LG erklärt seine Lieferprobleme beim Nexus 4

7. Dezember 2012 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von: Casi

Seite platt, Artikel aus dem Warenkorb geflogen, ausverkauft, Verzögerungen bei der Lieferung – der Verkaufsstart des Nexus 4 auf Google Play hat für reichlich Unverständnis und Ärger gesorgt. Sowohl LG als auch Google ist das natürlich unangenehm und zumindest LG lässt jetzt verlauten, wieso man sich so schwer damit tut, die Nachfrage entsprechend zu bedienen.

Wie LG UK sich nun äußert, habe man die Zahlen bedienen können, die Google vorgegeben hat. Es ist also demnach nicht das Verschulden des Unternehmens, man habe also nicht etwa zu wenig produziert. So gesehen bleiben dann natürlich nicht viele weitere Kandidaten übrig, denen man die Schuld zuschieben könnte.

Somit scheint also Google selbst dafür verantwortlich zu sein, dass die ganze Geschichte so in die Hose gegangen ist. Man sollte meinen, dass Google in der Lage ist, Daten und Trends im Vorfeld abklopfen zu können, um die daraus resultierende vermeintliche Nachfrage einigermaßen exakt abschätzen zu können. Aber genau das scheint hier nicht der Fall gewesen zu sein. Wie LG weiter erklärt, sei man einfach erschlagen von der enorm hohen Nachfrage gewesen – weder LG noch Google hätten so ein reges Interesse absehen können. Konkrete Zahlen gab das Unternehmen zwar nicht heraus, aber man wolle sich wohl nicht den Schuh anziehen, dass man evtl absichtlich nur sehr wenige Geräte in den Verkauf  gebracht habe, um es nur nach einer großen Nachfrage wirken zu lassen.

Das hilft natürlich den Wartenden herzlich wenig – die interessiert nur, wann es endlich wieder soweit ist und man sich schmerzfrei das Gerät bei Google Play oder in den Technik-Discounts zulegen kann. Bleibt zu hoffen, dass Google da nicht wieder so einen Stunt hinlegt wie bei den ersten Versuchen. Halten wir dem Unternehmen zugute, dass nach bisherigen Starts von Nexus-Smartphones die Nachfrage nicht annähernd so groß war und man somit überraschend getroffen wurde. Jetzt allerdings ist man  gewarnt und beim nächsten Versuch sollte es dann deutlich glatter laufen – ich gebe zumindest die Hoffnung nicht auf ;)

Quelle: CNET


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