Kickstarter: Cyberith Virtualizer lässt euch in Spiele eintauchen

30. August 2014 Kategorie: Hardware, geschrieben von:

In Zeiten von Kickstarter und Co. ist es für jedermann möglich, seinen Traum zu verwirklichen. Die einen bauen sich eine Kühlbox mit Bluetooth Lautsprecher, während ein anderer sich wünscht noch tiefer in Spielwelten eintauchen zu können. Diesen Wunsch möchte jetzt der Österreicher Tuncay Cakmak mit dem Projekt „Cyberith Virtualizer“ verwirklichen. Das Projekt erinnert an Omni, das seinerzeit bereits sehr erfolgreich war.

Virtualizer

Der „Cyberith Virtualizer“ besteht aus einer speziell beschichteten Plattform, auf der ihr ohne auszurutschen mit Socken laufen könnt. In der Plattform sind Sensoren eingebaut, welche eure Bewegungen registrieren. Außerdem sind in der „HT“ Version des „Cyberith Virtualizer“ Vibrationsmotoren verbaut, welche für haptisches Feedback sorgen.

Ein spezielle Konstruktion, die euch an Beinen und den Hüften festhält, wird an einer Schiene geführt, welche eure Bewegungen aufnimmt. Für Shooter benutzt man derzeit noch eine Wiimote als Waffe.

Sobald ihr also auf dem „Cyberith Virtualizer“ los rennt, rennt eure Spielfigur ebenfalls los. Wenn ihr in die Hocke geht, geht eure Spielfigur ebenfalls in die Hocke. Ihr bekommt somit also ein ganzheitliches Virtual-Reality Spielerlebnis. Denn laut Tuncay ist die Oculus Rift alleine noch nicht realistisch genug, um wirklich in Spielwelten abtauchen zu können.

Wenn ihr Fan von Virtual Reality seid, könnt ihr euch für 749 Dollar die Standard Version des „Cyberith Virtualizer“ bestellen, ab 999 Dollar könnt ihr den „Cyberith Virtualizer HT“ bestellen, welcher um das bereits erwähnte Force Feedback erweitert wurde. Ihr spürt beim „Cyberith Virtualizer HT“, wenn eine Bombe neben euch detoniert. Bei den Preisen müsst ihr allerdings noch einmal 95 – 120 Dollar für den Versand nach Deutschland, 79 Dollar für „The Arm“ – einer Kabelhalterung für eure Oculus Rift – und natürlich noch den Preis für die Oculus Rift oder Sony Morph mit dazu rechnen.

Die Frage ist natürlich, ist wirklich so ein großer Aufwand nötig, um Virtual Reality realistischer zu machen oder werden Kinect und Co. nicht auch immer besser und können den „Cyberith Virtualizer“ in seiner Funktion ersetzen. Denn eine Platz- und Geldfrage ist der „Cyberith Virtualizer“ definitiv, zumindest für den normalen Spieler.


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Über den Autor:

Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

Der hat bereits 1476 Artikel geschrieben.