Kurzfilm: Sight – die Zukunft von Google Glasses?

30. Juli 2012 Kategorie: Hardware, geschrieben von: caschy

Ich bin ja Freund der gepflegten Technik, sofern sie irgendeinen praktischen Nutzen hat. Doch wie so viele Sachen im Leben hat auch die Technik zwei Seiten – eine gute Seite und eine nicht so gute Seite. Ich selber sehe lieber Chancen als Risiken und bin auch lieber “für etwas”, als “gegen etwas” zu sein.

Auch das Projekt Google Glasses hat irgendwann vielleicht einmal wunderbare Vorteile. Google hat ja “damals” schon in den Promotion-Videos gezeigt, was möglich sein könnte – die Realität zeigt allerdings bislang nur Fotos diskutierbarer Qualität und ähnliches. Weit entfernt von dem, was es wohl mal irgendwann werden soll.

Sight ist ein knapp sieben Minuten langer Kurzfilm, den ihr euch einmal anschauen solltet. Er perfektioniert die Idee hinter den Google Glasses soweit, dass diese schon integraler Bestandteil unseres Selbst sind. Science Fiction, die man nicht zu ernst nehmen sollte – denn das dort zu sehende ist hoffentlich nicht machbar ;)

(via)

Gefällt dir der Artikel?
Dann teile ihn mit deinen Freunden.
Nutze dafür einfach unsere Links
Über den Autor: caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Gründer dieses Blogs. Neben Blogs interessiere ich mich für Social Media und Austausch mit Menschen im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin und YouTube.

Carsten hat bereits 11536 Artikel geschrieben.


24 Kommentare

Abe 30. Juli 2012 um 12:10 Uhr

Unbedingt den dritten Teil der Mini-Serie Black Mirror, mit dem Titel “The Entire History of You”, angucken. Passt sehr zum Thema. Spoiler-Alert: In dem Wikipdia-Link steht natürlich die ganze Story… http://en.wikipedia.org/wiki/B....._of_You.22

DerStoney 30. Juli 2012 um 12:24 Uhr

Zielgruppe ganz klar ^^
Nerds die nen Date Assistant benötigen :)

JürgenHugo 30. Juli 2012 um 12:29 Uhr

Wenn ich so wie der im Filmchen aussehen würde, da würd´ich die Mädels reihenweise abschleppen – ohne Assistent… :-P

paradonym 30. Juli 2012 um 12:34 Uhr

Ich fänd ja den Date Assistant cool… – Blöd nur, wenn man den in die öffentliche App-Liste schreibt.
Aber allein schon die Vorstellung sich nen LTE-Empfänger implantieren zu lassen hat es schon in sich…

und dann sich erst mal vorstellen zu müssen sich jede Nacht selbst an die Steckdose “anstöpseln” zu müssen…

Maggo 30. Juli 2012 um 12:42 Uhr

Gamification des Lebens? Hätte ich nichts dagegen. Würde einige alltägliche Tätigkeiten sicher spannender gestalten.

Marvin 30. Juli 2012 um 12:54 Uhr

@Abe: Den Film findet man auch auf Youtube. Wirklich empfehlenswert.

Liz 30. Juli 2012 um 12:57 Uhr

Ich finde es immer wieder gruselig, in welche Abhängigkeit (von Technik, Autoritäten, etc.) sich Menschen freiwillig begeben. Ich fürchte, SciFi-Autoren sind was den IQ der Menschheit betrifft, mit ihren Vorhersagen sogar eher zu optimistisch gewesen…

Sven68 30. Juli 2012 um 13:09 Uhr

Ich käme mit der Reizüberflutung vermutlich nicht zurecht. Schon ohne “augmented reality” ist das moderne Leben hektisch genug, und der Mensch verfügt leider immer noch die gleiche Hardware wie vor 20.000 Jahren. Aber cool ist es natürlich schon. :-)

Paul Schmidt 30. Juli 2012 um 13:20 Uhr

Die wohung ist etwas karg eingerichtet :-D
Und das Ende… boha Richtig gruselig.

