das Notebook — glaube ich — ist eine Fingerfertigkeitsübung für Google. Sehr gute Alu-Handys ähnlich dem iPhone 5 oder dem neuen HTC würde mich jetzt keinesfalls überraschen.

Hauptsache es rennt jemand technisch voraus! Muss ja keiner kaufen, aber Wege aufzuzeigen ist enorm wichtig. Da müssten auch alle Android-Nutzer Apple danken. ;)
(jaaja, und Apple Nutzer müssen Xerox Parc danken … but you get the point).

Ich find’s gut.

ban 22. Februar 2013 um 16:46 Uhr

@caschy: “Es geht um das System und das bekommst du für kleines Geld.” Verstehe ich nicht. Meinst du die Hardware (für sich) ist günstig? Das kann sein.
Mit “diesem Gerät” meinte ich aber die Kombo “OS – Hardware” – und die ist für die damit realistisch ansprechbare Zielgruppe m.E. (viel) zu hoch. Business –>keine US Cloud, “Yuppie-Nerds” –> eher Apple.
Wegen der kleinen SSD lohnt es sich m.E. aber auch nicht, WIN8 oder Ubuntu(Touch) auf das Ding zu packen… .

nygidda 22. Februar 2013 um 17:33 Uhr

Dann erkläre mir mal eins, was ich nicht verstehe:
ChromeOS ist neu. Fast niemand kennt es. Jeder braucht demnach einen Anreiz es mal zu testen.
Wieso dann zum Teufel ein Allerwelts-Notebook mit wenig Ausstattung für einen Riesenpreis?
Wie soll dadurch ChromeOS gepusht werden? Das kauft doch keiner und folglich wird irgendwann die Arbeit daran eingestellt werden.
Genau jetzt hätte man auf den Zug aufspringen müssen und sich die Leute ködern – weil man geniale Feautures hat, die sonst niemand hat.
Nächstes Jahr, wenn Google daraus gelernt hat und ein preiswertes, gutes Notebook mit nem tollen ChromeOS rausbringt, dann hat Microsoft all diese außergewöhnlichen Feautures schon drin und wieso soll dann jemand ein Chromebook holen?
Meine Meinung.

Moritz 22. Februar 2013 um 21:12 Uhr

Naja, ich habe mir schon Test des Pixel angeguckt und dort wurde gesagt, dass der Touch nicht unheimlich gut reagiert. Und das Surface Rt ist schließlich dafür bekannt, dass es besonders gut reagiert und auch besonders besser als Android und beim Scrolling sogar flüssiger als iOS. Somit hat Chrome OS leider keine Chancen, Windows RT wegzubekommen, da es dazu auch überhaupt keinen Anlass gibt. Windows RT hat zwar ein paar Bugs, die größtenteils aber schon weggeupdatet wurden und der Appstore ist nicht sooo groß. Allerdings ist es vom Grundsystem schon sehr gut und da es einfach ist, App sfür Windows 8 auch für RT zu programmieren und da der Windows 8 Store schnell wächst, würde ich sagen, dass das Problem mit den Apps auch sich von alleine auflösen wird. Ganz zu schweigen davon, dass Chrome OS praktisch keine an Touch optimierten Apps besitzt und es wohl eher eine Qual ist, sie mit Touch zu benutzen.

Georg 22. Februar 2013 um 21:13 Uhr

Für vieles lässt sich tatsächlich die Cloud sehr bequem nutzen, obwohl die jeweilige Aufgabe eigentlich eine typische Desktop-Domäne ist: Office (Google Docs), Bildbearbeitung auf Hobby-Niveau (Pixlr) usw.
Da Chrome OS auf Linux basiert und Ubuntu-Pakete nutzen kann, ist mir aber eine Art “Expertenmodus” wichtig. Es sollte einen Switch geben, um entweder die klassische CLI oder wenigstens eine Pakete-Verwaltung aufrufen zu können. Ein Notebook muss ein Alleskönner sein…wenn ich da auch nur für eine einzige Aufgabe keine passende Anwendung in der Cloud finde, ist das ganze Gerät sinnlos. Eine per Default verstecke Paketverwaltung würde die nötige Flexibilität garantieren.

