Medion setzt auf Intel Kaby Lake und stellt neues PC-Line-Up vor

1. Februar 2017 Kategorie: Hardware, Windows, geschrieben von: André Westphal

Medion hat seinem PC-Angebot ein Upgrade spendiert. So setzt der Hersteller nun bei einigen Modellen auf die neuen Intel Core der siebten Generation. Das ist sicherlich nicht die schlechteste Idee, denn nur mit den Kaby Lake ist beispielsweise über den Browser Microsoft Edge das 4K-Streaming mit Netflix unter Windows 10 möglich. Auch falls ihr in nächster Zeit ein Laufwerk für Ultra HD Blu-ray im PC verbauen solltet, benötigt ihr wohl zur Wiedergabe der Filme einen Prozessor auf Kaby-Lake-Basis. Was seine neuen Rechner betrifft, so deckt Medion damit verschiedene Segmente ab und will auch Core-Gamer ködern.

Den Anfang macht etwa der Medion Akoya P2106 D für 549 Euro. Hier verbaut Medion einen Intel Core i3-7100 mit Intel HD Grafik, 8 GByte DDR4-2133-RAM, eine HDD mit 1 TByte plus ein SSD mit 120 GB. Als Betriebssystem dient natürlich Windows 10. Auch ein Multi-DVD-Brenner steht stramm.

Wie ihr auf dem Bild seht, ist der Medion Akoya P2106 D optisch ein recht schnörkelloser PC. Die Kiste misst ca. 180 x 365 x 410 mm (BxHxT) und wiegt etwa 9 kg. Zum Spielen ist der PC weniger geeignet, könnte aber als Office- und Multimedia-PC in Frage kommen.

Eine Schippe drauf legt der Medion Akoya P5397 I zum Preis von 649 Euro. Hier stecken unter der Haube ein Intel Core i5-7400, 8 GByte DDR4-RAM, eine Nvidia GeForce GTX 750 Ti mit 2 GByte GDDR5-RAM, eine Festplatte mit 1 TByte und ein SSD mit 120 GByte. Auch hier ist ebenfalls ein DVD-Brenner vorhanden. Wie auch bei allen anderen, neuen PCs von Medion mit den Intel Kaby Lake dient Windows 10 Home als Betriebssystem.

Für Gamer will Medion dann den Erazer P5302 J bereit halten. Dieser PC sieht nicht nur etwas schnittiger aus, sondern rüstet auf einen Intel Core i7-7700, 16 GByte DDR4-2133-RAM, eine Nvidia GeForce 1060 mit 6 GByte GDDR5-RAM, ein SSD mit 240 GByte und eine Festplatte mit 2 TByte auf. Eine Flüssigkeitskühlung ist sogar ebenfalls neben dem obligatorischen, optischen Laufwerk ab Werk bereits integriert. Klar, dass sich für die aufgebohrte Technik aber auch der Preis entsprechend erhöht. So kostet der Medion Erazer P5302 J dann eben auch 1.299 Euro.

Falls ihr noch etwas mehr Geld über habt, gibt es noch den Medion Erazer P X5369 G zum Preis von 2.699 Euro. Hier werkeln im Inneren ein Intel Core i7-7700K,  32 GByte DDR4-RAM, eine Nvidia GeForce GTX 1080 mit 8 GByte GDDR5-RAM, eine Festplatte mit 4 TByte sowie ein SSD mit 512 GByte. Abermals kommt eine Flüssigkeitskühlung zum Einsatz und es ist auch wieder ein Multi-DVD-Brenner vorhanden. Die spezielle Beleuchtung des Towers soll auch optisch etwas hermachen. Erwähnenswert ist, dass der Medion Erazer P X5369 G ca. 280 x 560 x 555 mm misst und ca. stolze 19 kg wiegt.

Alle weiteren Einzelheiten zu den neuen PCs, etwa zu den Schnittstellen und Anschlüssen sowie weiteren Austattungsmerkmalen findet ihr direkt im Medion Shop. Dort könnt ihr die beiden neuen Akoya bzw. Erazer dann auf Wunsch auch direkt bestellen. Ob sich das zu den ausgerufenen Preisen lohnt, müsst ihr dabei natürlich ganz alleine entscheiden.


 

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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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