Kurze Review: CONVAR BytePac Kit

21. September 2011 Kategorie: Hardware, geschrieben von: caschy

Heute klingelte der UPS-Mann bei mir und brachte mir etwas. Es handelte sich um 2 BytePac Kits der Firma CONVAR, die ich euch kurz vorstellen will, weil ich es für ein witziges Gadget mit Mehrwert halte. Am Ende gibt es für euch noch ein BytePac Kit. Fangen wir mal ganz nüchtern an: ich packte den Karton aus und mich sprangen weitere Kartons an. Ein BytePac Kit enthält nämlich drei dieser Kartons. Diese 3 Kartons sind in Wirklichkeit verkappte externe Gehäuse für 3,5″- SATA-Festplatten.

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Passt ja ganz gut, nach meiner NAS-Aufrüstung auf 4 TB hatte ich noch zwei Western Digital mit jeweils 1 TB Kapazität hier so lose rumfliegen. Die Arbeitsweise ist simpel: Platte in den Karton, mit einer eSATA-Peitsche an eine Box, an welche das Netzteil und das USB-Kabel angeschlossen wird.

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Jo. Was soll ich dazu sagen? Noch grüner bekomme ich meine Western Digital Green Caviar gar nicht unter. Ist halt ein Pappkarton. Will man die Platten benutzen, so klappt man die Anschlussblende hoch. Kein Plastik, ausser das, welches um die Kabel und das Netzteil drum herum ist. Ausserdem kann ich mir jetzt die Platten in das Bücherregal stellen.

Der Preis beträgt 39,95 und folgendes ist im BytePac Kit enthalten:

- 1 SATA / USB Anschluss Kit
- 3 Leerboxen
- 3 Schuber
- 1 Satz Etiketten

Ich muss gestehen: erst dachte ich: 40 Ocken für ein paar Kartons (nicht von Pappe) und einen eSATA-Adapter, doch wenn man die Platten verbaut hat, dann ist es nicht ungeil. Liegt halt nicht rum wie ein Standard-Gehäuse, sondern man kann es irgendwo stapeln, was ich gut finde. Ich bin ja eh Freund von Papp-Gedöns.

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Ausserdem: BytePac wird am Standort Pirmasens aus 100% nachwachsenden Rohstoffen in Zusammenarbeit mit der Heinrich Kimmle Stiftung – einer Stiftung mit dem Zweck behinderte Menschen zu fördern und in das Arbeitsleben und die Gesellschaft zu integrieren – produziert. So eine Einrichtung gibt es hier auch um die Ecke und so etwas halte ich prinzipiell für unterstützenswert.

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Da ich nur zwei Festplatten rumfliegen hatte, möchte ich einem Leser ein BytePac Kit überlassen. Einfach bis nächsten Mittwoch 18:00 Uhr einen Kommentar mit eurer ehrlichen Meinung zum BytePac Kit hinterlassen. Denn die interessiert mich wirklich – eine gute Meinung erhöht übrigens nicht die Chance ;)

An dieser Stelle einen schönen Dank an die Firma CONVAR für die Bereitstellung der zwei Kits!

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

249 Kommentare

Felix (twitter ) 21. September 2011 um 18:25 Uhr

Meine Meinung? Pappe ist umweltfreundlich und irgendwie hat’s Stil. Vor allem: Guter Zweck dahinter.
Aber 40€ ist halt doch schon Geld.

Aber hier liegt hier so viel Kabelgedöns rum, da bietet sich sowas schon an. :P

Patrick 21. September 2011 um 18:25 Uhr

Find ich ehrlich gesagt eine super sache.
Lässt sich bequem irgendwo in der Schublade verpacken und wenn man sie mal braucht, wundern sich die Besucher, was man mit dem Pappkarton vor hat :-D Allein des Gags wegen ist es das schon wert.
Nur find ich 40 Tacken für ein bissl Pappe, das irgendwie so zusammenbestaelt ist, dass eine HDD reinpasst schon ein wenig viel…

Daniel S. (twitter ) 21. September 2011 um 18:26 Uhr

Guter Beitrag zum Thema Umweltachutz.

mc-kay 21. September 2011 um 18:27 Uhr

39,95€ für ein Stück Pappe finde ich maßlos überzogen…

Tarek (twitter ) 21. September 2011 um 18:27 Uhr

40€? iamshock.jpg
Aber die Idee ist wirklich cool. Würde ich mir auch hinstellen.

