Malware Museum: Internet Archive-Sammlung zeigt ausprobierbare Malware aus den 80er und 90er Jahren

9. Februar 2016 Kategorie: Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_internetarchiveMalware, nicht erst seit der Online-Zeit ein Thema mit dem sich Computer-Nutzer beschäftigen müssen. Während Angreifer heutzutage eher den finanziellen Vorteil durch Angriffe suchen, sei es durch Diebstahl von Kreditkartendaten oder durch den Einsatz von Ransomware, war dies nicht immer so. In Zeiten von MS-Dos hatte Malware meist nur ein Ziel, die benutzten PCs unnutzbar zu machen, die Daten zu zerstören. Einmal betroffen, versucht die Malware gar nicht erst, sich zu verstecken, sondern zeigt sich in kunterbunter Programmierkunst mit Botschaften oder Grafiken. Im Malware Museum vom Internet Archive kann man sich diese Viren nun ganz ohne Gefahr anschauen.

LSDCOM_screenshot

Die im Malware Museum erhältliche Malware wurde entschärft, sie ist also nicht mehr gefährlich. Aber hübsch anzuschauen. Zu den einzelnen Malwares gibt es auch zusätzliche Informationen, man kann sie sich herunterladen oder direkt im Browser „ausprobieren“. Wie gesagt, völlig gefahrlos, dafür sehr nostalgisch. Ziemlich cool gemacht, da kann man schon einmal ein paar Minuten stöbern, der etwas andere Trip in die 80er und 90er Jahre des letzten Jahrtausends.

Die ganze Sammlung findet Ihr an dieser Stelle. Falls Ihr in entsprechend fortgeschrittenem Alter seid, wart Ihr damals unbeabsichtigt von Malware betroffen? Mir selbst kam sie auf normalen nie auf den Rechner, wohl aber kannte man die ganzen Geschichten. Falls Ihr die Dinger im DOSBox-Emulator ausprobiert, vergesst nicht Eure Boxen aufzudrehen, für den vollen Genuss!

(via The Verge)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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