LastPass: Vertrauenswürdige Geräte müssen alle 30 Tage bestätigt werden

6. November 2015 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Lastpass Logo ArtikelLastPass hat seit der Übernahme durch LogMeIn keinen allzu guten Stand mehr bei seinen Nutzern, das kann man unter jedem Beitrag zum Thema spüren, auch im LastPass-Blog selbst. Das hält die Macher aber nicht davon ab, weiterhin neue Funktionen einzuführen, die den Passwortmanager verbessern sollen. Eine Neuheit betrifft Nutzer, die die 2-Faktor-Authentifizierung nutzen. Hier kann man sogenannte „vertrauenswürdige Geräte“ (Trusted Devices) festlegen und sich auf diesen dann ohne den zweiten Schritt einloggen. Ist bequemer, wenn auch auf diesen Geräten dann ein Stück weniger sicher, der Account an sich bleibt aber weiterhin über die 2-Faktor-Authentifizierung geschützt.

LP_2FA

Beim Umgang für Trusted Devices ändert sich nun etwas, hier wird künftig alle 30 Tage eine Bestätigung über zwei Stufen angefordert. Zu diesem Zeitpunkt kann man dann auch jedes Mal wieder festlegen, ob ein Gerät weiterhin vertrauenswürdig eingestuft werden soll. Die Begründung, warum man alle 30 Tage abfragt, ist meiner Meinung nach etwas schwammig. LastPass möchte so verhindern, dass verlorene oder verliehene Geräte (die als Trusted Device markiert sind) dazu dienen können, um sich in Accounts einzuloggen. Bedeutet im Umkehrschluss ja, dass ein anderer theoretisch 30 Tage Zeit hat, um an dem Account herumzuspielen. Wo hier das Mehr an Sicherheit liegen soll, erschließt sich mir nicht. Falls ihr da einen Mehrwert erkennt, gerne in die Kommentare damit, vielleicht verstehe ich es ja dann.

Gegen diesen neuen Umgang mit Trusted Devices könnt Ihr auch nichts machen, es ist keine optionale Neuerung. Scheint einigen LastPass-Nutzern nicht so ganz zu gefallen, wenn man sich die Kommentare unter der Ankündigung durchliest. Wie sieht es da bei Euch aus?


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 9399 Artikel geschrieben.