Mehr gelieferte Chromebooks als iPads im US-Bildungssektor

1. Dezember 2014 Kategorie: Apple, Google, geschrieben von:

Chromebooks werden an US-Schulen immer beliebter, wie Zahlen von IDC belegen. So wurden im dritten Quartal 715.500 Chromebooks an Schulen geliefert, während Apple 702.000 iPads absetzte. Es ist das erste Mal, dass Chromebook in größeren Stückzahlen als das iPad an Schulen geliefert werden, der Grund hierfür scheint allerdings sehr simpel: Chromebooks kosten etwas mehr als die Hälfte von iPads und haben direkt eine Tastatur an Bord, ein Feature, das vor allem in höheren Klassen wichtig ist.

Chromebooks_Education

Vor zwei Jahren begann Google damit, Chromebooks an Schulen zu verkaufen, heute hat man bereits einen Anteil von 27,2 Prozent im Bildungsbereich, der traditionell von Windows (39,5 Prozent) dominiert wird. Apple hat noch einen kleinen Vorsprung (30,9 Prozent), allerdings auch nur, wenn man OS X Geräte hinzurechnet. Apple hat es generell nicht leicht im Bildungssektor, trotz 75.000 Educational Apps und Features wie iTunes U. Letztes Jahr platzte ein Deal, der jedem Schüler im Los Angeles Unified School District mit einem iPad ausgestattet hätte. Stattdessen wurde auf Chromebooks und Windows Laptops gesetzt.

Google Play for Education, eine angepasste Version von Google Play, startete letztes Jahr und schlägt die gleiche Richtung ein wie Apples Angebote im Bildungsbereich. Nutzer finden passende Apps leichter, Administratoren profitieren vom einfacheren Management der Geräte. Insgesamt scheinen sich Geräte, die mehr wie ein klassischer Computer arbeiten, durchzusetzen. Wobei natürlich auch der Preis der Geräte eine entscheidende Rolle spielen dürfte. Immerhin kann man zwei Schüler mit einem Chromebook ausstatten, während man nur einen mit einem iPad plus Tastatur-Cover zum gleichen Preis versorgen kann.

(Quelle: Financial Times)


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