Mastercard bringt neue App für biometrische Bezahlverfahren

4. Oktober 2016 Kategorie: Backup & Security, Internet, Mobile, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

artikel_mastercardMastercard führt über seinen „Fingerabdruck und Selfie Identity Check Mobile“ die Möglichkeit ein über eine neue App mithilfe biometrischer Verfahren online zu bezahlen. So wird die Identität des Bezahlenden hier nicht über Passwörter / PINs geprüft, sondern über den Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Bisher wurde das Verfahren nur getestet, geht aber jetzt in zwölf Ländern an den Start – Österreich, Belgien, Niederlande, Großbritannien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und auch Deutschland. 2017 wird der weltweite Launch folgen. Laut Mastercard sei die Identitätsprüfung über biometrische Daten zugleich sicher wie auch benutzerfreundlich.

Etwa muss man bei der Passworteingabe, um die Zahlung an einen Händler zu autorisieren, oft von einer App in eine andere springen. Das soll durch das neue Verfahren zur Identitätsprüfung vermieden werden. Zur Gesichtserkennung genügt es dann einen Selfie zu knipsen oder eben alternativ mit einem Fingerabdruckscanner, wenn vorhanden, die Transaktion zu genehmigen. Laut Mastercard führe man seine neue App für den Mastercard Identity Check Mobile auch ein, weil Umfragen gezeigt hätten, dass es schlichtweg der Wunsch der Kunden sei. Verbraucher in Europa würden die Autorisierung über biometrische Daten gegenüber Passwörtern größtenteils bevorzugen.

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Freilich ist auch die Sicherheit biometrischer Daten umstritten. Dass sich ein Unternehmen wie Mastercard aber nach den Bedürfnissen der Kunden richtet, ist wiederum logisch. Solange man dabei die Sicherheit im Blick behält, ist das auch völlig legitim. Drei Videos führen dabei bereits in die Benutzung ein:



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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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