Megabox: Kim Schmitz will wieder angreifen – und hat Spotify im Visier

25. Juni 2012 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Es gibt so Leute, die tun echt eine Menge dafür, dass sie irgendwie wieder auf die Beine fallen, egal in was sie sich vorher rein geritten haben. Kann sein, dass Megaupload-Macher Kim Schmitz so jemand ist. Er hat immer wieder einen neuen Pfeil im Köcher, wenn es darum geht, mit einer Idee wieder bergeweise Geld zu schaufeln.

Schon vor Monaten kündigte Schmitz mit Megabox einen Dienst an, der nicht nur Spotify und ähnlichen Diensten, sondern auch der Musikindustrie generell ziemlich in den Hintern treten sollte. Er wollte mit Megabox einen Musikdienst etablieren, in dem Künstler ihre eigenen Tracks in die Cloud schießen und dort dann selbst ihre Musik vermarkten können. Das Stückchen Zucker, mit dem Schmitz auch etablierte Acts ködern wollte: 90 Prozent der Einnahmen verbleiben beim Künstler und dank geschalteter Werbung sollen die Musiker sogar auf Einnahmen zählen dürfen, wenn sie ihre Songs kostenlos zur Verfügung stellen. Wäre für etablierte Künstler ebenso spannend wie für Neulinge.

Vermutlich könnt ihr euch denken, wie begeistert die Industrie bei einem Plan ist, der sie selbst komplett aushebelt und obsolet macht bzw zu Randfiguren degradiert. Die Verschwörungs-Theoretiker unter uns können jetzt auch gern ein Komplott wittern, welches dann zur Schließung von Megaupload geführt haben könnte.

Lange Rede, kurzer Sinn: sieht nicht so aus, als will KimDotcom alles andere als klein beigeben, was seine Megabox-Idee angeht. Über Twitter hat er obiges Bild gepostet und dazu folgenden Text:

The major Record Labels thought Megabox is dead. Artists rejoice. It is coming and it will unchain you.

Warten wir mal ab, wie die Kim Schmitz-Story weiter geht. Ein solcher Dienst klingt jedenfalls spannend und unterschätzen sollte man dieses pfiffige Kerlchen niemals.

Quelle: Tweaktown


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