đŸ˜± Massentierhaltung in 360° auf YouTube

7. MĂ€rz 2016 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

aiEin technisches Thema und sicherlich ein heiß diskutiertes in einem. Zuerst einmal werfe ich meine Sicht der Dinge ein, beziehungsweise meine Meinung zum Thema. Gehe ich in den Supermarkt, dann wundere ich mich oft. Frisches Obst oder GemĂŒse ist im Kilo nicht gĂŒnstiger zu bekommen als totes Tier. Ja, das wundert mich wirklich. Und ich behaupte auch, dass fast alle von uns wissen, warum das StĂŒck Fleisch auf dem Teller so gĂŒnstig ist – beziehungsweise wie das Tier gelebt haben wird, welches wir nun in StĂŒcken vor uns haben. Hurra, wir stehen am oberen Ende der Nahrungskette. Ich bin Fleischesser. Von Herzen. Mit Genuss. Ja, ich verdrĂ€nge.

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VerdrĂ€nge, was tĂ€glich wahrscheinlich in zig Betrieben in Deutschland und ĂŒberall auf der Welt abgeht. Das weiss man mit der Zeit einfach, da muss man sich keine Videos auf YouTube anschauen, in denen gezeigt wird, wie kleine KĂŒken geschreddert werden. Nicht so auf den Effekt abzielend, aber dennoch bedrĂŒckend ist da die 360 Grad-Geschichte der Tierrechtsorganisation Animal Equality. Die haben eine kurze Doku erstellt und zeigen, wie das wohl abgeht, wenn man ein Schwein ist. HierfĂŒr hat man 360°-Kameras installiert, sodass man als Nutzer einen Rundblick auf das Szenario werfen kann – wĂ€hrend das Video lĂ€uft.

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Musiker Thomas D von den Fantastischen Vier war von dem Projekt so angetan, dass er dem Video seine Stimme leiht. Bassist Tony Kanal von No Doubt und der Downton Abbey Darsteller Peter Egan begleiten den Film in den USA und Großbritannien. Die Aufnahmen entstanden in den vergangenen 18 Monaten in Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien und Mexiko.

Tja – und was bleibt letzten Endes? NatĂŒrlich esse ich weiterhin Fleisch. Aber ich esse tatsĂ€chlich seit lĂ€ngerer Zeit weniger Fleisch, da ich mir statt Fleisch in Massen lieber Fleisch in Maßen reinziehe. DafĂŒr lieber ein StĂŒck „besseres Fleisch“. Doch hier ist das eigentliche Problem ja auch nicht verschwunden – selbst das gute StĂŒck Fleisch kann aus dem Körper einer solch armen Kreatur kommen.

Ich schrieb es schon einmal in einem Status auf Facebook, die Politik betreffend. Manchmal kann Unwissen ein Segen sein. Aber eigentlich bin ich dankbar, wenn mir die Wahrheit (in manchen Dingen) – auch wenn sie sich sicherlich nicht einfach skizzieren lĂ€sst – gezeigt wird. Ob ich etwas Ă€ndere, liegt letzten Endes an mir.


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Über den Autor: caschy

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