Markteinführung: NAS Synology DiskStation DS216

11. Dezember 2015 Kategorie: Backup & Security, Hardware, Smart Home, geschrieben von: caschy

Artikel_SynologyExterne Festplatten gibt es unzählige, manche auch mit einer Software zum Verwalten oder Mehrwertdiensten. Da ich eben nicht nur Daten auslagere, sondern immer einige Dienste am Start habe, habe ich meistens Qnap oder Synology im Fokus, wobei ich bislang immer zur zuletzt genannten Marke greifen würde, ist halt mein persönlicher Favorit seit vielen Jahren. Dennoch ist die Auswahl da schwer, denn Synology hat in den letzten Jahren immer mehr Modelle auf den Markt gebracht, welches es dem Nutzer erschwert, das für sich richtige Modell zu finden.

ds216

Viele kleine Unterschiede, oftmals nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Nun folgt ein weiteres Modell, die Synology DiskStation DS216. Hierbei handelt es sich nach den Spezifikationen um ein genügsames NAS mit zwei Schächten für die Einsteiger. Man verbaut eine 1,3 GHz starke Dual-Core-CPU, die 512 Megabyte DDR3-Arbeitsspeicher zur Seite gestellt bekommen.

Setzt man auf ein RAID1, so soll die DS 216 Schreibraten von bis zu 111 MBit/s in einer Windows-Umgebung erreichen (112 MBit/s lesen). Eben jenes RAID1 haben sicherlich die meisten von uns im Einsatz, wenn es halt ein 2-bay-NAS ist. So kann eine Festplatte die Grätsche machen, die Daten befinden sich gespiegelt ja auch auf der anderen. Halbiert zwar den nutzbaren Platz – aber sicher ist sicher. Die DS216 hat noch eine Gleitkommaeinheit (FPU) an Bord, das wird die freuen, die umfangreiche Foto-Sammlungen auf dem NAS haben, denn das Generieren der Thumbnails kann bei einem lahmen NAS ja gerne mal gefühlte Ewigkeiten dauern.

Die CPU verfügt über ein integriertes Hardware-Verschlüsselungsmodul, sodass auch bei Verschlüsselung ordentliche Datenübertragungsraten zustande kommen. Für Kopierer: das NAS hat an der Vorderseite einen USB 3.0-Anschluss und die Kopiertaste. Die UVP der Synology DS 216 liegt bei 286 Euro. Wer seinen Fokus eher auf Medien legt und HotSwap nicht benötigt, der sollte sein Augenmerk vielleicht eh auf die 216play werfen, diese bringt auch 1 GB RAM mit, dafür aber keine USB Copy-Taste und nur einen USB 3.0-Anschluss.


Über den Autor: caschy

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