sYndrom 30. Juli 2012 um 13:34 Uhr

Ich brauche endlich Google Glasses. Ich laufe naemlich staendig gegen beschissene Baeume, wenn ich unterwegs mein Android bediene -.-

Jens 30. Juli 2012 um 14:08 Uhr

Auf der einen Seite ist es schon beeindruckend zu sehen, wie sich die Technik entwickelt und was alles möglich sein könnte. Es macht mir jedoch auch ein bisschen Angst. Alles und Jeder wird zur gläsernen Person. Daten bestimmen unser Leben immer mehr.

Abe 30. Juli 2012 um 14:41 Uhr

@Liz: “Ich fürchte, SciFi-Autoren sind was den IQ der Menschheit betrifft, mit ihren Vorhersagen sogar eher zu optimistisch gewesen”

Welche SciFi-Autoren haben denn was genau zum ‘IQ der Menschheit’ geschrieben? Und was hat das mit diesem Thema zu tun?

sebweber 30. Juli 2012 um 15:59 Uhr

Ich komme im Video bei dem Date schon gar nicht mit.
Ich meine zuhören, den Tipp lesen und dann noch richtig antworten ist eine Kunst die wir in ein paar Jahren erst lernen werden ;)

Sven 30. Juli 2012 um 17:04 Uhr

Na holla! Nice find, Dude!

Ricbone 30. Juli 2012 um 17:56 Uhr

Wir sind ein Schritt davon entfernt in eine virtuelle Realität einzutauchen. Leider enwickeln wir uns als Menschen nicht mehr schnell genug, sodass wir selber den optimalen technologischen Fortschritt verzerren. Wir verpassen ständig Innovationen, die uns schon längst mehrere hundert Jahre weiter gebracht hätten. Meiner Ansicht nach, ist der Kapitalismus Schuld daran. Bestes Beispiel: “die Automobilindustrie und die Verbrennungsmotoren”; zeitgleich entstanden damals erste Elektrofahrzeuge. Diese Technik war natürlich herausfordernder als die der Verbrennungsmotoren, was ihr den entscheidenden Nachteil auf den Markt einbrachte. Als Konsequenz dafür bleibt uns Heute nur unsere Gegenwart, so dass wir in Sachen Elektromobilität immer noch in Kinderschuhen stecken und unsere Welt unumkehrbar beschädigt ist. Und zudem unsere verkorkste Politik, die sich eh nur dem dadurch entstandenen Kapitalimperialisten beugt. WIR BRAUCHEN DRINDGEND EIN UPGRADE!

Kolja Engelmann 30. Juli 2012 um 18:32 Uhr

In die gleiche Kerbe schlägt “Augmented (Hyper)Reality”. Ich glaube das ist sogar noch “wahrscheinlicher” als obiges Video, wenn auch beängstigend:
http://vimeo.com/8569187

Anna 30. Juli 2012 um 19:10 Uhr

Schon interessant, wie die Bedienung des “Geräts” funktionieren soll. Wenn mit Gedanken gesteuert werden kann, müssen diese ja auch gelesen werden können… und am Ende des Films scheinen diese ja auch manipulierbar, schon beängstigend.

coriandreas 30. Juli 2012 um 21:27 Uhr

Beängstigend finde ich nicht die Technik an sich, sondern die Anbindung an die großen Weltkonzerne und Datenkraken dieser Welt. OT: Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis Google alle (auch alten) GMail-Konten in das Google+ Netzwerk konvertiert (und nur, um den anderen Datensammler Facebook zu überholen).
Das finde ich bedenklich. Diese Technik finde ich Klasse – mit der owncloud!

nik 31. Juli 2012 um 15:12 Uhr

Nervt irgendwie

blubb 1. August 2012 um 10:35 Uhr

coolio, kannst gern ma wieder mehr kurzfilme reinnehmen, hattste ja damals :)


Deine Meinung ist uns wichtig...

Hinterlasse eine Antwort

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich eine Zusammenstellung.

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de