Kochen mit Caschy

12. Januar 2007 Kategorie: Privates, geschrieben von:

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Wenn ihr die Nadine mal fragen w?rdet: „Watt kocht der caschy, wenn er denn kocht?“ – dann w?rde sie euch folgende Antwort geben: „Gulasch“.

Ja und heute an meinem freien Tag ist es wieder soweit – nach langer Zeit steht der Meister der „in-30-Minuten-hingezauberten-Gerichte“ wieder selbst am Herd.

Bereits unter der Dusche kam mir der Einfall „Strau?engulasch – das w?re doch mal was“. Bereits auf der Fahrt zum Supermarkt lief mir das Wasser im Mund zusammen – lecker Strau?. Die Fahrt als solches verlief ereignislos. Wieder n bisschen aufregen wegen irgendwelcher Schleicher vor mir und um die Erkenntnis reicher, dass im dritten Gang schwer anzufahren ist.

Im Supermarkt bitter entt?uscht worden. Gibt keinen Strau? – verdammt. Also Ausweichm?glichkeit auf Schwein / Rind gew?hlt.

Zum Nachkochen:

So um 500 Gramm magereres Fleisch (f?r Fleischliebhaber wie mich auch gerne etwas mehr). Paprikapulver, Salz und Pfeffer zum w?rzen. Cocktailtomaten, Champignons, ne gro?e Paprika und ne sch?ne grosse Zwiebel. Des Weiteren sollte man Br?he und St?rkemittel im Hause haben.

Gibt zwar Maggi Fix Ged?ns – aber ich hab immer meine Oma bewundert, die ohne den ganzen Fertigkram auskam. Deshalb nehm ich auch keinen – und es ist wirklich einfach und schmeckt definitiv „echter“ und besser.

Ben?tigtes Utensil: Scharfes Messer, L?ffel zum abschmecken, ein Brettchen, ein grosser Topf und etwas Margarine zum Braten. Lasst euch nicht den B?ren aufbinden, dass ihr das Fleisch in der Pfanne anbraten m?sst – geht genauso gut im Topf.

Nachdem wir den Topf auf dem Herd (datt Ding mit den Kn?pfen) platziert haben geben wir Margarine hinzu und stellen mal auf mittlere Stufe. Zeitgleich schneiden wir das Fleisch in kleine, mundgerechte Happen.

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Nach der Zerkleinerung geht das Fleisch in den Topf um kurz anzubraten. Wir beginnen in der Zwischenzeit damit, die Cocktailtomaten in kleine St?cke zu schneiden.

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Auch diese wandern zum Fleisch in den Topf.

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Die Zerkleinerungsaktion f?hren wir auch bei der Paprika, den Champignons und der Zwiebel durch. Alles rein in den Topf!

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Zur Zwiebel: Wascht euch die Pfoten sofort! Glaubt nicht an die M?rchen, dass diese komische Eisenseife (oder wie auch immer die heisst) hilft. Ich bin mal drauf reingefallen. Die hilft kein bisschen – und steht nur unn?tz rum.

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Meine Oma hat ne Zwiebel vorm Schneiden immer unter heisses Wasser gehalten, das hilft wirklich beim Schneiden – und die Pfoten stinken nicht so.

Beherzigt den Zwiebeltipp, denn sonst riechen eure H?nde, als h?ttet ihr diese beiden M?dels … ihr wisst schon.

Jetzt sollte euer Topf so aussehen:

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Besorgt euch ne Tasse und f?llt diese mit heissem Wasser. Haut einen guten Essl?ffel Br?he mit zu und r?hrt gut um. Das Ganze kippt ihr in den Topf. Dies wiederholt ihr noch einmal – allerdings nur mit der halben Menge Wasser – und statt der Br?he nehmt ihr St?rkepulver. Gut umr?hren, damit es keine Kl?mpchen gibt.

Der ganze Spass wird nun verr?hrt. Sollte die Konsistenz der Sosse noch nicht gut sein, so gebt St?rkepulver hinzu und r?hrt gut um – bis ihr mit der Konsistenz zufrieden seid. Zum Abschluss mit gut Paprikapulver, Pfeffer und Salz w?rzen und abschmecken – solange, bis ihr zufrieden seid. Fehlt Geschmack, so gebt noch Br?he hinzu.

Den ganzen Spass lasst ihr nun ne halbe Stunde bei kleiner Flamme k?cheln.

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Dazu gibt es dann heute Abend Nudeln. Wie man die macht, brauche ich wohl nicht zu erkl?ren 🙂


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Über den Autor:

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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