LG Display: 2560 x 1440 Pixel und 538 PPI auf 5,5 Zoll

Per Pressemitteilung hat LG Display darauf hingewiesen, dass man der erste Hersteller sei, der ein Quad HD LCD-Panel für Smartphones fertigt. Hiermit will man gerade auf größeren Smartphones das beste Seh-Erlebnis vermitteln. Der Quad HD AH-IPS LCD kommt mit satten 2560 x 1440 Bildpunkten daher, die Pixeldichte beträgt dabei 538 Pixel per inch auf einer Fläche von nur 5,5 Zoll. Zum Vergleich: das MacBook Pro mit Retina-Display hat eine sichtbare Fläche von 15 Zoll, auf denen 2880 x 1800 Pixel verbaut sind.

LG Display

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Bezieht man die normale 720p-Auflösung mit ein, die in vielen Smartphones verbaut ist, dann kommt LG damit auf schlappe Vervierfachung der Pixel. LG beweist wieder einmal, dass man es verstanden hat, interessante Panel-Technologie zu entwickeln, selbst Apple setzt unter anderem auf die Panels der Koreaner. Das LCD-Modul selber ist 1,21 Millimeter dick und hat einen Rand, der auch nur 1,2 Millimeter dick ist. Auch an Helligkeit soll es dem Display nicht mangeln, LG spricht von 430 Nit.

Hier hole ich ganz kurz aus: Das Nit ist in Deutschland und der Schweiz keine gesetzliche Einheit, hier spricht man meistens von der Einheit Candela, die die Leuchtdichte beschreibt, sich in Quadratmetern aber 1:1 zu Nits umrechnen lässt. 1 Nit = 1 Candela pro Quadratmeter. Wie auch immer: Displays der Zukunft sind heller und gestochen schärfer, als sie dies jetzt schon sind. Ich für meinen Teil kann durch mein MacBook Pro schon sagen, dass ich sehr verwöhnt bin, was Pixeldichte angeht und auch noch Unterschiede bei manchen Smartphones sehe, aber selbst beim aktuellen Nexus 7 sehe ich da keine Unterschiede mehr.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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12 Kommentare

  1. 15″ hat 2880×1880 Pixel

  2. Ich finde hohe Auflösungen ja toll, aber irgendwann frage ich mich dann doch nach dem Sinn.
    Mein Nexus 10 hat 2560×1600 auf 10″. Das ist so fein aufgelöst, dass ich keine Pixel mehr erkennen kann.
    Was bringt mir dann fast die gleiche Auflösung auf kapp einem viertel der Fläche ? das ich noch weniger keine Pixel mehr erkennen kann ?
    Das muss doch alles irgendwie berechnet werden, kostet somit Rechenleistung und somit auch Akku.
    Ich bin mal gespannt ob irgendwann die ersten negativen Auswirkungen aufkommen, aufgrund des Pixelwahns, wie sie schon bei den Chips der Digitalkameres gekommen sind.

  3. Es ist echt schon peinlich, damit zu werben. Ab 300dpi ist jeder Schwanzvergleich eigentlich nur ein Placebo-Effekt. 😉

    http://www.filmscanner.info/FragenAufloesung.html#300dpi (tl;dr: letzter Absatz)

  4. So lange jeder Nachrichtenverbreiter, ob Blogger oder Journalist in einem klassischen Medium, völlig unreflektiert einfach weiterplappert, dass mehr immer besser ist, so lange lohnt sich auch die Masche, Kennwerte einfach immer höher zu schrauben, egal ob es objektiv was bringt oder nicht.

    Es ist eigentlich Konsens, dass 300 DPI ausreichen. Ich sehe es noch ein, dass man ein bisschen Reserve haben will und deswegen etwas mehr als diese 300 nimmt, meinetwegen auch, um eine aus Kompatibilitätsgründen bequeme Auflösung wie FullHD (1920×1080) zu haben. Aber den Punkt, der als sinnvolles Maximum der Pixeldichte angesehen wird, fast um 100% zu überschreiten, das ist absurd, zumal diese Übertreibung nicht ohne Nachteile (Akku-Verbrauch, Helligkeit) bleiben wird.

  5. Denke auch da ja sämtlicher Content im Bereich Video/Foto usw. hochgerechnet werden müsste kostet das zusätzlich zum eigentlichen Display ordentlich Akkukapazität. Da darf man gespannt sein ..

  6. @Usul: meine letzten Sätze gelesen? Passt nicht zu deinem Kommentar, oder?

  7. Ich sehe das auch so wie Usul, mit FullHD auf rund 5 Zoll ist eigentlich das Ziel erreicht. Schade, daß an anderen Parametern der Displays so gar nicht weiter gearbeitet wird:
    Sharp hatte, ich glaube auf der letzten IFA, auch schon mal diese Auflösung (ich glaube auf einem etwas größerem 6,1 Zoll Display), vor allem aber war es enorm reflexfrei dank Mottenaugenoberfläche. Davon habe ich nie wieder was gehört oder gesehen. Wenn die Reflexionen geringer werden, bräuchte man draußen auch keine so hohe Steigerung der Helligkeit mehr. Das würde dann auch dem Hauptproblem helfen, daß die Dinger noch haben: Der hohe Stromverbrauch und die gemessen daran noch zu schlechten Akkus.

  8. Aus dem Panel kann man vier kleinere Panel schneiden, dann hat man auf den kleinen jeweils 1280 * 720 Pixel auf knapp 3 Zoll.

  9. Bei einer Auflösung von 1920×1080 (Full-HD) und 538 ppi ergibt das ziemlich genau die Display-Fläche vom IPhone 5. Naja, das Display müsste wohl etwa 1mm breiter werden, aber das passt ja dann immer noch in das IPhone-Gehäuse hinein.
    Ich glaube zwar nicht, dass Apple bereits in diesem Jahr an der Auflösung herumschrauben wird, aber nachdem sie im letzten Jahr auf dem IPhone den Sprung von 3:2 auf 16:9 gemacht haben, ist dann wohl spätestens im nächsten Jahr mit Full-HD zu rechnen (quasi Retina Plus).

  10. Der Trend geht zu nicht-mobilen Mobilgeräten …

    Wenn 300dpi so leicht möglich sind, warum baut dann niemand ein WVGA-Display (800×480) mit unter 4″ (10cm) Diagonale in ein ordentliches Smartphone ein? Habe nur sehr wenige Modelle gesehen, und die sind oft design-verunstaltet oder einfach zu alt (Motorola Defy, das mit Dualcore-Cortex-A9, das wär was …)

    BTW ja, es gibt ein kleines, leichtes, hübsches Smartphone mit ordentlicher Technik. Wird aber aus unerfindlichen Gründen nur in Japan verkauft: http://www.gsmarena.com/sony_xperia_sx_so_05d-4775.php

  11. das ist vielleicht für smartphones eher uninteressant da wie schon richtig festgestellt 300 dpi ausreichend sind aber für head mounted displays wie z.b. oculus rift bei der vergrößerungslinsen zwischen display und auge sind von nutzen.

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