LG 43UD79-B: Monitor in TV-Größe mit 4K und AMD FreeSync

2. Mai 2017 Kategorie: Hardware, geschrieben von: André Westphal

LG Japan hat einen neuen Monitor vorgestellt, der zumindest von seinen Dimensionen her auch als Fernseher durchgehen könnte. 42,5 Zoll Bilddiagonale weist der neue LG 43UD79-B auf. Die native Auflösung liegt bei 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Als Clou kann der Monitor von vier Quellen parallel Inhalte darstellen. Es kommt ein IPS-Panel zum Einsatz und den Kontrast gibt LG mit 1.000:1 an. Als maximale Helligkeit sind 350 cd/m2 genannt. Außerdem kann der LG 43UD79-B bis zu 1,07 Mrd. Farben darstellen. Bei der Ergonomie muss man wiederum Abstriche machen, denn der Monitor ist zwar neigbar, aber nicht in der Höhe verstellbar. Es scheint außerdem noch ein 8-bit-Panel mit FRC zum Einsatz zu kommen und kein echtes 10-bit-Panel.

Als Anschlüsse findet ihr an diesem Modell zweimal HDMI 2.0, zweimal HDMI 1.4, einmal DisplayPort 1.2a, Kopfhörer, einmal USB Typ-C  und dann noch zweimal USB 3.0. Falls ihr wirklich vier Quellen zeitgleich zuspielen wollt, könnt ihr euch dann zwischen mehreren Anzeigemodi entscheiden – z. B. einem Bild-im-Bild-Modus.

Zudem könnt ihr zwei verschiedene Rechner mit der selben Maus / der selben Tastatur bedienen, wenn ihr LGs Funktion Dual Controller beansprucht und Maus und Tastatur dann direkt an den Monitor ankoppelt.

Für Gamer ist der Monitor vermutlich aufgrund seiner 60 Hz weniger interessant als andere Modelle wie etwa die neuen Acer Predator, welche bereits 144 Hz in Kombination mit 4K bieten. Da ist AMD FreeSync aber trotzdem noch ein netter Bonus.
Erscheinen soll der neue LG 43UD79-B in Japan am 19. Mai. Dort wird er umgerechnet 682 Euro kosten. Ob und wann LG den übergroßen Monitor auch in unseren Breitengraden auf den Markt bringt, ist aktuell noch offen.

(via AnandTech)

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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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