KIDO’Z macht Android Tablets kindersicher

25. April 2013 Kategorie: Android, geschrieben von:

Eltern haben es nicht leicht. Einerseits soll man Kinder möglichst früh mit Technik vertraut machen, auf der anderen Seite bieten Android Tablets Zugang zu Inhalten, die definitiv nicht kindgerecht sind. Es gibt zwar spezielle Kinder-Tablets, diese sind aber meist technisch unterirdisch und die Kids wachsen schnell heraus. KIDO’Z ist ein Launcher, der von Eltern komplett angepasst werden kann.

KIDOZ

Als Eltern einer mittlerweile 11-jährigen Prinzessin (die Zeit vergeht aber auch schnell) und der Allgegenwärtigkeit von Tablets und Smartphones, standen auch wir vor dem Problem, wie man die Situation handhaben kann. Einem Kind den vernünftigen Umgang mit modernen Geräten zu ermöglichen, ist eine sehr schwere Aufgabe. Trotzdem möchte man das Interesse daran natürlich fördern. Das kann man durch stundenlange Aufklärung versuchen oder durch klare Verbote. Beide Lösungen sind suboptimal.

Mit dem KIDO’Z Launcher haben Eltern, die ihrem Kind ein Android Tablet zur Verfügung stellen wollen, die Möglichkeit, dieses kindersicher zu machen. Da jedes Kind einen anderen Entwicklungs- und Wissensstand hat, ist eine hohe Personalisierung des Launchers Pflicht. KIDO’Z ist sehr anpassbar, Eltern haben freie Wahl, was ihren Kindern zugänglich gemacht wird und was nicht.

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Zu Beginn steht die kostenlose Registrierung per E-Mail Adresse. Hier wird auch gleichzeitig das Eltern-Passwort festgelegt. Der Launcher führt beim ersten Aufruf durch die Aktivierung. Es können sogar Profile für mehrere Kinder angelegt werden. Out of the box sind einige KIDO’Z spezifische Apps installiert, es gibt einen Kinder-Browser mit festgelegten Webseiten und sogar eine Abteilung für Videos. Man kann diese Voreinstellungen nutzen, muss dies aber nicht tun.

Im Eltern-Control-Panel lassen sich alle Inhalte aktivieren, auswählen und deaktivieren. Ist ein Kind beispielsweise alt genug, um E-Mail zu nutzen, kann man auch den E-Mail Client von Android freigeben. Generell kann man alle auf dem Tablet installierten Apps zur Freigabe auswählen. Auch ein eigener App Store ist vorhanden, dessen Inhalte sind von KIDO’Z kontrolliert. Im Eltern-Modus kann man auch die Sprache auf deutsch stellen, als Standard kommt der Launcher nämlich auf Englisch daher. So verhält es sich auch mit den Inhalten im Browser- und Video-Bereich. Anpassungen sollten hier von den Eltern vorgenommen werden.

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Zusätzlich zur Kontrolle der Inhalte, haben Eltern auch die Möglichkeit, die Nutzung des Tablets zeitlich einzuschränken. Dies kann entweder durch eine maximale Nutzungsdauer oder durch Angabe eines Zeitfensters geschehen. Hat ein Kind als ein eigenes Tablet, müssen sich Eltern nicht mehr darum sorgen, wie lange es vom Kind genutzt wird.

Der Launcher ist ein in sich geschlossenes System. Egal was die Kinder versuchen, solange sie nicht das Eltern-Passwort haben, kommen sie nicht aus der sicheren Umgebung heraus. Selbst nach einem Neustart des Tablets befindet man sich wieder in der Kinderoberfläche. Google Now kann zwar aus dem Sperrbildschirm heraus aufgerufen werden, zu einer Eingabe kann es aber nicht kommen, da sofort wieder auf die KIDO’Z Oberfläche gesprungen wird. Zumindest fand ich keinen Weg, den Launcher zu verlassen, ohne das Eltern-Passwort eingeben zu müssen.

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Interessierte Eltern sollten sich KIDO’Z unbedingt genauer anschauen. Dadurch dass sowohl die App, als auch die Nutzung kostenlos ist, kann man das auch in Ruhe ausprobieren, bevor man sich für die dauerhafte Nutzung entscheidet. Launcher wie dieser zeigen den enormen Vorteil, den Android gegenüber iOS hat. Eine Umsetzung eines solchen Produkts ist unter iOS nicht möglich.

Wie handhabt eigentlich Ihr als Eltern den Umgang mit Internet, Tablets und Smartphones bei Euren Kindern? Schließt Ihr das bis zu einem bestimmten Alter generell aus oder habt Ihr eine andere Strategie?

KIDOZ Kinder Spiele & Videos
KIDOZ Kinder Spiele & Videos
Entwickler: KIDOZ
Preis: Kostenlos+
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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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