Tchooe 22. Februar 2013 um 22:37 Uhr

@caschy:
„Ausserdem bin ich für das verantwortlich, was ich schreibe, nicht was du und jemand anderes versteht.“

Hier muss ich dir widersprechen. Du schreibst, um gelesen zu werden, denn du lebst vom Bloggen. Einem meine-Katze-mein-Auto-mein-neues-Klopapier-Blogger kann das egal sein, solche Blogs interessieren sowieso meist nur den Blogger und ein paar Freunde. Du erreichst aber mittlerweile keine Ahnung wie viele Leser und willst diese auch erreichen, um Einnahmen zu generieren. Und wer professionell kommuniziert, muss sich auch Gedanken darüber machen, wie er sendet, um vom Empfänger richtig verstanden zu werden. Selbst dann wird es noch immer Missverständnisse geben, aber das ist noch lange kein Grund, den schwarzen Peter generell dem Leser zuzuschieben und sich auf die „weil ich kann machen was ich will“-Position zurückzuziehen. Wie gesagt: es gibt einen großen Unterschied zwischen Hobby-Blogger und Profi-Blogger.

Abgesehen davon fand ich den Bundestrainer-Vergleich jedoch absolut zutreffend. Wobei jeder von uns – auch du – einer vielen Bundestrainer oder Technikprofis ist, der eine mit mehr, der andere mit weniger Sachverstand.

Wolfgang 23. Februar 2013 um 08:38 Uhr

Leute, das Chromebook Pixel ist ist der Anfang der Data Presenter, mehr braucht kein Mensch in der Zukunft.

max 23. Februar 2013 um 09:26 Uhr

Je mehr ich mir das ‘Ding’ anschaue, desto mehr will ich es haben!!! Wenn’s unter tausend fällt ist mir! Ich fang schon an zu sparen… ;)

svenp 23. Februar 2013 um 10:23 Uhr

Hallo, wir nutzen Chromebooks als Thinclient. Das OS bootet in Sekunden und bringt openvpn mit. Darüber starten wir eine Citrix Session.
Das Book kostet ca. 300 Euro hat eine Akkulaufzeit von über 8 Stunden. Nach dem wieder aufklappen ist es es sofort wieder einsatzbereit. Es hat ein mattes Display und UMTS an board.
APPS? Wofür?
Für viele Dinge reicht einfach der Browser und die Webanwendungen werden immer mehr.

Das Oben vorgestellte Book ist chic aber völlig fehl geplant. Google hätte lieber ein Book mit 20 Stunden Laufzeit vorstellen sollen. Laufzeit ist immer noch das was den Geräten am meisten fehlt.
Ein mattes touch screen wäre ja auch mal ein Highlight gewesen.
Aber das sind scheinbar Dinge die kein Hersteller kann, oder muss Apple erst wieder allen zeigen wie das geht.

Guest101 23. Februar 2013 um 17:49 Uhr

Naja finde ich schon interessant das Thema. Ähnelt stark dem ThinClient- Prinzip. Am Rechner A eine Doku schreiben und am Rechner B weiter machen. Leistungen für die wirklich wichtigen CPU/GPU-Lastigen Anwendungen werden nicht mehr auf dem Client ausgeführt. Man hat überall sein Zeug (Daten / Applikation) und muss sich nicht wirklich gedanken um die Hardware machen. Google geht seinen Weg und wird auch noch einige Dienste im Google-Universum konsolidieren. Aber sie machen Ihre Hausaufgaben und werden sicherlich ganz vorne mit dabei sein, wenn es heisst: Bitte her mit Euren Daten :-)

xtraa 25. Februar 2013 um 16:29 Uhr

Ich seh das etwas anders, aber nicht viel: Das ganze Sub- und überhaupt Notebookgeraffel wird in den kommenden Jahren komplett verschwinden, genauso wie Office-Desktops. Nischen, die bleiben: Gamer, Renderfarmen, Server, Entwickler.

Was tritt an die stelle? Gehäuse für multikern-Smartphones mit nem Monitor dran, Touch oder nicht. Also Dockingstationen mit Display und ggf. Tastatur drumrum.

Chrome OS wird nicht dabei sein. Alles bleibt beim Alten: Wir haben Ubuntu, Win Mobile 8, iOS und Android. Alles was ich da noch ändert, ist ein anwenderfreundlicher Zugriff auf die Dateioberfläche, aber selbst das ist kein Muss, außer für Entwickler.

Alexander 5. März 2013 um 18:01 Uhr

Wieso müssen alle nur das Apple Designe kopieren? Fällt denen nichts mehr ein oder wie? :-)


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