Kochlkatalepsie

27. August 2006 Kategorie: Privates, geschrieben von:

Katalepsie – unter dieser St?rung leide ich h?ufig an freien Tagen. Meist in Verbindung mit dem Stuhl, der vor meinem Schreibtisch steht. Oftmals bin ich nur klickenden Bewegungen in der Lage – dann muss hurtig Kaffee nachgegossen werden.

Kommen wir aber zur eigentlichen ?berschrift – wie h?lt es der geneigte Leser mit dem Kochen, wenn er alleine zuhause ist? Wird tats?chlich eine volle Mahlzeit zubereitet?

Ich f?r meinen Teil koche wenig bis nie. Eine nett aussehende Mahlzeit – die zudem noch bek?mmlich ist – f?r mich reinste Zeitverschwendung, da ich Essen als solches nur zur funktionellen Nahrungsaufnahme betreibe.

Fr?her, in meiner kargen Singlebude, beherrschten nur wenig Gegenst?nde meinen K?hlschrank – Toast und fiese Wurst vom Lidl (Mortadella und Co). Warmes Essen beschr?nkte sich auf Pizza und Schenkelpfanne. Alles Nahrungsmittel, die w?hrend des Aufw?rmprozesses keinerlei menschliche Interaktion verlangen.

Habe nun festgestellt, dass auch ein netter M?slimix recht bek?mmlich sein kann. Schnell gemacht und ein gutes Magenfundament.

Fester Bestandteil meines Haushaltes sind auch die fiesen Fertiggerichte, die man als Weight Watcher immer so toll bepunkten kann. Fertiggerichte suggerieren dem alleinstehenden Mikrowellenbenutzer eine volle Mahlzeit mit allen guten Sachen wie Gem?se & Co. Von Vitaminen spreche ich mal nicht…

Fertiggerichte schmecken immer gleich – sein es Wurstklopse mit Phosphat, Chili – oder das von mir gestern Abend genossene verzehrte H?hnerfrikassee. Zerbombtes Huhn weckt immer meine Assoziationen an einen Film, den ich irgendwann mal sah: Lebendige H?hner wurden mit dem Kopf nach unten aufgeh?ngt – die Reise ging durch ein elektrisiertes Wasserbad bis hin zu der Maschine, die die K?ppe der H?hner abs?gte. Aus den K?ppen wird ?brigens Leberwurst gemacht – oder Frikassee 😉

frikassee

Wie auch immer – was verzehrt denn der typische „ich hab frei und lunger am PC“ Mensch denn so?

Sch?nes Thema zum letzten Sommerloch – ich bin auf eure Anregungen gespannt.


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Über den Autor:

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