Kim Dotcoms Spotify-Konkurrent Baboom soll heute starten, zumindest so halbwegs

20. Januar 2014 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Kim Dotcom, Megaupload-Gründer und Neuseeland-Auswanderer, will heute mit Baboom.com einen Service starten, der bereits letztes Jahr im Juni an den Start gehen sollte. Allerdings hat auch der heutige Start nichts mit einem wirklichen Start zu tun. Aber der Reihe nach. Nachdem Megaupload geschlossen wurde, errichtete Kim Dotcom einen neuen Clouddienst, Mega. Zum Start wurde verkündet, dass es später auch einen Service für Künstler geben würde, damals noch Megabox genannt. Im November hieß es dann, dass es noch ein paar Monate dauern würde. Baboom soll nun gegen Ende 2014 komplett verfügbar sein.

Baboom

Allerdings wird man ab heute schon herausfinden können, wie das Ganze gestaltet ist. Als Soft-Launch wird nämlich die Künstlerseite von Mr. Dotcom himself online gehen, auch um sein neues Album „Good Times“ (wird ebenfalls über iTunes und Google Play erhältlich sein) zu promoten. Dotcom sieht Baboom als eine Mischung aus Spotify und iTunes. Es soll zudem die Möglichkeit geben, Paid-Content kostenlos zu erhalten, wenn man sich ein Browser-Plugin für Werbung installiert. Weitere Details sind dazu allerdings nicht bekannt.

Noch ist auf Baboom.com nichts zu finden, außer eine wenig aussagekräftige Startseite. Was meint Ihr, kann sich ein weiterer Musikservice etablieren? Was müsste ein neuer Musikservice anders machen, um sich gegen die nicht gerade schwache Konkurrenz zu behaupten?

Update: Und hier gibt es das Album von Kim Dotcom. Kostenlos. Nettes Design auf jeden Fall, oder?


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Quelle: ArsTechnica |

Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 9415 Artikel geschrieben.