Lernkartei Programm Anki und AnkiDroid in neuen Versionen

5. Januar 2013 Kategorie: Android, Mobile, Software & Co, geschrieben von: Patrick Meyhöfer

Könnt ihr euch noch an Anki erinnern? Haben wir euch mal vor einer Weile vorgestellt und ist nach wie vor mein bevorzugtes Programm für diese Art des Lernens. In der Zwischenzeit hat sich mal wieder einiges getan, unter anderem ist die Version 2.0 veröffentlicht worden, aber mir bald noch wichtiger, auch die Android-Applikation AnkiDroid wurde nun ebenfalls auf das neue Format angepasst.

Anki 2.0

Ich gebe euch noch einmal in knappen Stichpunkten die wesentlichen Vorteile von Anki mit, gerade die Synchronisierung und der Lernmodus sind für mich die wichtigsten Funktionen.

  • Es werden sowohl Bilder, als auch Video- und Audiodateien unterstützt.
  • Durch LaTeX-Unterstützung und HTML-Unterstützung können auch mathematische Formeln und komplexere Darstellungen erreicht werden.
  • Größere Mengen an Einträgen können von CSV-Dateien oder einem eigenen Format importiert und auch exportiert werden.
    Durch einen Statistikmodus lässt sich der eigene Lernfortschritt darstellen.
  • Anki ist durch eine Plugin-Schnittstelle leicht in seiner Funktionalität erweiterbar.
  • Durch die Synchronisation mit einem Online-Server, AnkiWeb, können die Daten zwischen mehreren Computern oder einem Smartphone ausgetauscht werden, sowie auch direkt auf der Webseite gelernt werden.
  • Viele bereits vorhandene Lernstapel lassen sich direkt aus Anki herunterladen.
  • Das Programm beherrscht dank der Unterstützung von Unicode fast alle Alphabete und Schriftsysteme.

AnkiDroid hat ebenfalls zahlreiche Verbesserungen erhalten:

• Komplette Überarbeitung
• Planung mit libanki2.0
• Neuer Lernmodus
• Neues Layout
• Zusammenführen beim Synchronisieren jetzt möglich
• Verbesserte Statistiken
• Stapel werden nun in einer einzigen Sammlung gespeichert
• Optionen können jetzt gemeinsam genutzt werden
• Tablet-Layout
• Zahlreiche Verbesserungen der Performance
• Karten-Importier-Funktion
• die Sammlung kann im internen Speicher gespeichert werden

Ich kann euch nur raten, Anki einfach mal auszuprobieren, es gibt sehr viele öffentliche Decks zum Download, die Statistiken und der Lernmodus funktionieren für mich sehr gut.

Die Entwickler haben auch einige Videos auf YouTube gestellt, falls ihr es euch erstmal dort anschauen wollt. Hier mal nur ein Beispiel.

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Über den Autor: Patrick Meyhöfer

#Linux, #Ubuntu, #OpenSource #Android sind meine Themen. Du findest mich auch auf Twitter und Google+. Zudem schreibe ich Beiträge für freiesMagazin und auf meinem Blog Softwareperlen .

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12 Kommentare

Cornel 5. Januar 2013 um 11:32 Uhr

Anki ist toll wenn man kein iOS hat, mit iOS ist es extrem teuer!

Don 5. Januar 2013 um 12:05 Uhr

Ich habe mit “Phase 6″ sehr gute Erfahrungen gemacht.

Holger 5. Januar 2013 um 12:25 Uhr

Witzige, dass hier jetzt darüber berichtet wird. Ist eines der besten Programme, die ich kenne, einfach toll Plattform-unabhängig: Ich nutze es auf Linux, Windows, Android und im Web. Dazu sind HTML, Latex & Multimedia-Karteikarten möglich.

Wie teuer ist es denn auf iOS? Habe nämlich gerade gestern erst 15€ gespendet, weil ich das Programm so oft nutze.

(Hihi, ließt sich jetzt hier wie ein Werbekommentar. Aber bin einfach wirklich nur so begeistert von den Programm und wie es aufgezogen ist.)

Cornel 5. Januar 2013 um 12:31 Uhr

auf iOS kostet es 25 Dollar! Und alle anderen Plattformen sind gratis. Es wäre besser wenn jede Plattform 2-5 Dollar kosten würde.

Rassti Rasstlos (@RasstiRogga) 5. Januar 2013 um 12:45 Uhr

Noch nie davon gehört, aber werde es heute sofort mal testen. Vielen Dank für den Tip!

honkbonk 5. Januar 2013 um 14:01 Uhr

@Cornel
ich finds gut den applenutzern das geld aus der tasche zu ziehen.

Midix 5. Januar 2013 um 15:02 Uhr

Die Versionen von Anki für die PC Plattformen sowie AnkiDroid für Android sind wirklich gut. Die Version für iOS ist derzeit jedenfalls wirklich noch nicht zu empfehlen, bedingt zum einen durch den Preis (wie schon in den anderen Kommentaren erwähnt), mehr jedoch durch viele Bugs, über die auch die Nutzer im AppleStore ihren Unmut freien Lauf lassen. Der Entwickler der iOS App von Anki entschuldigt sich selbst über den hohen Preis und begründet es mit den hohen Entwicklungskosten, die auch mit dem AppleStore zu tun hätten. Naja. Auf iOS hat sich hier die App Flashcards Deluxe eine Platz erkämpft, die wesentlich preisgünstiger zu haben ist und auch mit Spaced Repetition Algorithmus nach Leitner (wie Anki auch, die sich beide an der Software SuperMemo orientieren). Ich selbst verwende Flashcards Deluxe auf dem iPad und AnkiDroid auf meinem Smartphone.

j4kobd 5. Januar 2013 um 19:35 Uhr

Benutze das seit langem täglich, für manche Sachen einfach unschlagbar.

Christian Ott 5. Januar 2013 um 20:04 Uhr

AnyMemo ist aber auch nicht zu verachten – kleiner und man kann aus CSV oder Mmnesync importieren

Christian 6. Januar 2013 um 17:56 Uhr

Also was Vokabekln lernen anbelangt – da bin ich wohl vollkommen old-scooled. Ich gehören zu den “mit-CD-und Buch-das-Ganze-ins-Gehirn-hämmern” Leuten. Meine Chinesisch-Vokablkarten erstelle ich mir selber.

Für Englisch und Französisch habe ich für 3,99 aus dem Aldi was gekauft (aber noch nicht genutzt, was ich zu meiner Schande gestehen muss) – und im Urlaub lernt sich die Sprache einfach besser :-)

Spezielle Kurse (Wirtschaftsfranzösisch in etwa) gibbet eh kaum Programme für, hier helfen nur die 580-Euro Kurse der IHK. Bringt aber was, weil man hier gezwungen ist, jede Woche 1-2 mal hinzugehen und dann auch 2-3 Stunden lang zu kommunizieren.
Den MP3-Player oder die CD kann man nämlich weglegen… :-)

Ich weiß, das ist nicht “auf der Höhe der Zeit” aber für mich die effektivste Methode.

Wie lernen die anderen Blogleser ihre Sprachen?

Ryu 7. Januar 2013 um 14:44 Uhr

Also, wenn Bedarf danach besteht, ich hab mal nen Webconverter von Anki für StickyStudy Flash (iOS) für ne Freundin programmiert.. der frisst .anki-Dateien und spuckt kopierbaren Text (auch direkt per Mail) aus der im Sticky Study importiert werden kann aus :)


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