Lenovo: Deal mit Motorola bleibt hinter den Erwartungen zurück

26. Mai 2016 Kategorie: Android, Google, Hardware, geschrieben von: Benjamin Mamerow

Lenovo Logo Artikel 2016Der große Deal, den man sich von der Übernahme von Motorola erhofft hatte, ist wohl leider ausgeblieben. Der chinesische Hersteller hat das Unternehmen erst im Jahr 2014 für 2,91 Mrd Dollar von Google erworben. Im nun veröffentlichten Jahresaschlussbericht wird ganz klar deutlich, dass man weit hinter seinen Erwartungen zurück geblieben ist. Bereits im Vorfeld kündigte man bei Lenovo an, sich von der Marke Motorola zu trennen und künftig wieder mehr auf eigene Marken zu setzen.

Das Geschäftsjahr wurde mit einem Nettoverlust von 128 Mio. Dollar an Einnahmen abgeschlossen. Trotzdem konnte allein im vierten Quartal ein Nettoprofit von 180 Mio. Dollar verzeichnet werden. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf insgesamt 44,9 Mrd. Dollar. Dass es beim Unternehmen nicht abwärts ging, lag unter anderem daran, dass man bereits im August 3.200 Leute entlassen hat. Das führte in der zweiten Hälfte des Jahres zu Einsparungen von immerhin 690 Mio. Dollar.

Lenovo wird sich weiterhin auf sein Hauptsegment, den Verkauf von PCs, konzentrieren. Doch da die Lieferungen für über ein Jahr arg stagnierten und der Smartphonesektor im Haus ein wenig uns Wanken geraten ist, muss man sich um neue Einnahmequellen kümmern. Zumindest vermeldet das Unternehmen einen Rekordabsatz bei seinen Tablets.

In the Mobile Business Group or MBG, which includes products from the Motorola investment, Lenovo-branded mobile phone business, Android tablets and smart TVs, Lenovo quarterly sales were US$1.7 billion. Lenovo had 10.9 million smartphone shipments in Q4 and 66.1 million in the full year. For the full year, markets outside China saw robust 63 percent growth hitting 51 million smartphone devices shipped. In tablets, Lenovo outpaced the market and continued to grow with nearly 11 million units shipped, and 5.4 percent market share. Motorola contributed nearly 5 million units in the quarter to Lenovo’s total, while adding US$1.0 billion to Lenovo’s MBG revenues.

These results show integration efforts did not meet expectations. In particular, China shipments declined 85% as the business shifted focus to open market and higher price bands and product transition in North America was not successful. Lenovo has learned a great deal since the close of the Motorola acquisition and is applying learnings quickly, with actions in organization, leadership and approach. The two new co-presidents focused on China and the rest of the world (RoW) now have the right focus. China is still the most competitive market and Lenovo intends to return to growth there by continuing to drive the shift from carriers to open market and leveraging its ZUK brand to rebuild its end-to-end competitiveness. In RoW, Lenovo will maintain high growth in emerging markets and get the US business back on track with a competitive product portfolio.

(via TechCrunch )


Über den Autor: Benjamin Mamerow

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