Jan (twitter ) 21. September 2011 um 18:28 Uhr

Hi,

also ich sehe das in geteilter Meinung. Positiv ist die Schonung der Umwelt und der im Preis inbegriffene gute Zweck. Auch die Polsterung des Gehäuses gegen Stöße ist besser als bei Kunstoff oder Metall (Pappe ist ja weich). Das Design ist natürlich auch sehr ansprechend.

Doch der Preis ist etwas zu hoch gegriffen für die vermeintlich geringen Herstellungskosten. Auch kann man in einem unbedachten Moment die Platte auf einem unaufgeräumten Schreibtisch dank der Pap-Optik leicht übersehen und “husch” knallt sich vom Tisch auf den Boden.

Aber meinen unabhängigen Design-Preis hat die Platten-Packung trotzdem.

LG noch an alle aus Oldenburg….

Tim G. (twitter ) 21. September 2011 um 18:28 Uhr

Es ist auf jeden Fall mal etwas anderes als die ganzen “Standard” Plastik- oder Alugehäuse. Ob es nun unbedingt der Hingucker ist, darüber lässt sich mit Sicherheit streiten. Aber dieser Ansatz von Green-IT gefällt mir persönlich sehr gut.

Emperor 21. September 2011 um 18:30 Uhr

Also ich find die Idee super! Ist einfach mal was anderes und umweltfreundlich noch dazu.

Sebastian 21. September 2011 um 18:30 Uhr

Hi, sinnvoll wären doch irgendwie 3 Anschlusskits?!? Also ich hab zwar nur eine externe Platte, aber ich seh irgendwie keinen Sinn, nur 1 anzuschliessen und die anderen im Schrank stehen zu haben. Ansonsten klingts ganz nett, aber kaufen würd ichs mir nicht.

jaood 21. September 2011 um 18:31 Uhr

sehr lustige idee. aber der preis ist für kartons ganz schön happig.

Philipp R. 21. September 2011 um 18:32 Uhr

Passt gut zu meinem Nettop (welches in einem selbstentworfenen Holzgehäuse steckt) ins Bücherregal des Arbeitszimmers. Zwischen den Büchern fallen die Festplatten dann nicht mehr so negativ ins Auge, man kann die Schachteln ja sogar zu beliebigen Büchern modden, indem man ausgedruckte Buchcover aufklebt.

Marius 21. September 2011 um 18:33 Uhr

Auf jeden Fall nett zum lagern, leider zu teuer wegen dem öko-gedöns…

y0koert (twitter ) 21. September 2011 um 18:34 Uhr

Wow, super Idee. Auf sowas muss man erstmal kommen.
Aber 40 Euro sind, find ich, schon ein bisschen überteuert.

WNils (twitter ) 21. September 2011 um 18:37 Uhr

Ich finde die Idee sehr gut ist mal etwas anderes, mir fiel die Kinnlade herunter als ich sah wo ich das her kommt. Ich wurde in Pirmasens geboren und meine Großeltern wohnen in Pirmasens.
Ich finde es besser wenn man ein Recycelbares Pappgehäuse kauft, anstatt eines Alu oder Plastik Gehäuse. Da blüht der Öko auf :D Den Preis finde ich etwas zu hoch angesetzt. Trotzdem im allgemeinen gute Idee für guten Zweck! Daumen hoch!

Arthur 21. September 2011 um 18:37 Uhr

Super! Würde gestapelt klasse zu der restlichen Pappausstattung im Büro passen. Der Unterstützungswille ist ja da, aber 40 Euro sind wirklich nicht von Pappe :/

kraesch 21. September 2011 um 18:38 Uhr

Totaler überteuerter Bullshit
3 mal in die Hand genommen ist die Pappe doch hin und die Anschlussblende abgerissen ….

Someone 21. September 2011 um 18:39 Uhr

“100% nachwachsenden Rohstoffen” bei Pappe schon mal nicht schlecht. Handelt es sich auch um Recycling Pappe? Weil gerade bei so einem Produkt ist zumindest mir das aussehen unwichtig und dann kann man ruhig auch gleich was gutes tuen.
Ich wäre aber ein wenig skeptisch die Platte da drinne länger zubenutzen, da jede Lüftung fehlt.
Die Idee von Philipp R. finde ich gar net schlecht vieleicht sollten Sie die nun in Bücher produzieren ;) dann siehts intelligent aus, wenn die im Regel stehen
Und zum Preis, ok ist ja mehr als nen bisel Pappa wegen den Adaptern, aber mir wären 40% dennoch zuviel dafür.

