Mega: 10.000 Euro für den, der die Verschlüsselung knackt

1. Februar 2013 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Na, extreme Computer-Skills und Geldsorgen? Via Twitter hat Kim Schmitz bekannt gegeben, dass der Knacker der Open Source-Verschlüsselung satte 10.000 Euro bekommt. Der Dienst, der mittlerweile über 1 Million angemeldete Benutzer hat, kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen. Gerade erst ging man gegen Suchmaschinen wie Mega-Search vor, da diese unter anderem ohne Erlaubnis das Mega-Logo nutzten und so den Anschein erweckten, ein offizieller Part von Mega zu sein. Dabei wurden auch Dateien von Benutzern gelöscht, da diese ihren geheimen Schlüssel mit angegeben hatten. Vor wenigen Minuten wurde noch ein Blogpost veröffentlicht, der auf diese Tatsache einging. Man entschuldigt sich bei der geringen Anzahl von Benutzern, deren Daten man entfernt hat.

Mega

Hier teilt man aber mit, dass die Benutzer sich sicherlich dieser Tatsache hätten bewusst sein können, da diese ihren Schlüssel öffentlich mit einer Suchmaschine geteilt hätten, die keine Möglichkeit anbot, eine reguläre  DMCA-Anfrage zu bearbeiten. Wer sich über die Tatsache aufregt, was mit den öffentlich geteilten Daten gemacht wurde: überlegt euch einmal, was Dropbox, SkyDrive und Co machen würden, wenn es eine Suchmaschine geben würde, in denen private Links zu Raubkopien und Co auftauchen. Ich denke, das Vorgehen wäre nicht unähnlich.


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