McAfee-Studie kürt Heidi Klum zum „gefährlichsten deutschen Promi im Internet“

3. Oktober 2016 Kategorie: Backup & Security, Internet, Spass muss sein, geschrieben von: André Westphal

macafee-logoIm Oktober 2015 kürten McAfee bzw. Intel Security gemeinsam Matthias Schweighöfer zur Virenschleuder der anderen Art. So wurde der Schauspieler als „gefährlichster deutscher Promi im Internet“ ausgemacht. Was das heißt? Suchen nach Schweighöfer führten am häufigsten zu Malware und Co. 2014 war übrigens noch Träller-Dame Sarah Connor auf Platz 1. Jetzt legen McAfee und Intel Security allerdings bereits mit dem „Most Dangerous Celebrity“ für das aktuelle Jahr nach. Und Schweighöfer wird vom Thron gestürzt: Platz 1 belegt dieses Mal die stets grinsende Model-Domina Heidi Klum.

Über 12 % der Suchanfragen nach „Heidi Klum“ geleiten Nutzer mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu mit Viren und Trojanern verseuchten Websites. Wenig überraschend angesichts des medialen Medienrummels um Gina-Lisa Lohfinks mutmaßliche Vergewaltigung: Die ehemalige Teilnehmerin von Klums Sendung „Germany’s Next Topmodel“ landet auf dem zweiten Platz. Knapp 11 % aller Suchergebnisse zu Lohfink bergen die Gefahr auf Sites mit Schädlingen zu landen. Bereits auf Platz 3 folgt Christoph Maria Herbst. Es folgen, um die Top 5 abzurunden, noch Diane Kruger und schließlich Oliver Pocher.

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In der Abbildung nicht zu sehen: Die Positionen 6 und 7 werden jeweils von Dieter Bohlen und Reality-Show-Queen Micaela Schäfer belegt. Das Malware-Spielchen funktioniert mit Promis besonders gut, da die Nutzer hier oft in der Hoffnung auf neuen Stoff in Wort und Bild alle Vorsichtsmaßnahmen fahren lassen. Laut McAfee und Internet Security klicken 31 % der Deutschen auf Werbelinks mit Promi-News, ohne darüber nachzudenken, ob die Website sicher ist. 33 % haben ohnehin keinen Plan davon, woran sie eine sichere Website erkennen. Außerdem nutzen 20 % der Befragten keinerlei Sicherheits-Software. Gar 37 % wussten nicht einmal genau, was Malware überhaupt ist.

Besonders gern gesehen sind bei Anbietern von Malware Promi-Suchen in Verbindung mit „Musik“ oder „Film“. Denn dann bietet sich die Gelegenheit über vermeintliche Musik-, Bild- und Video-Downloads Schädlinge auf die Festplatte der geifernden Suchenden zu schaufeln. Statt nackter Tatsachen flotter Promi-Musik, landen so fix Viren und Trojaner auf der Festplatte. Downloads sollte man daher nur von vertrauenswürdigen Quellen zulassen. Auch bei E-Mails, welche scheinbar auf bombastische VIP-Neuigkeiten hinweisen, ist Vorsicht geboten.

Um die Ergebnisse zu ermitteln wurden mit dem McAfee WebAdvisor Rankings durchgeführt und Durchschnittswerte berechnet. Falls ihr also auf Promi-News scharf seid – fangt euch nichts ein bei der Suche. Ansonsten dürften die meisten Leser dieses Blog aber vermutlich vorsichtig genug sein, um nicht auf verdächtige E-Mails zu reagieren oder dubiose Sites zu klicken.



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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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