Daniel (twitter ) 21. September 2011 um 18:42 Uhr

Lächerlicher Straßenraub. Da tut es auch ein Schuhkarton in den ich einen Schlitz für die Anschlüsse mache. Da gibts dann wenigstens noch Schuhe zu für 39,95.

Stefan 21. September 2011 um 18:44 Uhr

Hat mich auch gleich angesprochen, besonders das schlichte Design. Wird das in der Pappe nicht recht warm? Wenns funktioniert, finde ichs eine gute Idee.

Mo 21. September 2011 um 18:46 Uhr

Ne nette Idee und hat den gleichen charme wie mein erster Router der in einem Pappkarton von Ikea untergebracht war.

Der Preis wäre auch für mich der einzige knackpunkt.

kaffee 21. September 2011 um 18:48 Uhr

Ich habe auch Zweifel, dass es häufige Reisen im gepackten Rucksack übersteht. Außerdem scheints ja einige bewegliche Teile zu haben, die irgendwann einfach abreissen werden (was nicht zwangsläufig einen Wertverlust bedeuten muss).

Außerdem ist Pappe nicht sehr elastisch, wenn es mal runterfällt und sich die stabilisierenden Faltungen verformen ist die Platte zwar noch heil, aber das Gehäuse ist (geschätzt) schnell hin.

BytePAC (twitter ) 21. September 2011 um 18:48 Uhr

Hallo zusammen, ein Set mit Kartons kosten nur 13.99 Euro incl. Versand. Das BytePAC Kit besteht aber nicht nur aus 3 Kartons, sondern einem USB2 Adapter auf eSATA, einem Netzteil, der s.g. PaowerBOX und einem speziellen SATA 22 PIN Anschlusskabel mit dem man das BytePAC über nur ein Kabel mit Daten- und Spannungsversorgung anschließen kann. Also die komplette Elektronik die man braucht um eine interne HD in eine externe umzuwandeln. Ein Video dazu gibt’s auch unter http://youtu.be/qo_cQQV1hcs

Michael 21. September 2011 um 18:48 Uhr

Ganz cool an sich.
Das speziale Sata-Anschlusskabel ist halt Strom und Sata in einem?
Das einzige ist halt, das man den Karton nicht feucht abwischen kann;) Dafür halt aber Green:)

Tobias W. 21. September 2011 um 18:49 Uhr

Eine gute Idee, praktisch, unkompliziert, schicker als die meisten externen Festplatten(-Gehäuse). 40 Euro sind aber viel Geld, das ich nicht dafür ausgeben würde.

Flo 21. September 2011 um 18:49 Uhr

Lustige idee ;) aber bissl teuer …

Micha 21. September 2011 um 18:50 Uhr

Find die Idee gut durchdacht, da einerseits Nachhaltigkeit und andererseits eine Stiftung unterstützt werden.

Thumbs up!

Arne (twitter ) 21. September 2011 um 18:50 Uhr

Also die Kartonage gefällt mir gut – auch mit dem grünen Hintergedanken. Viel besser find eich aber die Sprachfindung des Kindes aus dem Pott “40 Ocken für ein paar Kartons (nicht von Pappe)” – ne echt herrlich – made my Day!

David K. 21. September 2011 um 18:51 Uhr

Die Idee ist gut und ist bestimmt umweltfreundlich. Aber ist ds nicht ein bisschen teuer für eine Festplattenpappeboxverpackung?

sky 21. September 2011 um 18:51 Uhr

An sich nett gemacht, aber bei einer externen Platte steht doch auch die Portabilität an einer der vorderen Stellen und ich bin mir nicht sicher, ob das Bytepac sonderlich gern im Rucksack auf Reisen geht. Aber kommt sicher auf den Versuch an…

Leser 21. September 2011 um 18:51 Uhr

100% nachwachsende Rohstoffe ist ein reiner Marketinggag. Massetechnisch überwiegt Kabel und Adapter und die sind garantiert nicht auf Bäumen herangewachsen ;)
Aber so kann man den Käufer Umweltbewußtsein vorgaukeln, denn Pappe ist keineswegs wirklich umweltfreundlich.



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